Die diabetische Nephropathie ist in Deutschland die führende Ursache für ein dialysepflichtiges terminales Nierenversagen und ist klinisch charakterisiert durch eine Proteinurie und einen progredienten Verlust der Nierenfunktion.
Die Interaktion von Niere und Herz hat in den letzten Jahren breitestes Interesse gefunden, ist äußerst komplex und bislang wohl nur unvollständig verstanden.
Der Krankheitsverlauf des Diabetes mellitus wird wesentlich durch das Auftreten von Folgeschäden und Sekundärkomplikationen bestimmt. Intensive Einstellung des Blutzuckers (Glykämiekontrolle) mit oralen Antidiabetika (OAD) oder Insulin verzögerte
Eine Hyperkaliämie ist die gefährlichste Komplikation des Elektrolythaushaltes, ist auch weiterhin mit einer hohen Letalität verbunden (wobei die Dunkelziffer der Todesfälle wesentlich höher sein dürfte als die tatsächlich berichteten Fälle).
Ein sekundärer Hyperparathyreoidismus entwickelt sich typischerweise, sobald die glomeruläre Filtrationsrate 80 ml/min/1,73 m2 unterschreitet.
Für das Jahr 2025 wird eine globale Diabetesepidemie mit mehr als 150 Millionen Patienten erwartet. Diabetes stellt bereits jetzt in manchen Ländern die Hauptursache für die terminale Niereninsuffizienz dar.
Mit Dialysebeginn sind in den USA viele Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz hypoalbuminämisch, anämisch und ohne Erythropoietintherapie (Obrador GT, J Am Soc Nephrol 9:1281-1286, 1999).
Der Bericht von Fünfstück und Naber (NephroNews 4/2005) über das 9. Symposium "Harnwegsinfektionen" in Manila (4.-6. Juni 2005) enthält eine Fülle neuer und klinisch relevanter Informationen.
Protonenpumpenhemmer sind außerordentlich häufig verordnete Medikamente, z. B. bei Patienten mit gastroösophagealem Reflux und peptischer Ulcuserkrankung sowie als Bestandteil der Eradikationstherapie bei Helicobacter pylori.
Die Bedeutung der Sartane für Patienten mit Nieren- und Hochdruckerkrankungen soll wie folgt diskutiert werden: Relevante Studien zur Proteinurie bei Nierenerkrankungen
Eine Reduktion der Nierenfunktion gilt eindeutig als unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Komplikationen und Mortalität (Sarnak MJ, Circulation 108:2154-2169, 2003; Go AS, N Engl J Med 351:1296-1305, 2004).
Unter Mikroalbuminurie versteht man eine Albuminausscheidung von 30-299 mg/24 h mit dem Harn. Wird über Nacht gesammelt, wird von einer Mikroalbuminurie bei einer Albuminexkretion von 20-199 µg/min ausgegangen.
Eine Mikrohämaturie ist eine nicht sichtbare Blutbeimengung im Urin von > 8 Erythrozyten/µl Urin. Der Nachweis im Urin-Stix ist ein häufiger Zufallsbefund bei asymptomatischen Patienten.
Kardiale Troponine (cTN) gelten als wichtige Prädiktoren für die Gesamtmortalität und kardiovaskuläre Mortalität bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (Dierkes J, Circulation 102:1964-1969, 2000; Ooi DS, Clin Chem 47:412-417, 2001).
Leitlinien nationaler und internationaler Gesellschaften, die sich mit Hypertonie und Niereninsuffizienz befassen, empfehlen pharmakologische Hemmstoffe des Renin-Angiotensinsystems (RAS),
Sucht man nach medizinischen "Awarenesskampagnen" in Zeitschriften oder an Litfasssäulen, wird man in erster Linie mit Aids, Krebs, Multipler Sklerose, Diabetes oder Herzinfarkt konfrontiert - Kampagnen zu Nierenleiden gibt es keine.
