Die "Thin Basement Membrane Nephropathy (TBMN)", das Syndrom der dünnen glomerulären Basalmembranen, ist eine Aufbau- und Strukturstörung glomerulärer Basalmembranen, deren klinisches Leitsymptom eine persistierende (Mikro)hämaturie darstellt.
Zugewiesen wird vom Urologen ein 1923 geborener Patient in sehr gutem Allgemeinzustand. Auffällig war eine langsame, aber kontinuierliche Verschlechterung der Nierenfunktion mit einem Kreatininanstieg
Erythropoietin ist der wichtigste Regulator der Erythropoiese (Jelkmann W, Physiol Rev 72:449-489, 1992). Dieses Glykoprotein wird in der Niere invers zur Verfügbarkeit von Sauerstoff produziert
Die renale Exkretion von Albumin kann qualitativ und semiquantitativ mit speziellen Harnteststreifen erfasst werden, die sich daher primär als Screeningmethode eignen
Das Nierenzellkarzinom gehört zu den häufigsten bösartigen Tumoren und ist trotz neuer Therapien auch im Jahre 2008 im metastasierten Stadium schwer behandelbar.
In einer kürzlich erschienenen Studie von Holman et al. (Holman RR, N Engl J Med 357:1716-1730, 2007) wurde das Neuansetzen einer Insulintherapie bei 708 Typ-2-Diabetikern (HbA1c zwischen 7 und 10%) mit einer maximalen Metformin- und Sulfonylharnstoffdosis untersucht.
Die intravenöse Verabreichung von iodhaltigen Röntgenkontrastmitteln gilt als eine der häufigen Ursachen für ein akutes Nierenversagen, verbunden mit erhöhten Kosten, verlängerter Spitalaufenthaltsdauer und erhöhter Spitalsterblichkeit.
Die renale Anämie ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit chronischem Nierenversagen. Eine Korrektur der Anämie mit ESA (Erythropoesis-stimulating Agents) wird empfohlen, wenn ein Hämoglobinwert von 11 g/dl unter-schritten wird.
Die arterielle Hypertonie ist eindeutig mit der Progression einer chronischen Niereninsuffizienz assoziiert. Da die chronische Niereninsuffizienz allerdings auch eine arterielle
Die molekulare Bildgebung erschließt als Erweiterung der medizinischen, optischen Bildgebung die enormen Fortschritte in der Molekular- und Zellbiologie und ist damit ihr wesentlicher Innovationstreiber.
Gadolinium wird wegen seiner paramagnetischen Eigenschaften seit 1988 für die Magnetresonanz-Bildgebung (MR-Tomographie, MR-Angiographie) verwendet (Runge VM, Int J Rad Appl Instrum B 15:37-44, 1988).
Großangelegte, randomisierte Studien an Patienten mit vorbestehender koronarer Herzkrankheit haben gezeigt, dass sich das Risiko für koronare Ereignisse und Schlaganfälle durch eine Senkung des LDL-Cholesterins um 1 mmol/l
Überall in Europa redet man über Demographie. Doch warum ist dieses Thema derzeit so aktuell? Schon seit Mitte der 70er-Jahre ist bekannt und mit soliden Daten untermauert, dass Europa auf tief greifende Veränderungen der Bevölkerungsstruktur zusteuert.
Bei eiweißreicher Ernährung liegt die morgendlich nüchtern gemessene GFR (Ruhe-GFR) höher als bei eiweißärmerer (z. B. vegetarischer) Kost. Die Nieren filtrieren aber nicht ununterbrochen mit ihrer vollen Kapazität.
Mit zunehmend dem Wissen über altersbedingte Veränderungen der Nierenfunktion wird deutlich, dass die „gesund alternde“ Niere weit weniger Funktion einbüßt als bisher angenommen.
