Überall in Europa redet man über Demographie. Doch warum ist dieses Thema derzeit so aktuell? Schon seit Mitte der 70er-Jahre ist bekannt und mit soliden Daten untermauert, dass Europa auf tief greifende Veränderungen der Bevölkerungsstruktur zusteuert.
Bei eiweißreicher Ernährung liegt die morgendlich nüchtern gemessene GFR (Ruhe-GFR) höher als bei eiweißärmerer (z. B. vegetarischer) Kost. Die Nieren filtrieren aber nicht ununterbrochen mit ihrer vollen Kapazität.
Mit zunehmend dem Wissen über altersbedingte Veränderungen der Nierenfunktion wird deutlich, dass die „gesund alternde“ Niere weit weniger Funktion einbüßt als bisher angenommen.
Die Korrektur der renalen Anämie mit ESAs stellt einen Meilenstein in der Behandlung von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz dar. Vor dem Jahre 1989, also vor Einführung der ESAs,
KDIGO: Kidney Disease – Improving Global Outcomes wurde vor 5 Jahren als unabhängige Organisation gegründet, mit dem satzungsgemäßen Ziel, die Behandlungen und Prognosen von Patienten mit Nierenerkrankungen durch die Entwicklung und Implementierung von Leitlinien weltweit zu verbessern.
Die pharmakologische Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems durch Hemmer des Angiotensin-I-Conversionsenzyms (ACE-Hemmer) oder durch Blockade der Angiotensin-II-Typ 1-Rezeptoren
Der Peritonealdialyse(PD)-Katheter gilt als die „Lebensleine“ des PD-Patienten, das PD-Katheterüberleben als die „Achillesferse“ eines erfolgreichen PD-Programms.
Für ein gesundes Leben werden Serumkonzentrationen an 25-Hydroxyvitamin D3 (25(OH)D) von >32 ng/ml (>80 nmol/l) empfohlen (Heaney RP, Clin J Am Soc Nephrol 3:1535-1541, 2008). Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 30-50% der gesunden Erwachsenen einen Vitamin D-Mangel aufweisen (Holick MF, Ann Epidemol 19:73-78, 2009).
Das neu entwickelte rekombinante Epoetin alpha HX575 ist das erste Biosimilar, welches eine i. v.-Zulassung bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz in der Europäischen Union erhalten hat.
Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz leiden in 50-80% der Fälle an Schlafstörungen, die sowohl das Einschlafen als auch das Durchschlafen betreffen. Obwohl eine schlechte Schlafqualität bei Dialysepatienten außerordentlich häufig ist
Eine Hyponatriämie (i. e. eine Reduktion der Serumnatriumkonzentration) entsteht, wenn das Verhältnis zwischen der Natrium- und der Wassermenge im Extrazellulärraum (EZR) zugunsten letzterer verschoben ist.
Hydrochlorothiazid (25 mg) induziert einen passageren Abfall der glomerulären Filtrationsrate (GFR), beginnend etwa drei Stunden nach Einnahme der Substanz (mit einem ebenso passageren Anstieg der GFR nach 7-10 Stunden).
Asymptomatische Herzinsuffizienz ist eigentlich ein Paradox, da die Herzinsuffizienz klinisch als Symptomenkomplex (Dyspnoe, Leistungsminderung, Wasserretention) definiert wird. Allerdings werden für die Diagnose zusätzlich der objektive Nachweis einer Herzerkrankung und die Quantifizierung der kardialen Funktionsstörung gefordert.
Diuretika galten lange Zeit als die idealen Kombinationspartner für ACE-Hemmer/Angiotensin II-Rezeptorblocker. Zwei rezente Studien haben jedoch in einem direkten Vergleich gezeigt,
Mehr als die Hälfte der Patienten mit arterieller Hypertonie benötigt eine Kombinationstherapie, um den Blutdruck auf Zielwerte zu bekommen.
