Zusammenfassung Zystennieren gehören zu den häufigsten Ursachen einer Niereninsuffizienz beim Erwachsenen.
Das kardiorenale Syndrom, das eine bidirektionale, pathophysiologische Störung von Herz und Nieren definiert, wird im klinischen Alltag zunehmend als relevante Krankheitsentität wahrgenommen.
Die Klinische Abteilung für Nephrologie und Dialyse am Allgemeinen Krankenhaus (AKH) der Stadt Wien ist Teil der Universitätsklinik für Innere Medizin III der Medizinischen Universität Wien.
Eine frühe intensivierte Stoffwechseleinstellung reduziert also die Häufigkeit einer Nephropathie bei Typ-I-Diabetikern. Das ist doch nicht neu, warum veröffentlicht das New England Journal of Medicine 2011 diese Arbeit?
Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CNI) haben bekanntermaßen eine hochgradig erhöhte Morbidität und Mortalität aus allen Ursachen, insbesondere aber wegen der erhöhten Rate an kardiovaskulären Ereignissen.
Die statistischen Ergebnisse sind klar. Der primäre Studienendpunkt trat in der Verumgruppe um 17% seltener auf als in der Placebogruppe (RR= 0.83, 95% CI 0.74–0.94; p=0.002).
Der sekundäre Hyperparathyreoidismus ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung. Der prozentuale Anteil der Patienten mit erhöhten Parathormonwerten ist in jedem Stadium der chronischen Nierenerkrankung deutlich höher als der Prozentsatz der Patienten mit renaler Anämie, metabolischer Azidose, Hyperphosphatämie oder Hypokalziämie.
Zusammenfassung - Bei Patienten mit Alport-Syndrom verzögert der Beginn einer ACE-Hemmer-Therapie ab dem Stadium der Proteinurie das Nierenversagen im Median um 18 (!) Jahre.
Im Vergleich zur Normalpopulation haben Patienten mit chronischem Nierenleiden (Chronic Kidney Disease, CKD) eine signifikant erhöhte Wahrscheinlichkeit, kardiovaskuläre Erkrankungen (Cardiovascular Disease, CVD) zu entwickeln, welche wiederum einen Risikofaktor für progressiven Nierenschaden darstellen.
Die renale Anämie ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und betrifft Stadiumabhängig nicht-dialysepflichtige Patienten, Dialysepatienten und nierentransplantierte Patienten.
Pathomechanismen Aktuelle Konzepte der Pathogenese sehen eine klare Sequenz autoimmuner Ereignisse bei der IgA-Nephritis. In der Rachen- oder Darmmukosa können Infektionen eine Aktivierung von B-Zellen auslösen, die mit der Produktion von Immunglobulin A-Molekülen einhergehen.
Im April 2011 übernahmen wir einen 47-jährigen Patienten aus einem Kreiskrankenhaus mit Verdacht auf hepato-renales Syndrom. Der Patient litt unter einer Alkoholkrankheit.
Die Nierenbiopsie, d. h. diagnostische Entnahme von Nierengeweben zur Gewinnung einer Nierenhistologie ist nach wie vor der Goldstandard in der Diagnostik renaler Erkrankungen.
Im Heft 2/2012 von Nephro-News kommentieren Prof. Frider Keller/Ulm und Frau Thiele/Dresden: „…. Derzeit läuft die STOP-IgAN-Studie. Wir halten im Grunde dieses Protokoll aber für überholt.
Um der Hyperphosphatämie bei Patienten mit fortgeschrittener chronischer Niereninsuffizienz und bei Dialysepatienten wirksam begegnen zu können, stehen uns (für die Mono- oder Kombinationstherapie) eine Reihe von Phosphatbindern zur Verfügung:
Die Hyperphosphatämie wird heute als einer der entscheidenden Risikofaktoren für die hohe Mortalität bei Patienten mit CKD angesehen. Bei Dialysepatienten werden 12% aller Todesfälle auf erhöhte Phosphatwerte zurückgeführt.
Zunehmend wird versucht, regulierend in die ärztliche Therapieentscheidung einzugreifen, meist sind budgetäre Zwänge der Grund. Wir Ärzte sind bestrebt, den Patienten möglichst eine optimale Therapie zu bieten, bezahlt werden muss eine ausreichende Therapie. Was ausreichend sein soll, wissen die Krankenkassen in der Regel besser als Ärzte und Patienten.
Immunglobulin-Leichtketten (IgLk) haben ein Molekulargewicht von ungefähr 25.000 Dalton und kommen in zwei Hauptklassen vor, κ und λ. Die Aminosäurensequenz der konstanten, carboxy-terminalen Hälfte bestimmt die Klassenzugehörigkeit.
Eisenmangel ist die häufigste und die am weitesten verbreitete ernährungsbedingte Störung auf unserem Planeten. Eisenmangel resultiert in einer verminderten Hämoglobinsynthese mit verkleinerten Erythrozyten und vermindertem Hämoglobin (mikrozytäre, hypochrome Eisenmangelanämie).
Zusammenfassung - Bei chronischen Nierenkrankheiten kommt es durch Hyperphosphatämie, Vitamin-D-Mangel und ansteigende FGF-23-Spiegel zu einem Anstieg von Parathormon (PTH).
Die kardiale und die vaskuläre Erkrankung des chronisch Nierenkranken sind heterogene Krankheitsbilder, die durch eine Vielzahl von Risikofaktoren (traditionelle, nicht-traditionelle, Urämieabhängige) beeinflusst werden.
Das klotho-Gen (KL) wurde ursprünglich in genetisch manipulierten Mäusen als „Alterungs-Suppressor-Gen“ identifiziert, welches bei Überexpression Lebenszeit verlängert, während beim klotho-„Knockout“ ein akzelerierter Alterungsprozess einsetzt.
Im Folgenden wird ein Überblick gegeben über neue Kapitel, die dieser Geschichte in jüngster Zeit hinzugefügt wurden, und die zu erkennen geben, dass die Bücher zu diesem Thema noch längst nicht geschlossen werden können.
Patienten mit chronischer Nierenerkrankung haben das Risiko, einen Eisenmangel zu entwickeln. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen: - Unzureichende Eisensupplementierung mit der Nahrung - Blutverluste - Hepcidin-vermittelte intestinale
1. Einleitung - Die Nierentransplantation ist allen anderen Nierenersatzverfahren bezüglich der Lebensqualität und der Lebenserwartung überlegen.
Rasch progrediente Glomerulonephritiden führen zu einem schnellen Verlust der Nierenfunktion und sind häufig mit dem Auftreten von Autoantikörpern verbunden.
Medikamente, welche einzelne Komponenten des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systemes (RAAS) blockieren, zählen mit zu den wirksamsten und am häufigsten verordneten Therapeutika in der nephrologischen Praxis.
Endgültige Ergebnisse der ALTITUDE-Studie - Die ALTITUDE-Studie wurde im Dezember 2011 abgebrochen und hat deswegen schon einige Publizität erfahren. Trotzdem gab es bisher kaum handfeste Ergebnisse, das hat sich nun geändert.
Adipositas und Insulinresistenz und die damit verbundenen Endorganschäden wie diabetische Retinopathie und Nephropathie gehören zu den größten Gesundheitsproblemen der industrialisierten Welt.
Einleitung - Der Diabetes mellitus gehört zu den Volkskrankheiten der westlichen Welt und stellt mit seinen Komplikationen ein erhebliches sozioökonomisches Problem dar.

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