Weltweit werden große Mengen Kochsalz (NaCl) über die Nahrung aufgenommen, obwohl bekannt ist, dass hoher Kochsalzkonsum das vaskuläre System schädigt. Kochsalz gilt als Wegbereiter für Bluthochdruck und kardiovaskuläre Erkrankungen.
Peter Schollmeyer feiert am 28.12.2012 seinen 80. Geburtstag. Peter Schollmeyer wurde in Brandenburg/Havel geboren. Vater und Mutter waren praktische Ärzte. Nach dem Abitur in Marburg/Lahn studierte er Humanmedizin an den Universitäten in Marburg und Heidelberg.
Die Geschichte der Lipide in der Nephrologie begann im Jahr 1982. John Moorhead und Mitarbeiter formulierten die Lipid-Nephrotoxizitäts-Hypothese als eine der Ursachen für die progrediente glomeruläre und tubulo-interstitielle Erkrankung.
Bluthochdruck ist auch heute noch ein ungelöstes Problem der Medizin. Weltweit sterben mehr Menschen an den Folgen des Risikofaktors Hypertonie als an irgendeiner anderen Erkrankung.
Im letzten Vierteljahrhundert ist die Duplexsonographie ein fester Bestandteil der nephrologischen Diagnostik geworden und aus dem klinischen Alltag des Nephrologen nicht mehr wegzudenken.
Nicht-pharmakologische Behandlungsoptionen der arteriellen Hypertonie aus dem Bereich der Naturheilkunde und Komplementärmedizin werden von Patienten häufig nachgefragt und sind in vielen Fällen mit unrealistischen Erwartungen von Patientenseite verknüpft.
Bis Ende der sechziger Jahre war eine Nierenerkrankung häufig eine tödliche Erkrankung. Mit Einführung der Dialysebehandlung wurde es für viele Patienten möglich, trotz der Nierenerkrankung weiterzuleben.
Hereditäre zystische Nierenerkrankungen können durch Mutationen in einer Vielzahl verschiedener Gene verursacht werden. Dabei handelt es sich außer bei der autosomal dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) überwiegend um seltene, meist autosomal rezessiv vererbte Syndrome, bei denen die polyzystischen Nieren in Kombination mit einer Variation aus extrarenalen Manifestationen auftreten.
Die chronische Niereninsuffizienz ist als eine Stoffwechselerkrankung zu verstehen, bei der es zu Veränderungen von biochemischen Prozessen und zur Kumulation toxischer Abbauprodukte kommt.
In den westlichen Industrienationen steigt der Anteil der Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung kontinuierlich an. Glomeruläre Erkrankungen sind die Hauptursache für chronische Nierenerkrankungen.
Phäochromozytome und Nierenkarzinome sind wichtige Manifestationen der von Hippel-Lindau-Erkrankung. Sie sind die Hauptthemen der interdisziplinären Erforschung hereditärer Nieren- und Hochdruckerkrankungen seit 30 Jahren an der Universität Freiburg i.B.
Die globale Prävalenz einer chronischen Niereninsuffizienz (chronic kidney disease, CKD) liegt bei rund 10%. Weltweit ist eine Zunahme der Prävalenz von CKD zu verzeichnen, vor allem in der älteren Bevölkerung.
Die chronische Niereninsuffizienz ist durch Dysregulationen des Mineralhaushalts und erhöhte Konzentrationen von Kalzium und Phosphat im Serum gekennzeichnet.
Ende Dezember 2012 wurde bei uns ein 56-jähriger Patient mit nephrotischem Syndrom (Proteinurie etwa 17 g/Tag) und einem Serum-Kreatinin von 1,5 mg/dl zur Nierenbiopsie aufgenommen.
Einführung Urologen aus Michigan und Ohio (USA) analysierten über einen Zeitraum von (im Median) 6,6 Jahren den Verlauf von 4180 Patienten, die wegen eines Malignomverdachtes der Niere(n) operiert worden waren.
