Beim Multiplen Myelom handelt es sich um eine neoplastische Transformation von Plasmazellen. Im Knochenmark finden sich vermehrt langsam proliferierende klonale B-Zellen, die zu einer überschießenden monoklonalen
Anorganisches Phosphat (Pi) ist für verschiedene zelluläre Prozesse und die Mineralisierung der Knochen notwendig. Die Konzentration von Pi im Blutplasma ist unter anderem vom Ausmaß der Reabsorption des filtrierten Pi in den proximalen
Verschiedene Organe sind an der Regulierung des systemischen Säure-Basengleichgewichtes beteiligt, darunter die als klassisch betrachteten Organe Niere, Knochen und Lunge, aber auch Leber, Skelettmuskulatur und Darm.
Unter primärem Hyperaldosteronismus (PHA) versteht man einen Aldosteronexcess, der unabhängig vom Renin-Angiotensin-System ist. Die Folge ist ein erhöhter Blutdruck.
In Amerika und Europa ist die CIN (Kontrastmittelnephropathie, engl. CIN - contrast-induced nephropathy) für ca. 10% aller im Krankenhaus erworbenen Nierenversagen verantwortlich.
In den vergangenen 10 Jahren hat sich ein völlig neues Verständnis hinsichtlich der Pathophysiologie von Gefäßverkalkungsprozessen entwickelt. Das Ausmaß der extraossären Verfügbarkeit von Calcium
Harnwegsinfekte (HWI) werden in 70-90% der Fälle von Escherichia (E.) coli ausgelöst und stellen nach wie vor eine beträchtliche Ursache signifikanter Morbidität und Mortalität dar.
Die IgA-Nephropathie (IgAN) ist die häufigste Glomerulonephritis-Form und stellt eine wichtige Ursache des Nierenversagens dar. Die Behandlung der IgAN ist trotz ihrer vergleichsweise hohen Prävalenz kontrovers.
Unter dem Oberbegriff "IgA-Nephritis" ist mehr als eine Krankheitsentität zusammengefasst, hierauf weisen nicht nur die Variabilität der klinischen Manifestationen und die Verläufe hin.
Systembiologie integriert die Information aus verschiedenen Systemen wie z. B. genomweiter Genexpression, der Bioinformation, Promotoranalysen sowie Protein-Protein-Netzwerkdaten und klinischen Patientendaten,
Therapeutisches Drug-Monitoring (TDM) wird zur Optimierung einer medikamentösen Therapie durchgeführt. Grundsätzliche Kriterien, die das TDM eines Medikamentes sinnvoll erscheinen lassen, sind (Soldin OP, Ther Drug Monit 24:1-8, 2002):
Die Prävalenz einer chronischen Nierenerkrankung bei Schwangeren wird in großen retrospektiven Untersuchungen zwischen 0,03-0,12% angegeben (Fischer MJ, Am J Kidney Dis 43:415-423, 2004).
Eine Schwangerschaft ist charakterisiert von einem tiefen systolischen und diastolischen Blutdruck der Mutter bereits im ersten Trimenon, wobei mehr als 80% der Frauen trotz eines um ca. 50% erhöhten Herzminutenvolumens einen arteriellen Blutdruck <125/75 mm Hg aufweisen
Das Wort „Apheresis“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet: wegnehmen, entfernen. Die therapeutische Apherese ist ein kontinuierliches extrakorporales Verfahren, bei dem pathogene Substanzen spezifisch aus dem Plasma des Patienten entfernt werden.
Obwohl HES-Präparate seit mehr als drei Jahrzehnten millionenfach bei kritisch kranken Intensivpatienten eingesetzt wurden, gibt es nur zwei prospektive, randomisierte Studien, die sich mit einer geeigneten Nachbeobachtungsphase von 28 bzw. 90 Tagen der Frage der Sicherheit von HES-Lösungen gewidmet haben.
Wenn eine neue Therapie eingeführt wird, wird sie meist euphorisch begrüßt, besteht die Tendenz, die Anwendbarkeit zu generalisieren ("good for everybody”). Im weiteren Verlauf melden sich die kritischen Stimmen,
Im folgenden Artikel soll ein Zwischenbericht über die aktuelle Situation des Diabetes mellitus Typ-2 und die derzeitigen Therapieoptionen gegeben werden. Die internationalen Daten zeigen,
Chronische Komplikationen als Folge des Diabetes haben viele Ursachen. Jahrzehnte lang erhöhte Blutglukosewerte sind jedoch der wesentliche ursächliche Faktor.
Die "Thin Basement Membrane Nephropathy (TBMN)", das Syndrom der dünnen glomerulären Basalmembranen, ist eine Aufbau- und Strukturstörung glomerulärer Basalmembranen, deren klinisches Leitsymptom eine persistierende (Mikro)hämaturie darstellt.
Zugewiesen wird vom Urologen ein 1923 geborener Patient in sehr gutem Allgemeinzustand. Auffällig war eine langsame, aber kontinuierliche Verschlechterung der Nierenfunktion mit einem Kreatininanstieg
Erythropoietin ist der wichtigste Regulator der Erythropoiese (Jelkmann W, Physiol Rev 72:449-489, 1992). Dieses Glykoprotein wird in der Niere invers zur Verfügbarkeit von Sauerstoff produziert
Die renale Exkretion von Albumin kann qualitativ und semiquantitativ mit speziellen Harnteststreifen erfasst werden, die sich daher primär als Screeningmethode eignen
Das Nierenzellkarzinom gehört zu den häufigsten bösartigen Tumoren und ist trotz neuer Therapien auch im Jahre 2008 im metastasierten Stadium schwer behandelbar.
In einer kürzlich erschienenen Studie von Holman et al. (Holman RR, N Engl J Med 357:1716-1730, 2007) wurde das Neuansetzen einer Insulintherapie bei 708 Typ-2-Diabetikern (HbA1c zwischen 7 und 10%) mit einer maximalen Metformin- und Sulfonylharnstoffdosis untersucht.
Die intravenöse Verabreichung von iodhaltigen Röntgenkontrastmitteln gilt als eine der häufigen Ursachen für ein akutes Nierenversagen, verbunden mit erhöhten Kosten, verlängerter Spitalaufenthaltsdauer und erhöhter Spitalsterblichkeit.
Die renale Anämie ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit chronischem Nierenversagen. Eine Korrektur der Anämie mit ESA (Erythropoesis-stimulating Agents) wird empfohlen, wenn ein Hämoglobinwert von 11 g/dl unter-schritten wird.
Die arterielle Hypertonie ist eindeutig mit der Progression einer chronischen Niereninsuffizienz assoziiert. Da die chronische Niereninsuffizienz allerdings auch eine arterielle
Die molekulare Bildgebung erschließt als Erweiterung der medizinischen, optischen Bildgebung die enormen Fortschritte in der Molekular- und Zellbiologie und ist damit ihr wesentlicher Innovationstreiber.
Gadolinium wird wegen seiner paramagnetischen Eigenschaften seit 1988 für die Magnetresonanz-Bildgebung (MR-Tomographie, MR-Angiographie) verwendet (Runge VM, Int J Rad Appl Instrum B 15:37-44, 1988).
Großangelegte, randomisierte Studien an Patienten mit vorbestehender koronarer Herzkrankheit haben gezeigt, dass sich das Risiko für koronare Ereignisse und Schlaganfälle durch eine Senkung des LDL-Cholesterins um 1 mmol/l

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