Die Korrektur der renalen Anämie mit ESAs stellt einen Meilenstein in der Behandlung von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz dar. Vor dem Jahre 1989, also vor Einführung der ESAs,
KDIGO: Kidney Disease – Improving Global Outcomes wurde vor 5 Jahren als unabhängige Organisation gegründet, mit dem satzungsgemäßen Ziel, die Behandlungen und Prognosen von Patienten mit Nierenerkrankungen durch die Entwicklung und Implementierung von Leitlinien weltweit zu verbessern.
Die pharmakologische Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems durch Hemmer des Angiotensin-I-Conversionsenzyms (ACE-Hemmer) oder durch Blockade der Angiotensin-II-Typ 1-Rezeptoren
Der Peritonealdialyse(PD)-Katheter gilt als die „Lebensleine“ des PD-Patienten, das PD-Katheterüberleben als die „Achillesferse“ eines erfolgreichen PD-Programms.
Für ein gesundes Leben werden Serumkonzentrationen an 25-Hydroxyvitamin D3 (25(OH)D) von >32 ng/ml (>80 nmol/l) empfohlen (Heaney RP, Clin J Am Soc Nephrol 3:1535-1541, 2008). Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 30-50% der gesunden Erwachsenen einen Vitamin D-Mangel aufweisen (Holick MF, Ann Epidemol 19:73-78, 2009).
Das neu entwickelte rekombinante Epoetin alpha HX575 ist das erste Biosimilar, welches eine i. v.-Zulassung bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz in der Europäischen Union erhalten hat.
Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz leiden in 50-80% der Fälle an Schlafstörungen, die sowohl das Einschlafen als auch das Durchschlafen betreffen. Obwohl eine schlechte Schlafqualität bei Dialysepatienten außerordentlich häufig ist
Eine Hyponatriämie (i. e. eine Reduktion der Serumnatriumkonzentration) entsteht, wenn das Verhältnis zwischen der Natrium- und der Wassermenge im Extrazellulärraum (EZR) zugunsten letzterer verschoben ist.
Hydrochlorothiazid (25 mg) induziert einen passageren Abfall der glomerulären Filtrationsrate (GFR), beginnend etwa drei Stunden nach Einnahme der Substanz (mit einem ebenso passageren Anstieg der GFR nach 7-10 Stunden).
Asymptomatische Herzinsuffizienz ist eigentlich ein Paradox, da die Herzinsuffizienz klinisch als Symptomenkomplex (Dyspnoe, Leistungsminderung, Wasserretention) definiert wird. Allerdings werden für die Diagnose zusätzlich der objektive Nachweis einer Herzerkrankung und die Quantifizierung der kardialen Funktionsstörung gefordert.
Diuretika galten lange Zeit als die idealen Kombinationspartner für ACE-Hemmer/Angiotensin II-Rezeptorblocker. Zwei rezente Studien haben jedoch in einem direkten Vergleich gezeigt,
Mehr als die Hälfte der Patienten mit arterieller Hypertonie benötigt eine Kombinationstherapie, um den Blutdruck auf Zielwerte zu bekommen.
Der ANITHA-Navigator stellt einen einfachen Algorithmus dar, um das rationelle Vorgehen bei ESA (erythropoiesis stimulating agents)-Resistenz zu ermitteln. Der ANITHA-Navigator (ANITHA für ANämIe-THerApie) wird in steigendem Umfang genutzt,
Bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung kann eine Anämie bzw. ein vermindertes Ansprechen auf eine Therapie mit Epoetin durch traditionelle (wie beim Nierengesunden auch) und durch nicht-traditionelle (typisch für Patienten mit chronischer Nierenerkrankung) Risikofaktoren bedingt sein, beispielsweise durch
Mit Einführung der ESA (Erythropoesis-stimulating agents) hat sich das Management der Anämie bei CKD (chronic kidney disease) entscheidend geändert. In der Hämodialyse sind Bluttransfusionen und die damit verbundene Eisenüberladung praktisch völlig verschwunden.

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