Die Vielfalt und Verwobenheit der Inneren Medizin bemerkt man am stärksten an den Patienten – daher zu Anfang ein typischer Fall: -71 Jahre alte Patientin mit T2DM (22 Jahre Diabetesdauer) -Ulcus am Digitum II rechte untere Extremität, -ein Ruheschmerz, keine Claudicatio -St.p. 2 x PTA+STENT rechte A. femoralis superficialis -Adipositas (BMI 31 kg/m2), diabetische Neuropathie, chronisch venöse Insuffizienz -Niereninsuffizienz im Stadium CKD 3b (bei aortokoronarem Bypass
Die Zahl der Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom ist im Zunehmen begriffen. Dies erklärt sich dadurch, dass die Patienten mit der Grunderkrankung „Diabetes mellitus“ heute länger leben.
Chronische Wunden treten bei Dialysepatienten wesentlich häufiger auf als in der Normalbevölkerung und haben eine höhere Majoramputationsrate. Bei gleichzeitig vorliegendem diabetischem Fußsyndrom besteht eine erschreckend hohe Mortalität von 38% im ersten Jahr (Hinchliffe RJ, Diabetes Metab Res Rev 28:179-217, 2012).
Der jährlich abgehaltene Weltnierentag hat am 13. März 2013 stattgefunden und ist unter dem Motto „Acute Kidney Injury: Global Health Alert“ gestanden und hat damit erstmals das akute Nierenversagen (ANV) zum zentralen Thema gehabt (Li PK, Kidney Int 83:372-376, 2013).
Für die intravenöse Eisentherapie stehen verschiedene neue Präparate zur Verfügung, die klinisch als vielversprechend gelten. Sie sind offensichtlich kostensparend unter Einschluss der Kosten für
Die Hepatitis C-Infektion ist eine der Hauptursachen einer chronischen Lebererkrankung weltweit. Etwa 20% der Patienten mit chronischer Hepatitis C entwickeln innerhalb von 20 Jahren eine Leberzirrhose mit einem jährlichen Risiko von 3-7% für ein hepatozelluläres Karzinom.
Das kardiorenale Syndrom bezeichnet eine Funktionsstörung des Herzens und der Nieren, wobei eine akute oder chronische Funktionsverschlechterung des einen Organs ursächlich für eine akute oder chronische Funktionsverschlechterung des anderen Organs ist.
Zu den großen Verdiensten der medizinischen Wissenschaft in den letzten 15 Jahren zählt zweifelsohne die Klärung wichtiger Zusammenhänge in der Beziehung zweier Organe: Herz und Niere!
Die effektive Behandlung der resistenten Hypertonie stellt auch Jahrzehnte nach Einführung der antihypertensiven Medikamente noch ein ungelöstes Problem dar. Ein großer Teil der Hypertonie-Patienten ist medikamentös nicht ausreichend einstellbar.
Einleitung Neben Diabetes, Rauchen und arterieller Hypertonie sind Störungen des Fettstoffwechsels die wichtigsten Risikofaktoren kardiovaskulärer Erkrankungen.
Nachdem sich bis Mitte der 90iger Jahre der sekundäre Hyperparathyroidismus (sHPT) fast ausschließlich auf die renale Osteopathie bezog, hat sich unser Wissen um die Zusammenhänge zwischen Knochen und Weichteilgewebe enorm gewandelt.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion leiden unter einem deutlich überhöhten Infektionsrisiko. Bereits in den Stadien 3-4 der chronischen Niereninsuffizienz findet sich eine deutliche Häufung von Infektionen, darunter insbesondere pulmonale und Harnwegsinfektionen.
Eine metabolische Azidose ist eine wichtige Komplikation der chronischen Niereninsuffizienz jeglicher Ätiologie. Für den Patienten ist sie symptomlos und zeigt sich lediglich laborchemisch in Form einer Hypobikarbonatämie bei zumeist physiologischem pH-Wert in der Blutgasanalyse.
Der am 14. März 2013 jährlich stattfindende „World Kidney Day“ war diesmal dem Thema akutes Nierenversagen (ANV) („acute kidney injury“) gewidmet. Unter dem Titel „Acute Kidney Injury – global health alert“ erschien in mehreren Fachzeitschriften ein Editorial, in dem die weltweit starke Zunahme des ANV und die damit verbundene hohe Morbidität und Mortalität herausgestellt wird (Li PK, Nat Rev Nephrol 2013; 9:133).
Die Bilanz seines Lebens ging in die Geschichte ein. Sechs Ehefrauen: Die Scheidung von der ersten führte zum Bruch Englands mit der römisch-katholischen Kirche, die Hinrichtungen von Ehefrau 2 und 5 wurden weltliterarisch verarbeitet.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.