Der Systemische Lupus Erythematosus (SLE) ist eine polyklonale Autoimmunerkrankung, die sich u.a. gegen multiple Zellkernantigene richtet (Rahman A, N Engl J Med 258:929-939, 2008).
San Diego, CA – Die Prognose von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) könnte besser verdeutlicht werden, wenn bei der CKD-Stadieneinteilung neben der GFR auch die Albuminurie Berücksichtigung fände und darüberhinaus die renale Grunderkrankung.
Dass ein erhöhter Konsum von Kochsalz (Natriumchlorid, NaCl, im Folgenden Salz) eine schädigende Wirkung auf das kardiovaskuläre System hat, konnte in experimentellen,
Vorhofflimmern ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz. Die Prävalenz von Vorhofflimmern liegt bei etwa 1% in der Allgemeinbevölkerung bei den unter 60-Jährigen und bei etwa 8% bei den unter 80-Jährigen.
Kaum jemand zweifelt heute noch daran, dass „Soft Dinks“ zu einem massiven gesundheitspolitischen Problem geworden sind. Dies ist sicherlich vor allem darauf zurückzuführen, dass der
Epidemiologie und Lokalisation von Shuntstenosen - Die häufigste Komplikation eines Dialyseshunts ist die akute venöse Thrombose, die wenn nicht erfolgreich behandelt in 80-85% der Fälle zum Funktionsverlust führt.
Die Verfügbarkeit einer neuen Klasse Blutdrucksenkender Medikamente ist ein seltenes Ereignis. Man fragt sich, ob daraus auch Vorteile für die Behandlung hypertensiver Patienten entstehen.
Nach dreijähriger Vorbereitung ist die German Chronic Kidney Disease (GCKD)-Studie in Deutschland gestartet, das größte Kooperationsprojekt, das es bislang in der deutschen Nephrologie gab.
Seit den bahnbrechenden Untersuchungen aus der Gruppe von Bill Mitch zu den negativen Auswirkungen einer chronischen metabolischen Azidose auf den Proteinstoffwechsel bei chronischem Nierenversagen gehört die Alkalisierungstherapie
Zahlreiche Studien haben eine enge Beziehung zwischen hohem Salzkonsum, arterieller Hypertonie und kardiovaskulären Komplikationen ergeben.
Das größte Vorkommen von 1-Alpha-Hydroxylase für die Umwandlung der Vitamin D-Vorstufe oder des Prohormons (Calcidiol), also 25(OH)-Vitamin D3, in aktives Vitamin D (Calcitriol), also 1,25(OH)2D3, ist im menschlichen Körper in den Nieren zu finden
Im November 2009 startete die Pilotphase, seit Ende Februar 2010 läuft die Hauptphase der Berliner Initiative Studie (BIS), einer Kohortenstudie über Prävalenz und Inzidenz von Niereninsuffizienz im Alter.
Aufgrund der Heterogenität des akuten Nierenversagens (ANV) präsentiert sich der Patient zum Zeitpunkt der Therapieeinleitung in unterschiedlichen „Flüssigkeitszuständen“ des Extra- und Intrazellulärraums.
Obwohl für die Stadieneinteilung chronischer Nierenerkrankungen hauptsächlich die glomeruläre Filtrationsrate herangezogen wird, ist weitgehend akzeptiert, dass auf histopathologischem Niveau die tubulointerstitielle Schädigung viel besser als die glomeruläre Pathologie die Prognose bestimmt
Bis vor wenigen Jahren bestand ein Dogma in der Beurteilung des akuten Nierenversagens (ANV/AKI) in der Auffassung , dass - wenn ein Patient die ein ANV auslösende Grundkrankheit überlebt - sich die Nierenfunktion (weitgehend) wieder erholt und nachher alles so ist wie vorher.
Der Schlaganfall ist nach Herz-/Kreislauferkrankungen und malignen Tumoren weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Etwa 20% aller zerebral-ischämischen Ereignisse gehen auf Stenosen extrakranieller Gefäße zurück.
Nach der in Europa gültigen Definition ist eine Erkrankung „selten“, wenn weniger als einer von 2.000 Menschen unter einem spezifischen Krankheitsbild leidet. Von den ca. 30.000 gekannten Krankheiten werden über 7.000 zu den seltenen Erkrankungen gezählt.
Professor Dr. med. Thomas Ittel (Internist, Nephrologe/Onkologe, Ärztlicher Direktor des Hanse-Klinikums Stralsund) betrachtete die Lipidtherapie bei nierenkranken Patienten unter definierten Aspekten.
Der Begriff thrombotische Mikroangiopathie (TMA) umfasst eine heterogene Gruppe seltener Krankheitsbilder mit ischämischen Organmanifestationen, hervorgerufen durch eine Endothelschädigung oder eine gesteigerte Thrombozytenaggregation
Die Nierenersatztherapie bei Intensivpatienten im Allgemeinen und bei septischen Patienten im Speziellen ist ein häufiges und zunehmendes Problem für die behandelnden Intensivmediziner.
Die Nierenersatztherapie bei blutungsgefährdeten Patienten liegt im Spannungsfeld zwischen ausreichender Antikoagulation des extrakorporalen Systems und Minimierung des Blutungsrisikos.
Das akute Nierenversagen (ANV) ist ein Organversagen, dessen Bedeutung in der Intensivmedizin in den letzten Jahrzehnten einen grundlegenden Wandel durchgemacht hat.
Mit dem Terminus „Nierenersatztherapie“ assoziieren wir intuitiv fast ausschließlich positive Effekte. In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass Nierenersatzverfahren auch jenseits von offensichtlichen hämodynamischen Auswirkungen mit einer Reihe von relevanten Nebenwirkungen und Komplikationen verbunden sein können.
Die Nephropathie ist eine schwerwiegende Komplikation bei Menschen mit Diabetes, die nicht nur eine große medizinische und psychosoziale, sondern auch eine extreme gesundheits-ökonomische Bedeutung besitzt.
Die Pathogenese der renalen Anämie ist meist multifaktoriell und dementsprechend die Entscheidung über das optimale therapeutische Vorgehen oft schwierig.
Einleitung – Historie - Die Entwicklung aktivierter Formen von Vitamin D bei chronischen Nierenerkrankungen (CKD) begann mit der Entdeckung, Zulassung und Verbreitung von Calcitriol
Die Definition des kardiorenalen Syndroms kann in Abhängigkeit des Stadiums der Erkrankung (früh oder spät, akut oder chronisch) unterschiedlich dargestellt werden.
Antihypertensiv wirksame Substanzen werden traditionell nach ihrem Wirkmechanismus eingeteilt (Mancia G, J Hypertens 25: 1105–1187, 2007; Chobanian AV, JAMA 289:2560-2572, 2003).
Arterielle Hypertonie trägt neben weiteren bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, Hypercholesterinämie, Untergewicht, hohem Bodymaßindex und niedriger körperlicher Aktivität vergleichsweise am stärksten zur Mortalität in den westlichen Ländern bei und ist damit die weltweite Todesursache Nummer 1 (Ezzati M, Lancet 360:1347-1360, 2002).
Renale Mechanismen bei der essenziellen Hypertonie - Eine ursächliche Beteiligung renaler Mechanismen bei der essenziellen Hypertonie wird schon lange vermutet.

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