Der ANITHA-Navigator stellt einen einfachen Algorithmus dar, um das rationelle Vorgehen bei ESA (erythropoiesis stimulating agents)-Resistenz zu ermitteln. Der ANITHA-Navigator (ANITHA für ANämIe-THerApie) wird in steigendem Umfang genutzt,
Bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung kann eine Anämie bzw. ein vermindertes Ansprechen auf eine Therapie mit Epoetin durch traditionelle (wie beim Nierengesunden auch) und durch nicht-traditionelle (typisch für Patienten mit chronischer Nierenerkrankung) Risikofaktoren bedingt sein, beispielsweise durch
Mit Einführung der ESA (Erythropoesis-stimulating agents) hat sich das Management der Anämie bei CKD (chronic kidney disease) entscheidend geändert. In der Hämodialyse sind Bluttransfusionen und die damit verbundene Eisenüberladung praktisch völlig verschwunden.
Anämie ist eine häufige Begleiterkrankung bei krebskranken Patienten. Ihre Häufigkeit nimmt mit jedem Chemotherapie-Zyklus zu und kann bis zu ca. 75% der Tumorpatienten im Verlauf der Erkrankung bestreffen.
Eisen ist für das Zellwachstum von Bedeutung. Es ist deshalb nicht überraschend, dass eine Eisenmangelanämie einen unabhängigen Risikofaktor für Morbidität und Mortalität darstellt.
Die chronische Entzündungsanämie (anemia of chronic disease, ACD) ist die häufigste Anämie bei hospitalisierten Patienten und findet sich vor allem bei Personen, die an chronischen Infektionen, Autoimmunerkrankungen und malignen Tumoren leiden.
Eine seit mehreren Jahren von den European Best Practice Guidelines und den KDOQI-Guidelines festgelegte Definition beschreibt die therapieresistente Anämie bzw. ein geringes Ansprechen (Hyporesponsivität) auf Erythopoietin stimulierende Faktoren (ESA) als einen kontinuierlicher Bedarf von mehr als 300 IE Erythropoietin pro Kilogramm (kg) Körpergewicht und Woche oder 1,5 Microgramm pro kg/Woche Darbepoietin subcutan.
Das kardiorenale Syndrom wird als eine pathophysiologische Störung von Herz und Niere definiert, bei der eine akute oder chronische Dysfunktion eines Organs eine akute oder chronische Dysfunktion des anderen Organs verursachen kann.
Im Rahmen zahlreicher chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und rheumatoide Arthritis kommt es nachweislich zu einem gehäuften Auftreten kardiovaskulärer Komplikationen.
Prävalenz der renalen Anämie - Nach Daten aus NHANES III kann es bei CKD (Chronic Kidney Disease) bereits ab Stadium 3 (GFR: 30-59 ml/min) zur Entwicklung einer Anämie kommen.
Der an der Universität Regensburg angesiedelte Sonderforschungsbereich 699 „Strukturelle, physiologische und molekulare Determinanten der Nierenfunktion“ blickt mit Ablauf dieses Jahres auf seine erste, vierjährige Förderperiode zurück.
CiCa-HD-MARS ist weder ein Geheimdienst-Code noch der Prototyp eines Rennwagens. Es ist vielmehr eine Kombination einer Citrat-antikoagulierten (kontinuierlichen) Hämodialyse mit der Leberunterstützungstherapie MARS (Molecular Adsorbent Recirculating System).
Jüngst wurde eine neue IgA-Nephropathie (IgAN)-Klassifikation publiziert. Sie basiert auf einer retrospektiven Analyse von 300 Fällen aus 11 Ländern und 4 Kontinenten und wurde durch 19 Pathologen erarbeitet.
Neben mesangialen Veränderungen werden die Schädigung und der Verlust von Podozyten zunehmend als ein wesentlicher und frühzeitiger Pathomechanismus in der Genese der diabetischen Nephropathie verstanden.
In der Erforschung der Funktion und Pathophysiologie der glomerulären Filtrationsbarriere gab es in den letzten Jahren herausragende Fortschritte. Dabei wurde durch die Erforschung zum Teil seltener genetischer Erkrankungen

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