Epidemiologische Studien der letzten 10 Jahre sprechen für eine enge Beziehung zwischen Harnsäure und Hypertonie. Die Harnsäurewerte im Kindesalter sagen offensichtlich die Blutdruckwerte im Erwachsenenalter voraus
In den USA beruhen jährlich mehr als 1,1 Millionen Krankenhausaufnahmen auf einer dekompensierten Herzinsuffizienz. Diese Diagnose ist die häufigste Ursache für die Hospitalisierung bei Patienten älter als 65 Jahre.
In den vergangenen Wochen wurden die Ergebnisse verschiedener randomisierter klinischer Studien bekannt, deren vielversprechende Hypothesen nicht bestätigt werden konnten.
In mehreren Beobachtungsstudien waren vor allem sehr stark erhöhte PTH-Werte positiv mit der Morbidität und Mortalität von Dialysepatienten assoziiert (Slinin Y, J Am Soc Nephrol 16:1788-1793, 2005; Kidney Disease Improving Global Outcome (KDIGO), Kidney Int 76[Suppl]:S1-S130, 2009; Floege J, Nephrol Dial Transplant 26:1948-1955, 2011).
Notwendig ist eine klare Trennung von absolutem (Ferritin <100 ng/ml, TSAT <20%) und funktionellem (TSAT <20% und Ferritin normal oder erhöht) Eisenmangel. Aus der Publikation von Stancu et al. (Clin J Am Soc Nephrol 5:409-416, 2010) haben wir folgendes gelernt:
Die renale Anämie ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung, sie manifestiert sich meist bei Patienten mit einer glomerulären Filtrationsrate <45 ml/min/1.73 m², bei Diabetikern in der Regel früher.
Weltweit werden große Mengen Kochsalz (NaCl) über die Nahrung aufgenommen, obwohl bekannt ist, dass hoher Kochsalzkonsum das vaskuläre System schädigt. Kochsalz gilt als Wegbereiter für Bluthochdruck und kardiovaskuläre Erkrankungen.
Peter Schollmeyer feiert am 28.12.2012 seinen 80. Geburtstag. Peter Schollmeyer wurde in Brandenburg/Havel geboren. Vater und Mutter waren praktische Ärzte. Nach dem Abitur in Marburg/Lahn studierte er Humanmedizin an den Universitäten in Marburg und Heidelberg.
Die Geschichte der Lipide in der Nephrologie begann im Jahr 1982. John Moorhead und Mitarbeiter formulierten die Lipid-Nephrotoxizitäts-Hypothese als eine der Ursachen für die progrediente glomeruläre und tubulo-interstitielle Erkrankung.
Bluthochdruck ist auch heute noch ein ungelöstes Problem der Medizin. Weltweit sterben mehr Menschen an den Folgen des Risikofaktors Hypertonie als an irgendeiner anderen Erkrankung.
Im letzten Vierteljahrhundert ist die Duplexsonographie ein fester Bestandteil der nephrologischen Diagnostik geworden und aus dem klinischen Alltag des Nephrologen nicht mehr wegzudenken.
Nicht-pharmakologische Behandlungsoptionen der arteriellen Hypertonie aus dem Bereich der Naturheilkunde und Komplementärmedizin werden von Patienten häufig nachgefragt und sind in vielen Fällen mit unrealistischen Erwartungen von Patientenseite verknüpft.
Bis Ende der sechziger Jahre war eine Nierenerkrankung häufig eine tödliche Erkrankung. Mit Einführung der Dialysebehandlung wurde es für viele Patienten möglich, trotz der Nierenerkrankung weiterzuleben.
Hereditäre zystische Nierenerkrankungen können durch Mutationen in einer Vielzahl verschiedener Gene verursacht werden. Dabei handelt es sich außer bei der autosomal dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) überwiegend um seltene, meist autosomal rezessiv vererbte Syndrome, bei denen die polyzystischen Nieren in Kombination mit einer Variation aus extrarenalen Manifestationen auftreten.
Die chronische Niereninsuffizienz ist als eine Stoffwechselerkrankung zu verstehen, bei der es zu Veränderungen von biochemischen Prozessen und zur Kumulation toxischer Abbauprodukte kommt.
