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Anti-Nephrin Antikörper bei Podozytopathien:

Ein Paradigmenwechsel für Diagnostik und Therapie­


Die Ätiologie primärer ­Podozytopathien, darunter das idiopathische nephrotische Syndrom im Kindesalter, die Minimal Change Disease, die primäre fokale segmentale Glomerulosklerose sowie deren rekurrente Form nach Nierentransplantation, war lange Zeit eine der ungelösten Schlüsselfragen im Forschungsfeld glomerulärer Erkrankungen. Die Identifizierung von Anti-Nephrin Autoantikörpern bei einem Teil der Patientinnen und Patienten mit primären Podozytopa­thien, die Entwicklung robuster Nachweismethoden dieser Autoantikörper und der Nachweis ihrer Pathogenität haben zu einem Paradigmenwechsel in unserem Verständnis dieser Erkrankungen geführt. Es bieten sich damit nicht nur neue Einblicke in die Pathophysiologie, sondern auch vielversprechende Verbesserungen bei Diagnostik und Therapie. 

Die Prognose und Risikostratifizierung auf der Grundlage des Nachweises von Anti-Nephrin Anti­körpern sowie personalisierte Therapiestrategien, die auf entsprechende Autoantikörper produzierende Zellen abzielen, könnten die Behandlungsergebnisse und letztlich die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten in Zukunft deutlich verbessern. In diesem Artikel möchten wir eine Übersicht über die neuesten Erkenntnisse sowie deren Potenzial für zukünftige Behandlungsansätze geben.

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Tags: nephro-news nephrologie anti-nephrin autoantikörper podozytophatien nierenbiopsie diabetische nephropathie 

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