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Ketogene Ernährung bei autosomal dominanter polyzystischer Nierenkrankheit


Die autosomal dominante polyzystische Nierenkrankheit (ADPKD) ist die häufigste erbliche Nierenerkrankung und betrifft weltweit mehr als 7 Millionen Menschen (Lanktree MB; JASN 2018; 29:2593). Charakteristisch für die ADPKD ist die zunehmende Bildung zahlreicher Zysten, die im Laufe der Zeit zu einer massiven Vergrößerung der Nieren und einem stetigen Nierenfunktionsverlust führen. Etwa 50% der Patientinnen und Patienten benötigen daher zwischen dem 50.-60. Lebensjahr ein Nierenersatzverfahren (Dialyse oder Nierentransplantation) (Bergmann C; Nat Review 2018; 4:50).

Im Sinne einer Systemerkrankung sind zahlreiche extrarenale Manifestationen möglich. Es kann unter anderem zu Zysten in der Leber oder dem Pankreas, zerebralen Aneurysmata, Erkrankungen der Herzklappen und des Darms kommen (Lanktree MB; JASN  2018; 29:2593, Arjune S; Kidney360 2023; 4:150). Darüber hinaus ist die Prävalenz von Nieren- und Harnleitersteinen sowie Infektionen des Harntraktes deutlich erhöht (Torres VE; Lancet 2007; 369:1287). Betroffene haben dazuhin ein Risiko für krankheits-assoziierte Depressionen und Angststörungen und zeigen eine im Krankheitsverlauf sinkende gesundheitsbezogene Lebensqualität und allgemeine psychosoziale Belastung (Yarlioglu AM; Int Urol Nephrol 2023; 55:983). 

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Tags: nephro-news nephrologie ketogene diät autosomal dominante polyzystische nierenkrankheit nierenfunktionsverlust metabolische erkrankung 

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