In den westlichen Industrienationen steigt der Anteil der Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung kontinuierlich an. Glomeruläre Erkrankungen sind die Hauptursache für chronische Nierenerkrankungen.
Phäochromozytome und Nierenkarzinome sind wichtige Manifestationen der von Hippel-Lindau-Erkrankung. Sie sind die Hauptthemen der interdisziplinären Erforschung hereditärer Nieren- und Hochdruckerkrankungen seit 30 Jahren an der Universität Freiburg i.B.
Die globale Prävalenz einer chronischen Niereninsuffizienz (chronic kidney disease, CKD) liegt bei rund 10%. Weltweit ist eine Zunahme der Prävalenz von CKD zu verzeichnen, vor allem in der älteren Bevölkerung.
Die chronische Niereninsuffizienz ist durch Dysregulationen des Mineralhaushalts und erhöhte Konzentrationen von Kalzium und Phosphat im Serum gekennzeichnet.
Ende Dezember 2012 wurde bei uns ein 56-jähriger Patient mit nephrotischem Syndrom (Proteinurie etwa 17 g/Tag) und einem Serum-Kreatinin von 1,5 mg/dl zur Nierenbiopsie aufgenommen.
Einführung Urologen aus Michigan und Ohio (USA) analysierten über einen Zeitraum von (im Median) 6,6 Jahren den Verlauf von 4180 Patienten, die wegen eines Malignomverdachtes der Niere(n) operiert worden waren.
Die Vielfalt und Verwobenheit der Inneren Medizin bemerkt man am stärksten an den Patienten – daher zu Anfang ein typischer Fall: -71 Jahre alte Patientin mit T2DM (22 Jahre Diabetesdauer) -Ulcus am Digitum II rechte untere Extremität, -ein Ruheschmerz, keine Claudicatio -St.p. 2 x PTA+STENT rechte A. femoralis superficialis -Adipositas (BMI 31 kg/m2), diabetische Neuropathie, chronisch venöse Insuffizienz -Niereninsuffizienz im Stadium CKD 3b (bei aortokoronarem Bypass
Die Zahl der Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom ist im Zunehmen begriffen. Dies erklärt sich dadurch, dass die Patienten mit der Grunderkrankung „Diabetes mellitus“ heute länger leben.
Chronische Wunden treten bei Dialysepatienten wesentlich häufiger auf als in der Normalbevölkerung und haben eine höhere Majoramputationsrate. Bei gleichzeitig vorliegendem diabetischem Fußsyndrom besteht eine erschreckend hohe Mortalität von 38% im ersten Jahr (Hinchliffe RJ, Diabetes Metab Res Rev 28:179-217, 2012).
Der jährlich abgehaltene Weltnierentag hat am 13. März 2013 stattgefunden und ist unter dem Motto „Acute Kidney Injury: Global Health Alert“ gestanden und hat damit erstmals das akute Nierenversagen (ANV) zum zentralen Thema gehabt (Li PK, Kidney Int 83:372-376, 2013).
Für die intravenöse Eisentherapie stehen verschiedene neue Präparate zur Verfügung, die klinisch als vielversprechend gelten. Sie sind offensichtlich kostensparend unter Einschluss der Kosten für
Die Hepatitis C-Infektion ist eine der Hauptursachen einer chronischen Lebererkrankung weltweit. Etwa 20% der Patienten mit chronischer Hepatitis C entwickeln innerhalb von 20 Jahren eine Leberzirrhose mit einem jährlichen Risiko von 3-7% für ein hepatozelluläres Karzinom.
Das kardiorenale Syndrom bezeichnet eine Funktionsstörung des Herzens und der Nieren, wobei eine akute oder chronische Funktionsverschlechterung des einen Organs ursächlich für eine akute oder chronische Funktionsverschlechterung des anderen Organs ist.
Zu den großen Verdiensten der medizinischen Wissenschaft in den letzten 15 Jahren zählt zweifelsohne die Klärung wichtiger Zusammenhänge in der Beziehung zweier Organe: Herz und Niere!
Die effektive Behandlung der resistenten Hypertonie stellt auch Jahrzehnte nach Einführung der antihypertensiven Medikamente noch ein ungelöstes Problem dar. Ein großer Teil der Hypertonie-Patienten ist medikamentös nicht ausreichend einstellbar.

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