Die Pathogenese des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz ist assoziiert mit Störungen des Kalzium- und Phosphatstoffwechsels.
Die diabetische Nephropathie ist die Hauptursache der terminalen Niereninsuffizienz in westlichen Industrienationen und liegt bei ca. 40% der dialysepflichtigen Patienten vor (Am J Kidney Dis 37:638-647, 2001).
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, definiert als erhöhtes Serumkreatinin, gehören zu einer Gruppe von Hochrisikopatienten, die kardiovaskuläre Erkrankungen ausprägen.
Chuahirun et al. untersuchten in ihrer prospektiven Studie, ob Rauchen über den Mechanismus einer erhöhten Albuminausscheidung im Urin zu einer rascheren Progredienzrate der diabetischen Nephropathie führt, oder ob sich auch unabhängig davon ein negativer Einfluss nachweisen lässt
Bereits 1836 vertrat Sir Richard Bright (Guy´s Hosp Rep 1836;1:380) die Ansicht, dass eine renale Funktionsstörung die primäre Ursache der Hypertonie ist.
Ein akutes Nierenversagen findet sich bei etwa 5% der hospitalisierten Patienten (Am Fam Physician 61:2077-2088, 2000). Die Aufenthaltsdauer und die Mortalität auf der Intensivstation bzw.
Erhöhte Parathormonwerte spielen nicht nur bei der renalen Knochenerkrankung, sondern auch in der Entwicklung kardiovaskulärer Risikofaktoren eine Rolle.
Bei einem 57-jährigen männlichen Hämodialysepatienten mit einer seit 7 Jahren bekannten schweren essenziellen Hypertonie wurde erstmals vor 5 Jahren ein thorakales Aortenaneurysma
Fettgewebe ist nicht nur ein interner Energiespeicher. Befunde der letzten zehn Jahre belegen, dass Adipozyten verschiedene Hormone synthetisieren können (N Engl J Med 345:1345-1346, 2001).
Das Alport-Syndrom (AS) ist eine erbliche Typ IV-Kollagen-Erkrankung, die zum progredienten Nierenversagen, Innenohrschwerhörigkeit und Augenveränderungen wie Lenticonus anterior führt.
Die Regulation der Angiogenese durch Hypoxie stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem vaskulären Sauerstoffangebot und dem metabolischen Verbrauch dar.
Die Therapie der arteriosklerotischen Nierenarterienstenose wurde auf einem Symposium unter Vorsitz von P. F. Plouin (Paris) und A. Wiecek (Katovice) unter der Teilnahme von J. Scoble (London), J. Radermacher (Hannover) und T. Philipp (Essen) diskutiert.
Auch wenn zur Zeit erst etwa 300 der 2240 Krankenhäuser in Deutschland das DRG-Fallpauschalensystem zur Echtabrechnung anwenden, ist die flächendeckende Einführung des DRG-Systems unumkehrbar.
Parathormon (PTH) gilt als Urämietoxin. PTH wirkt entweder direkt oder indirekt über eine Erhöhung des intrazellulären Kalziums toxisch mit konsekutiver
In den letzten Jahren sind eine Reihe von Arbeiten erschienen, die sich mit unserem Thema befassen. Diese Arbeiten wollen wir hier zusammenfassen.
Stickstoffmonoxid (NO) wird in den Endothelzellen durch das Enzym NO-Synthetase aus der Aminosäure L-Arginin gebildet.
Das Klientel einer Lipidambulanz weist oft einen vorselektionierten Charakter auf. Viele Patienten erlitten bereits ein kardiovaskuläres Ereignis und erreichen mit medikamentösen Standardmethoden nicht die Zielwerte der Sekundärprävention.
Unter einer Herzinsuffizienz versteht man die Unfähigkeit des Herzens, das vom Organismus benötigte Herzzeitvolumen bei ausreichendem enddiastolischem Füllungsdruck zu fördern.
Die autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) zählt zu den häufigsten hereditären Erkrankungen mit einer Inzidenz von 1:800 bis 1:1000; in Deutschland sind etwa 100.000 Menschen betroffen.
Patienten mit chronischer Nierenerkrankung („chronic kidney disease“; CKD) haben eine deutlich erhöhte Inzidenz und Prävalenz von Vorhofflimmern.
Infektionserkrankungen sind für etwa 25% der Gesamtmortalität weltweit verantwortlich. Ein wesentlicher Anteil der infektionsbedingten Mortalität wird durch impfpreventable Erkrankungen verursacht.
Wechselwirkungen zwischen Herz und Nieren sind nahezu immer bidirektional. Eine akute oder chronische kardiale oder renale Dysfunktion kann eine akute oder chronische Dysfunktion im jeweils anderen Organ erzeugen oder mitbedingen
Man kann davon ausgehen, dass etwa ein Drittel der Erdbevölkerung eine hohe Empfindlichkeit (Sensitivität) für Kochsalz (NaCl) aufweist (Weinberger MH; Curr Opin Cardiol 2000; 15:254).
Intoxikationen mit Arzneimitteln sind eine relevante Ursache für Morbidität und Mortalität. Allein im Jahr 2014 zählte die Giftzentrale Göttingen für Hamburg 4059 Vergiftungsverdachtsfälle beim Menschen
Ein akutes Nierenversagen (acute kidney injury, AKI) ist eine der häufigsten Komplikationen bei Patienten auf der Intensivstation und mit einer hohen Morbidität und Mortalität verbunden (Uchino S; JAMA 2005; 294:813).
In Deutschland leiden etwa 1,5 Millionen Menschen an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Mit Ausnahme der rheumatoiden Arthritis (RA) stellen die übrigen Entitäten aus diesem Formenkreis ganz überwiegend seltene bis sehr seltene Krankheitsbilder dar.
Die Behandlung der Anämie bei Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung („chronic kidney disease“; CKD) ist zentraler Bestandteil der klinischen Nephrologie, weil mit progredienter glomerulärer
Nierenerkrankungen sind eine globale Gesundheitsbedrohung, von denen mehr als 10% der Bevölkerung betroffen sind (Coresh J; JAMA 2007; 298:2038). Nierenerkrankungen haben viele Ursprünge und können weitgehend
Einer membranösen Nephropathie (MN) können unterschiedliche Ätiologien bzw. Pathogenesen zu Grunde liegen (Abb. 1): In ca. 30% der Fälle findet sich eine assoziierte Systemerkrankung bzw. andere spezifische Ätiologie;
Die Inzidenz des akuten Nierenversagens nimmt mit 5 bis 20% aufgrund zunehmender Komorbidität und höheren Lebensalters kontinuierlich zu. In ca. 50% der Patienten ist eine Sepsis ursächlich bzw. begleitend

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.