Die autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) zählt zu den häufigsten hereditären Erkrankungen mit einer Inzidenz von 1:800 bis 1:1000; in Deutschland sind etwa 100.000 Menschen betroffen.
Patienten mit chronischer Nierenerkrankung („chronic kidney disease“; CKD) haben eine deutlich erhöhte Inzidenz und Prävalenz von Vorhofflimmern.
Infektionserkrankungen sind für etwa 25% der Gesamtmortalität weltweit verantwortlich. Ein wesentlicher Anteil der infektionsbedingten Mortalität wird durch impfpreventable Erkrankungen verursacht.
Wechselwirkungen zwischen Herz und Nieren sind nahezu immer bidirektional. Eine akute oder chronische kardiale oder renale Dysfunktion kann eine akute oder chronische Dysfunktion im jeweils anderen Organ erzeugen oder mitbedingen
Man kann davon ausgehen, dass etwa ein Drittel der Erdbevölkerung eine hohe Empfindlichkeit (Sensitivität) für Kochsalz (NaCl) aufweist (Weinberger MH; Curr Opin Cardiol 2000; 15:254).
Intoxikationen mit Arzneimitteln sind eine relevante Ursache für Morbidität und Mortalität. Allein im Jahr 2014 zählte die Giftzentrale Göttingen für Hamburg 4059 Vergiftungsverdachtsfälle beim Menschen
Ein akutes Nierenversagen (acute kidney injury, AKI) ist eine der häufigsten Komplikationen bei Patienten auf der Intensivstation und mit einer hohen Morbidität und Mortalität verbunden (Uchino S; JAMA 2005; 294:813).
In Deutschland leiden etwa 1,5 Millionen Menschen an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Mit Ausnahme der rheumatoiden Arthritis (RA) stellen die übrigen Entitäten aus diesem Formenkreis ganz überwiegend seltene bis sehr seltene Krankheitsbilder dar.
Die Behandlung der Anämie bei Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung („chronic kidney disease“; CKD) ist zentraler Bestandteil der klinischen Nephrologie, weil mit progredienter glomerulärer
Nierenerkrankungen sind eine globale Gesundheitsbedrohung, von denen mehr als 10% der Bevölkerung betroffen sind (Coresh J; JAMA 2007; 298:2038). Nierenerkrankungen haben viele Ursprünge und können weitgehend
Einer membranösen Nephropathie (MN) können unterschiedliche Ätiologien bzw. Pathogenesen zu Grunde liegen (Abb. 1): In ca. 30% der Fälle findet sich eine assoziierte Systemerkrankung bzw. andere spezifische Ätiologie;
Die Inzidenz des akuten Nierenversagens nimmt mit 5 bis 20% aufgrund zunehmender Komorbidität und höheren Lebensalters kontinuierlich zu. In ca. 50% der Patienten ist eine Sepsis ursächlich bzw. begleitend
Immer wieder werde ich auf Kongressen von Kollegen angesprochen, warum „Nephrologen in ihrem Haus“ weiterhin 0.9% NaCl in der Prävention des akuten Nierenversagens oder der Kontrastmittel-induzierten Nephropathie empfehlen.
Die membranöse Glomerulonephritis (MGN) ist die häufigste Ursache eines nephrotischen Syndroms bei Erwachsenen (Hanko JB; Nephrol Dial Transplant 2009; 24:3050).
Dass Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (chronic kindey disease – CKD) und insbesondere Dialysepatienten ein exorbitant erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und kardiovaskuläre Mortalität haben,
Das akute Nierenversagen ist nach wie vor häufig und mit einer hohen Mortalität assoziiert. Die mittlerweile etablierte AKI (acute kidney injury) Klassifikation nach KDIGO teilt das akute Nierenversagen
Die Zellen des renalen Tubulussystems stehen in direktem Kontakt mit einer Vielzahl verschiedener Substanzen, die einen direkten Einfluss auf physiologische Prozesse haben.
Mit Diagnosestellung einer chronischen Nierenerkrankung beginnt die Behandlung eines komplexen Krankheitsbildes, welches in viele Organsysteme und Regelkreisläufe des Körpers eingreift.
In der kürzlich publizierten PRIMAVERA-Studie wurde untersucht, ob der 3. Generation Erythropoese-stimulierende Faktor (ESA), der Continuous Erythropoesis Receptor Activator (CERA), einen nephroprotektiven oder progressionshemmenden Einfluss bei Patienten mit Niereninsuffizienz haben kann (Fliser D; Nephrol Dial Transplant 2017; 32:279).
Mehr als 25% der Bevölkerung der Industrieländer sind von IgE-vermittelten, d. h. von Typ 1 Allergien betroffen. Diese äußern sich meist als allergische Rhinitis und Konjunktivitis,
PARADIGM-Studie - Die Paradigm-Studie (McMurray J; NEJM 2014; 371:983) untersuchte den Effekt der kombinierten Angiotensinrezeptor- und Neprilysin-Inhibition im Vergleich zur ACE-Hemmung bei Patienten mit Herzinsuffizienz
Im Jahr 2015 kam vor allem aus dem Mittleren Osten und aus Afrika eine große Zahl von Menschen, die aus verschiedenen Gründen auf der Flucht waren.
Martin Tepel, damals Bochum, hatte mit seiner im Jahre 2000 im New England Journal of Medicine publizierten Studie zur Prävention der Kontrastmittel-induzierten Nephropathie
Der vorliegende Beitrag liefert einen Überblick über die Therapie der Fettstoffwechselstörungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes. Insbesondere werden die Empfehlungen der aktuellen Leitlinie der ESC/EAS von 2016 berücksichtigt.
Während erkrankungsspezifische Rehabilitationsmaßnahmen in anderen internistischen Indikationen wie Kardiologie, Onkologie oder Pneumologie in spezialisierten Abteilungen seit langem etabliert sind, stehen gezielte Rehabilitationsmaßnahmen für nephrologische Patienten noch am Anfang.
Bei Pseudoaneurysmen oder falschen Aneurysmen der A. epicastrica inferior (IEA) handelt es sich um außerordentlich seltene klinische Befunde, die bislang nur vereinzelt in der Literatur beschrieben wurden.
Ohne Zweifel ist die chronische Transplantatnephropathie eine der großen klinischen Herausforderungen in der Nephrologie, wobei unser mangelhaftes Verständnis der Pathogenese der Erkrankung einer kausalen Therapie bislang im Wege steht.
Obwohl die Lipidhypothese als ein wichtiger Faktor in der Progression der Nierenerkrankung bereits 1982 formuliert wurde, ist es bis heute nicht gelungen, den Beweis durch eine große, prospektive randomisierte und kontrollierte Studie,
Die glomerulären mesangialen Zellen der Rattenniere zeichnen sich durch die Präsenz des Thy1.1-Antigens an ihrer Oberfläche aus.
Die Erythrozytenmorphologie im Urin durch Phasenkontrastmikroskopie hat sich in der Praxis etabliert, um glomeruläre Hämaturie von nicht- glomerulärer Hämaturie zu unterscheiden (Kidney Int 40:115-120, 1991; Nephrol Dial Transplant 11:1874-1875, 1996).

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