Der jährlich abgehaltene Weltnierentag hat am 13. März 2013 stattgefunden und ist unter dem Motto „Acute Kidney Injury: Global Health Alert“ gestanden und hat damit erstmals das akute Nierenversagen (ANV) zum zentralen Thema gehabt (Li PK, Kidney Int 83:372-376, 2013).
Für die intravenöse Eisentherapie stehen verschiedene neue Präparate zur Verfügung, die klinisch als vielversprechend gelten. Sie sind offensichtlich kostensparend unter Einschluss der Kosten für
Die Hepatitis C-Infektion ist eine der Hauptursachen einer chronischen Lebererkrankung weltweit. Etwa 20% der Patienten mit chronischer Hepatitis C entwickeln innerhalb von 20 Jahren eine Leberzirrhose mit einem jährlichen Risiko von 3-7% für ein hepatozelluläres Karzinom.
Das kardiorenale Syndrom bezeichnet eine Funktionsstörung des Herzens und der Nieren, wobei eine akute oder chronische Funktionsverschlechterung des einen Organs ursächlich für eine akute oder chronische Funktionsverschlechterung des anderen Organs ist.
Zu den großen Verdiensten der medizinischen Wissenschaft in den letzten 15 Jahren zählt zweifelsohne die Klärung wichtiger Zusammenhänge in der Beziehung zweier Organe: Herz und Niere!
Die effektive Behandlung der resistenten Hypertonie stellt auch Jahrzehnte nach Einführung der antihypertensiven Medikamente noch ein ungelöstes Problem dar. Ein großer Teil der Hypertonie-Patienten ist medikamentös nicht ausreichend einstellbar.
Einleitung Neben Diabetes, Rauchen und arterieller Hypertonie sind Störungen des Fettstoffwechsels die wichtigsten Risikofaktoren kardiovaskulärer Erkrankungen.
Nachdem sich bis Mitte der 90iger Jahre der sekundäre Hyperparathyroidismus (sHPT) fast ausschließlich auf die renale Osteopathie bezog, hat sich unser Wissen um die Zusammenhänge zwischen Knochen und Weichteilgewebe enorm gewandelt.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion leiden unter einem deutlich überhöhten Infektionsrisiko. Bereits in den Stadien 3-4 der chronischen Niereninsuffizienz findet sich eine deutliche Häufung von Infektionen, darunter insbesondere pulmonale und Harnwegsinfektionen.
Eine metabolische Azidose ist eine wichtige Komplikation der chronischen Niereninsuffizienz jeglicher Ätiologie. Für den Patienten ist sie symptomlos und zeigt sich lediglich laborchemisch in Form einer Hypobikarbonatämie bei zumeist physiologischem pH-Wert in der Blutgasanalyse.
Der am 14. März 2013 jährlich stattfindende „World Kidney Day“ war diesmal dem Thema akutes Nierenversagen (ANV) („acute kidney injury“) gewidmet. Unter dem Titel „Acute Kidney Injury – global health alert“ erschien in mehreren Fachzeitschriften ein Editorial, in dem die weltweit starke Zunahme des ANV und die damit verbundene hohe Morbidität und Mortalität herausgestellt wird (Li PK, Nat Rev Nephrol 2013; 9:133).
Die Bilanz seines Lebens ging in die Geschichte ein. Sechs Ehefrauen: Die Scheidung von der ersten führte zum Bruch Englands mit der römisch-katholischen Kirche, die Hinrichtungen von Ehefrau 2 und 5 wurden weltliterarisch verarbeitet.
Die alarmierend steigende Inzidenz und Prävalenz von Diabetes ist ein globales Problem. Sowohl in aufstrebenden Ländern Asiens aber auch in Nord- und Mittelamerika sowie in Teilen Europas beträgt die Prävalenz inzwischen um die 10%, etwa 30% davon leiden an einer chronischen Nephropathie.
Die englische Originalfassung der Leitlinie „Kidney Disease: Improving Global Outcomes (KDIGO) Clinical Practice Guideline for Lipid Management in Chronic Kidney Disease“ wurde in Kidney International Supplements publiziert (Kidney Int 3 [Suppl]:259–305, 2013).
Wnt-Signalwege regulieren die Zellentwicklung und Zellfunktion durch Transformation extrazellulärer Information (Signal) in intrazelluläre Proteinreaktionen. Von den drei bekannten Wnt-Signalwegen beeinflusst nur der kanonische Wnt-Signalweg die Gentranskription.