Dieser Beitrag wurde mit Hinblick auf die neuerdings verfügbaren Vaptaneorale Vasopressin-Antagonisten verfasst (Quittnat F, Sem Nephrol 2006; 26:234–243). Der Beitrag diskutiert in erster Linie die Hyponatriämie bei Schwartz-Bartter-Syndrom (SIADH oder SIAD, Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion oder der inadäquaten Antidiurese) (Ellison DH, N Engl J Med 2007; 356:2064–2072), weil die europäische Zulassung der Vaptane auf SIADH beschränkt ist.
Eine Hyponatriämie mit einem Serum-Natrium < 135 mmol/l findet sich bei etwa 10-30% aller Krankenhauspatienten (Ellison DH, N Engl J Med 2007; 356:2064-2072) und ist die häufigste Elektrolytstörung (Upadhyay A, Am J Med 2006; 119:30-35).
Laborchemische Zeichen eines sekundären Hyperparathyreoidismus (SHPT) finden sich typischerweise bei Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen (CKD). Levin et al.
Viele Jahre sind wir davon ausgegangen, dass bei Patienten mit Typ 1-Diabetes die Entwicklung einer Mikroalbuminurie zuverlässig auch die Entwicklung einer diabetischen Nephropathie ankündigt (Viberti GC, Lancet 1:1430-1432, 1982).
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) gehören weltweit zu den am meisten verschriebenen Medikamenten. Mehr als 30 Millionen Menschen nehmen täglich NSAR ein (Singh G, J Rheumatol 56 (Suppl 1):18-24, 1999).
Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine thrombotische Mikroangiopathie (TMA), die am häufigsten sekundär nach Infektionen mit Shiga-Toxin produzierenden Escherichia coli (STEC-HUS) auftritt („typisches HUS“).
Chronisches Nierenversagen (CKD) und Herzinsuffizienz sind seit jeher eng miteinander verwobene Krankheitsbilder; mit dem Überbegriff „Kardiorenales Syndrom“ wird das häufig gleichzeitige Auftreten in ein und demselben Patienten versinnbildlicht.
Der hohe Kochsalzkonsum in weiten Teilen der Weltbevölkerung führt langfristig zu irreparablen kardiovaskulären und renalen Schäden. Besonders gefährdet sind Menschen mit hoher Salzsensitivität.
Seit mehr als 100 Jahren wird nierenkranken Patienten eine Diät mit niederem Kochsalzgehalt empfohlen. Diese Strategie wurde schon im 19. Jahrhundert von Senator und im 20. Jahrhundert vor allem in Deutschland von Volhard und in den USA von Kemper propagiert.
Das akute Nierenversagen (ANV) ist definiert als eine rasche Abnahme der glomerulären Filtrationsrate (GFR) (Feldkamp T; DMW 2011; 136:194). Das ANV ist die häufigste und teuerste Nierenerkrankung im Krankenhaus und stellt eine ernst zu nehmende Erkrankung dar, die in Abhängigkeit von der Grundkrankheit, der Dauer der renalen Funktionseinschränkung und des Allgemeinzustands des Patienten nicht nur auf Intensivstationen, sondern auch über die Akutsituation hinaus mit einer hohen Sterblichkeit assoziiert ist (Bienholz A; DMW 2013; 138:1229; Singbartl K; Kidney Int 2012; 81:819).
Dopamin "in Nierendosis", jahrelang eine Standard-Therapie zur Prophylaxe und Therapie des akuten Nierenversagens, ist obsolet geworden. Mit wenigen Ausnahmen haben die in den letzen Jahren durchgeführten
Das in der Nebenschilddrüse synthetisierte Parathormon (PTH) bewirkt eine Zunahme der Calcium- und Phosphat-freisetzung aus dem Knochen und, in synergistischer Wirkung
Schilddrüsenhormone sind den Katecholaminen verwandte jodierte Thyroninderivate, die für die physiologische Funktion praktisch aller Gewebe und somit zahlreicher Stoffwechselprozesse, inklusive Mineralstoffwechsel
Das akute Nierenversagen ist nach wie vor häufig und mit einer hohen Mortalität assoziiert. Die mittlerweile etablierte AKI (acute kidney injury) Klassifikation nach KDIGO teilt das akute Nierenversagen

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