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Eosinophile Ösophagitis:

Im Fokus der modernen Endoskopie


Die eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronische Entzündung der Speise­röhre, die mit einer vermehrten Inzidenz an Dysphagie, gastroösophagealer Refluxbeschwerden und Nahrungs-/Bolusimpaktion einhergeht.1 Seit ihrer Erstbeschreibung in den frühen 1990er Jahren bleibt die EoE im Vordergrund der Neuerkenntnisse der luminalen Gastroenterologie.

Mit einer Inzidenz von 7,7/100.000 erwachsenen Personen/Jahr und einer Prävalenz von 34,4/100.000 zählt die EoE heute zum „täglichen Brot“ der Gastroenterologie.2 Besonders betroffen ist die Altersgruppe der 20- bis 30-jährigen Männer, mit den höchsten Inzidenzraten in Nordamerika und Europa.3 Eine ­erhöhte Frequenz von EoE-Diagnosen in den Sommermonaten lassen einen ätiopathogenetischen Zusammenhang mit Aero­allergenen vermuten.4 

Die allergische Diathese stellt einen Risikofaktor für das Auftreten einer eosi­nophilen Ösophagitis dar. Bis zu 86% der betroffenen Erwachsenen wurden bereits im Vorfeld mit einer atopischen Dermatitis, Asthma bronchiale sowie inhalativen oder Lebensmittel-assoziierten Aller­gien diagnostiziert.5 

Auch gibt es eine bidirektionale Assozia­tion des Auftretens einer EoE mit weiteren chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder auch ­Zöliakie.6

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Tags: gastro&hepa-news hepatologie Ösophagitis speiseröhre dysphagie reflux schluckstörungen 

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