Die Minimal Change Nephropathie (MCN) und die primäre fokal segmentale Glomerulosklerose (pFSGS) sind häufige Ursachen eines nephrotischen Syndroms im Kindes-, aber auch Erwachsenenalter und beide Entitäten sind häufig durch einen komplizierten Krankheitsverlauf schwierig zu behandeln.
Es existieren viele Momente im Leben eines Menschen, in welchen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle für den Gesundheitszustand eines Individuums spielen.
Die Nieren erfüllen mit der Bildung von Klotho, Kalzitriol, Erythropoietin und Renin essentielle endokrine Funktionen, die bei Nierenerkrankungen Fehlregulationen aufweisen und zu entsprechenden Begleiterscheinungen führen.
Die Progression chronischer Nierenerkrankungen verläuft bei der Mehrzahl der Patienten über viele Jahre. Unabhängig von der initialen Pathologie kommt es zu einem kritischen Verlust funktionierender und zu einer adaptiven Hyperperfusion
Was nach den negativen Ergebnissen von ALTITUDE und ONTARGET schon greifbar war (und für viele bereits als ausreichend belegt galt), ist nunmehr nach dem vorzeitigen Ende der VA NEPHRON-D-Studie zur evidenzbasierten Tatsache geworden:
Dr. Jekyll, der seit seiner Jugend an einer Art Persönlichkeitsspaltung leidet und ein Doppelleben führt, ist es mit Hilfe von chemischen Experimenten gelungen, der bösen, triebhaften Seite seines Wesens eine eigene Gestalt zu geben.
Die Häufigkeit des Nierenzellkarzinoms (NZK) ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, es stellt mittlerweile weltweit die 13. häufigste, in Europa und Deutschland die 10. häufigste Tumorerkrankung dar.
Die Arbeitsgruppe von Herrn Kalantar-Zadeh hat sich in den letzten Jahren spezialisiert auf die Auswertung großer Datenbanken. Es handelt sich dabei immer um Beobachtungsstudien, die sich häufig, aber nicht in jedem Fall, mit Dialysepatienten befassen.
Die diabetische Nephropathie ist weltweit die Hauptursache für die terminale dialysepflichtige Niereninsuffizienz. Parallel zum Fortschreiten einer diabetischen Nephropathie entwickeln sich auch die typischen kardiovaskulären Komplikationen von der koronaren Herzerkrankung über pAVK bis hin zu Myokardinfarkt und Schlaganfall.
Evidenz wird je nach Untermauerung durch klinische Studien in Empfehlungen, Richtlinien oder Leitlinien bewertet und für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen zur Verfügung gestellt.
Hyperphosphatämie ist ein paradigmatischer Befund im Endstadium chronischer Nierenerkrankungen. Präklinische und Beobachtungs-Studien weisen eindeutig darauf hin, dass die Hyperphosphatämie unmittelbar pathophysiologisch bedeutsam ist für kardiovaskuläre Komplikationen, insbesondere für die Entstehung und Progression von Gefäß- und Weichteil-Verkalkungen und mit der Gesamt- und kardiovaskulären Mortalität dieser nierenkranken Population korreliert.
Die Kalziphylaxie oder kalzifizierende urämische Arteriolopathie (CUA) stellt eine sehr seltene, aber bedrohliche Erkrankung dar, die mit hoher Morbidität, großem Leidensdruck und hoher Mortalität vergesellschaftet ist.
Mittlerweile ist etwa jeder zehnte Erwachsene weltweit von einer chronischen Niereninsuffizienz betroffen. Bereits frühe Stadien sind mit einer deutlich erhöhten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität assoziiert.
Gefäßverkalkungen sind ein häufiges Problem von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CNI) und sind mit einer erhöhten Mortalität assoziiert.
Kalium spielt eine zentrale Rolle für Membranpotentiale und damit für das Funktionieren einer Reihe von Organen, wie Muskeln, Nerven und Drüsen. Die Kaliumverteilung im Körper wird durch die Na+/K+-ATPase bestimmt. Sie transportiert Kalium in die Zellen und sorgt dafür, dass die intrazelluläre Kaliumkonzentration hoch (bis zu 140 mmol/l) und die extrazelluläre Kaliumkonzentration niedrig (4 mmol/l) ist.

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