Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Diabetes sind früher anämisch als Patienten mit chronischer Nierenerkrankung ohne Diabetes (Nephrol Dial Transplant 19(Suppl2), 2004).
Die diabetische Nephropathie ist die führende renale Erkrankung für die Entwicklung einer terminalen Niereninsuffizienz und eine Hauptursache für die hohe Morbidität und Mortalität in der westlichen Welt.
Die Prävention einer Kontrastmittel-induzierten Nephropathie bei Patienten mit vorbestehender chronischer Niereninsuffizienz stellt weiterhin eine wichtige Aufgabe dar.
Einer der faszinierendsten Regulationsmechanismen der glomerulären Filtrationsrate (GFR) ist die Autoregulation durch den tubuloglomerulären Feedbackmechanismus (TGF).
Die kardiale Genexpression und die Sekretion von atrialem natriuretischen Peptid (ANP) und BNP (brain natriuretic peptide) erfolgt durch Volumen- und Druckbelastung
Das Spektrum der Antibiotika-induzierten Nierenschäden umfasst neben den überwiegend tubulo-toxischen akuten Veränderungen, auf die im folgenden näher eingegangen werden soll, auch die akute interstitielle Nephritis.
Nichtsteroidale Antiphlogistika (im folgenden abgekürzt als NSAIDs = nonsteroidal antiinflammatory drugs) werden täglich von 17 Millionen Amerikanern eingenommen, hochgerechnet entspricht dies etwa 8 Millionen Deutschen!
Die Kontrastmittelnephropathie (KMN) beschreibt den Zusammenhang zwischen der Gabe jodhaltiger, intravasal applizierter Kontrastmittel (KM) und einer Verschlechterung der Nierenfunktion bzw. dem Auftreten pathologischer Befunde im Harn.
Eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion ist eine häufige Komplikation, vor allem bei Patienten im höheren Lebensalter, die primär wegen nicht-renaler Probleme hospitalisiert werden
Die Ziele der Therapie bei Patienten mit Proteinurie sind durch die vorangehenden Referate deutlich geworden: Die Therapie muss auf die Progression der Nierenerkrankung zielen und auf ihre (sekundären) Komplikationen,
Jahrzehntelang hat die Medizin versucht, das kardiovaskuläre Risiko auf der Basis der klassischen Risikofaktoren männliches Geschlecht, Bauchumfang, Hypertonie, Diabetes, Zigarettenrauchen und Fettstoffwechselstörungen vorherzusagen.
In the juxtaglomerular apparatus (JGA) of the kidney the loop of Henle gets into close contact to its parent glomerulus. This anatomical link between the tubular system and the vasculature of the afferent and efferent arteriole enables specialized tubular cells, the macula densa
Prostaglandin E2 (über EP-2- und EP-4-Rezeptoren) und Prostaglandin I2 (über Prostazyklinrezeptoren) stimulieren in reninbildenden juxtaglomerulären Zellen der Niere die Sekretion und die Neusynthese (verstärkte Reningen-expression)
Die Inzidenz von Tumoren ist bei Dialysepatienten höher als in der Normalbevölkerung. Dies liegt zum einen an der immunsuppressiven Wirkung der harnpflichtigen Substanzen,
Die Entwicklung neuerer Immunsuppressiva (insbesondere von Cyclosporin A, das erstmals 1978 beim Menschen eingesetzt wurde) hat eine sehr deutliche Verbesserung der Transplantat- und Patientenüberlebensraten ermöglicht
Das exzessive kardiovaskuläre Risiko von Patienten mit Nierenerkrankungen sinkt nach einer erfolgreichen Transplantation, unabhängig vom Alter, dem Geschlecht oder der Grunderkrankung im Vergleich zu Dialysepatienten auf der Warteliste zwar deutlich,
Neben der systemischen Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems zeigen neuere Forschungsergebnisse, dass bei kardiovaskulären Erkrankungen wie Hypertonie, Myokardinfarkt und Herzinsuffizienz das Herz
Die "extrazelluläre Matrix" (EZM) umfasst die Gesamtheit der Makromoleküle, die sich außerhalb der Plasma-Membran von Zellen in Organen und Geweben befindet (Kalluri R, Nat Rev Cancer 2003; 3:422-433).
Die diabetische Nephropathie ist in Deutschland die führende Ursache für ein dialysepflichtiges terminales Nierenversagen und ist klinisch charakterisiert durch eine Proteinurie und einen progredienten Verlust der Nierenfunktion.
Die Interaktion von Niere und Herz hat in den letzten Jahren breitestes Interesse gefunden, ist äußerst komplex und bislang wohl nur unvollständig verstanden.
Der Krankheitsverlauf des Diabetes mellitus wird wesentlich durch das Auftreten von Folgeschäden und Sekundärkomplikationen bestimmt. Intensive Einstellung des Blutzuckers (Glykämiekontrolle) mit oralen Antidiabetika (OAD) oder Insulin verzögerte
Eine Hyperkaliämie ist die gefährlichste Komplikation des Elektrolythaushaltes, ist auch weiterhin mit einer hohen Letalität verbunden (wobei die Dunkelziffer der Todesfälle wesentlich höher sein dürfte als die tatsächlich berichteten Fälle).
Ein sekundärer Hyperparathyreoidismus entwickelt sich typischerweise, sobald die glomeruläre Filtrationsrate 80 ml/min/1,73 m2 unterschreitet.
Für das Jahr 2025 wird eine globale Diabetesepidemie mit mehr als 150 Millionen Patienten erwartet. Diabetes stellt bereits jetzt in manchen Ländern die Hauptursache für die terminale Niereninsuffizienz dar.
Mit Dialysebeginn sind in den USA viele Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz hypoalbuminämisch, anämisch und ohne Erythropoietintherapie (Obrador GT, J Am Soc Nephrol 9:1281-1286, 1999).
Der Bericht von Fünfstück und Naber (NephroNews 4/2005) über das 9. Symposium "Harnwegsinfektionen" in Manila (4.-6. Juni 2005) enthält eine Fülle neuer und klinisch relevanter Informationen.
Protonenpumpenhemmer sind außerordentlich häufig verordnete Medikamente, z. B. bei Patienten mit gastroösophagealem Reflux und peptischer Ulcuserkrankung sowie als Bestandteil der Eradikationstherapie bei Helicobacter pylori.
Die Bedeutung der Sartane für Patienten mit Nieren- und Hochdruckerkrankungen soll wie folgt diskutiert werden: Relevante Studien zur Proteinurie bei Nierenerkrankungen
Eine Reduktion der Nierenfunktion gilt eindeutig als unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Komplikationen und Mortalität (Sarnak MJ, Circulation 108:2154-2169, 2003; Go AS, N Engl J Med 351:1296-1305, 2004).
Unter Mikroalbuminurie versteht man eine Albuminausscheidung von 30-299 mg/24 h mit dem Harn. Wird über Nacht gesammelt, wird von einer Mikroalbuminurie bei einer Albuminexkretion von 20-199 µg/min ausgegangen.

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