Asymptomatische Herzinsuffizienz ist eigentlich ein Paradox, da die Herzinsuffizienz klinisch als Symptomenkomplex (Dyspnoe, Leistungsminderung, Wasserretention) definiert wird. Allerdings werden für die Diagnose zusätzlich der objektive Nachweis einer Herzerkrankung und die Quantifizierung der kardialen Funktionsstörung gefordert.
Diuretika galten lange Zeit als die idealen Kombinationspartner für ACE-Hemmer/Angiotensin II-Rezeptorblocker. Zwei rezente Studien haben jedoch in einem direkten Vergleich gezeigt,
Mehr als die Hälfte der Patienten mit arterieller Hypertonie benötigt eine Kombinationstherapie, um den Blutdruck auf Zielwerte zu bekommen.
Der ANITHA-Navigator stellt einen einfachen Algorithmus dar, um das rationelle Vorgehen bei ESA (erythropoiesis stimulating agents)-Resistenz zu ermitteln. Der ANITHA-Navigator (ANITHA für ANämIe-THerApie) wird in steigendem Umfang genutzt,
Bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung kann eine Anämie bzw. ein vermindertes Ansprechen auf eine Therapie mit Epoetin durch traditionelle (wie beim Nierengesunden auch) und durch nicht-traditionelle (typisch für Patienten mit chronischer Nierenerkrankung) Risikofaktoren bedingt sein, beispielsweise durch
Mit Einführung der ESA (Erythropoesis-stimulating agents) hat sich das Management der Anämie bei CKD (chronic kidney disease) entscheidend geändert. In der Hämodialyse sind Bluttransfusionen und die damit verbundene Eisenüberladung praktisch völlig verschwunden.
Anämie ist eine häufige Begleiterkrankung bei krebskranken Patienten. Ihre Häufigkeit nimmt mit jedem Chemotherapie-Zyklus zu und kann bis zu ca. 75% der Tumorpatienten im Verlauf der Erkrankung bestreffen.
Eisen ist für das Zellwachstum von Bedeutung. Es ist deshalb nicht überraschend, dass eine Eisenmangelanämie einen unabhängigen Risikofaktor für Morbidität und Mortalität darstellt.
Die chronische Entzündungsanämie (anemia of chronic disease, ACD) ist die häufigste Anämie bei hospitalisierten Patienten und findet sich vor allem bei Personen, die an chronischen Infektionen, Autoimmunerkrankungen und malignen Tumoren leiden.
Eine seit mehreren Jahren von den European Best Practice Guidelines und den KDOQI-Guidelines festgelegte Definition beschreibt die therapieresistente Anämie bzw. ein geringes Ansprechen (Hyporesponsivität) auf Erythopoietin stimulierende Faktoren (ESA) als einen kontinuierlicher Bedarf von mehr als 300 IE Erythropoietin pro Kilogramm (kg) Körpergewicht und Woche oder 1,5 Microgramm pro kg/Woche Darbepoietin subcutan.
Das kardiorenale Syndrom wird als eine pathophysiologische Störung von Herz und Niere definiert, bei der eine akute oder chronische Dysfunktion eines Organs eine akute oder chronische Dysfunktion des anderen Organs verursachen kann.
Im Rahmen zahlreicher chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und rheumatoide Arthritis kommt es nachweislich zu einem gehäuften Auftreten kardiovaskulärer Komplikationen.
Prävalenz der renalen Anämie - Nach Daten aus NHANES III kann es bei CKD (Chronic Kidney Disease) bereits ab Stadium 3 (GFR: 30-59 ml/min) zur Entwicklung einer Anämie kommen.
Der an der Universität Regensburg angesiedelte Sonderforschungsbereich 699 „Strukturelle, physiologische und molekulare Determinanten der Nierenfunktion“ blickt mit Ablauf dieses Jahres auf seine erste, vierjährige Förderperiode zurück.
CiCa-HD-MARS ist weder ein Geheimdienst-Code noch der Prototyp eines Rennwagens. Es ist vielmehr eine Kombination einer Citrat-antikoagulierten (kontinuierlichen) Hämodialyse mit der Leberunterstützungstherapie MARS (Molecular Adsorbent Recirculating System).
Jüngst wurde eine neue IgA-Nephropathie (IgAN)-Klassifikation publiziert. Sie basiert auf einer retrospektiven Analyse von 300 Fällen aus 11 Ländern und 4 Kontinenten und wurde durch 19 Pathologen erarbeitet.
Neben mesangialen Veränderungen werden die Schädigung und der Verlust von Podozyten zunehmend als ein wesentlicher und frühzeitiger Pathomechanismus in der Genese der diabetischen Nephropathie verstanden.
In der Erforschung der Funktion und Pathophysiologie der glomerulären Filtrationsbarriere gab es in den letzten Jahren herausragende Fortschritte. Dabei wurde durch die Erforschung zum Teil seltener genetischer Erkrankungen
Der Systemische Lupus Erythematosus (SLE) ist eine polyklonale Autoimmunerkrankung, die sich u.a. gegen multiple Zellkernantigene richtet (Rahman A, N Engl J Med 258:929-939, 2008).
San Diego, CA – Die Prognose von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) könnte besser verdeutlicht werden, wenn bei der CKD-Stadieneinteilung neben der GFR auch die Albuminurie Berücksichtigung fände und darüberhinaus die renale Grunderkrankung.
Dass ein erhöhter Konsum von Kochsalz (Natriumchlorid, NaCl, im Folgenden Salz) eine schädigende Wirkung auf das kardiovaskuläre System hat, konnte in experimentellen,
Vorhofflimmern ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz. Die Prävalenz von Vorhofflimmern liegt bei etwa 1% in der Allgemeinbevölkerung bei den unter 60-Jährigen und bei etwa 8% bei den unter 80-Jährigen.
Kaum jemand zweifelt heute noch daran, dass „Soft Dinks“ zu einem massiven gesundheitspolitischen Problem geworden sind. Dies ist sicherlich vor allem darauf zurückzuführen, dass der
Epidemiologie und Lokalisation von Shuntstenosen - Die häufigste Komplikation eines Dialyseshunts ist die akute venöse Thrombose, die wenn nicht erfolgreich behandelt in 80-85% der Fälle zum Funktionsverlust führt.
Die Verfügbarkeit einer neuen Klasse Blutdrucksenkender Medikamente ist ein seltenes Ereignis. Man fragt sich, ob daraus auch Vorteile für die Behandlung hypertensiver Patienten entstehen.
Nach dreijähriger Vorbereitung ist die German Chronic Kidney Disease (GCKD)-Studie in Deutschland gestartet, das größte Kooperationsprojekt, das es bislang in der deutschen Nephrologie gab.
Seit den bahnbrechenden Untersuchungen aus der Gruppe von Bill Mitch zu den negativen Auswirkungen einer chronischen metabolischen Azidose auf den Proteinstoffwechsel bei chronischem Nierenversagen gehört die Alkalisierungstherapie
Zahlreiche Studien haben eine enge Beziehung zwischen hohem Salzkonsum, arterieller Hypertonie und kardiovaskulären Komplikationen ergeben.
Das größte Vorkommen von 1-Alpha-Hydroxylase für die Umwandlung der Vitamin D-Vorstufe oder des Prohormons (Calcidiol), also 25(OH)-Vitamin D3, in aktives Vitamin D (Calcitriol), also 1,25(OH)2D3, ist im menschlichen Körper in den Nieren zu finden
Im November 2009 startete die Pilotphase, seit Ende Februar 2010 läuft die Hauptphase der Berliner Initiative Studie (BIS), einer Kohortenstudie über Prävalenz und Inzidenz von Niereninsuffizienz im Alter.

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