Es ist immer wieder faszinierend, wie einzelne Beobachtungen und Ideen innerhalb weniger Jahre zu einer völligen Revision etablierter medizinischer Konzepte führen können.
Unter klinischen Bedingungen verursacht fast jede kontinuierliche Nierenersatztherapie einen Abfall der Körperkerntemperatur. Dieses Problem beschäftigt uns seit der Einführung der CAVH und hat im Verlauf der letzten 25 Jahre zu diversen Modifikationen der Systeme, die für die Behandlung eingesetzt werden, geführt.
Das hepatorenale Syndrom ist seit 1996 durch die Definition des "International Ascites Club" im Rahmen einer Konsensuskonferenz klar durch mehrere Haupt- und Nebenkriterien definiert (Hepatology 1996).
We describe the case of a female patient with hereditary complete C4-deficiency and systemic lupus erythematosus. She had suffered from glomerulonephritis in early childhood.
Kurz nachdem mehr und mehr Intensivmediziner auf Grund der Studien von Ronco (Lancet 2000;356:26) und Schiffl (NEJM 2002;346:305) begonnen haben, Dosisphänomene der extrakorporalen Nierenersatztherapie in der Therapieplanung zu berücksichtigen, soll alles wieder anders sein?
Fraktionelle Harnstoff-Clearance in der Differenzialdiagnose des akuten Nierenversagens?
Nicht-renale Indikation der kontinuierlichen Hämofiltration bei Sepsis ?
Eine Verminderung des zirkulierenden Blutvolumens mit konsekutiver Verschlechterung der systemischen Zirkulation ist eine der häufigsten Veränderungen im Rahmen der Versorgung des Intensivpatienten.
Das akute Nierenversagen (ANV) tritt auf Intensivstationen, mit einer Häufigkeit von 4-16% auf, etwa 50-70% der Patienten mit ANV müssen einer Nierenersatztherapie zugeführt werden.
Das ANV tritt auf Intensivstationen mit einer Häufigkeit von 4-16% auf und ist heute fast immer Teil eines Multiorganversagens (MOV). Etwa 50-70% der Patienten mit ANV müssen einer Nierenersatztherapie zugeführt werden.
Das hepatorenale Syndrom (HRS) ist eine funktionelle, reversible Nierenfunktionseinschränkung bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz. Die Diagnose eines HRS wird durch eine Einschränkung der Nierenfunktion (KrS > 2.5 mg/dl) und verminderter Natriumelimination (FENa < 1%) sowie normalem Harnbefund (zum Ausschluss einer primären Nierenerkrankung) nach Ausschluss anderer Ursachen wie Hypovolämie, Infektionen, Nephrotoxine, erhöhtem intraabdominellem Druck bei gleichzeitigem Bestehen einer Leberschädigung gestellt.
Die Regenerationsleistung der Nieren ist zunächst einmal ein physiologischer Prozess. Nierengesunde scheiden pro Tag als Ausdruck dieser Regenerationsleistung z. B. 2.000 Zylinder,
Basierend auf einer kombinierten Störung nehmen die Sexualhormonveränderungen im Rahmen chronischer Nierenerkrankungen eine Mittelstellung zwischen primärem und sekundärem Hypogonadismus ein.
Zitronensäure ist eine der am weitesten verbreiteten Säuren im Pflanzenreich und tritt als Stoffwechselprodukt in allen Organismen auf. Noch bedeutender ist die Zitronensäure (beziehungsweise ihre Salze, die Zitrate) als wichtiges Zwischenprodukt im Kohlenhydrat-Stoffwechsel aller sauerstoffverbrauchenden Lebewesen.
Die renale Anämie ist normochrom, normozytär und hyporegenerativ, d. h. für das Ausmaß der Anämie sind die Retikulozyten (viel) zu niedrig.
Weltweit gibt es einen steigenden Bedarf an Nierenersatztherapie für ältere Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz bedingt durch die Altersstruktur der Bevölkerung, Liberalisierung der Akzeptanz der älteren Patienten für eine Nierenersatztherapie
Natrium-Bikarbonat in der Prävention des akuten Nierenversagens (ANV) hat eine lange Geschichte. Unter der Bezeichnung "Bikarbonatdiurese" (nach Prof. Kopp aus München) wurde Natrium-Bikarbonat beim ANV so lange zugeführt, bis der Harn-pH auf über 7.0 angestiegen war.
Erkrankungen des glomerulären Filters der Niere sind die häufigsten Ursachen für ein Nierenversagen und die dialysepflichtige Niereninsuffizienz.
Kontinuierliche Nierenersatzverfahren ("continuous renal replacement therapies" = CRRT) haben sich weltweit in der Behandlung von Intensivpatienten mit akutem Nierenversagen durchgesetzt und dies trotz der Tatsache,
Eine Früherkennung von Nierenerkrankungen sollte möglichst auch bei älteren Patienten erfolgen. Daraus resultiert u. a. die rechtzeitige Diagnose einer Nierenbeteiligung bei Paraproteinämien bzw. eines Myeloms.
Das akute Nierenversagen (ANV) ist durch einen akuten und signifikanten Abfall der glomerulären Filtrationsrate charakterisiert. Bei kritisch kranken Patienten ist es eine häufige und gefürchtete Komplikation, welche zu einer erhöhten Sterblichkeit der Patienten führt (Schrier RW; N Engl J Med 2004; 351:159).
In den letzten Jahren hat sich der ursprünglich sehr überraschende Befund bestätigt, dass zwischen atherosklerotischen Veränderungen des Gefäßsystems und dem systemischen Inflammationsniveau eine Assoziation besteht.
Eine Reihe von Studien aus der Vergangenheit hat dokumentiert, dass bei der großen Mehrheit progredienter Nierenerkrankungen ein scheinbar unaufhaltbarer, linearer Verlust der glomerulären Filtrationsrate auftritt.
Fibrose ist die gemeinsame Endstrecke fast aller chronischen Nierenerkrankungen, ihre Prävention besitzt entsprechend eine hohe Bedeutung. Eine wichtige – wenn auch seltene – Ursache der chronischen Nierenfibrose
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine schubweise verlaufende, chronisch-entzündliche Autoimmun-erkrankung mit Befall nahezu jedes Organsystems.
Bei herzchirurgischen Patienten beträgt das Risiko, postoperativ ein akutes Nierenversagen (ANV) mit Dialysepflichtigkeit zu entwickeln 10-20% (Ann Intern Med 128:194-203, 1998).
Berichtet wird über einen 1964 geborenen Patienten (B. S.) mit folgender nephrologischer Anamnese: 12/02 Routinecheck: Serum-Kreatinin 1,27 mg/dl
Berichtet wird über einen 22jährigen Studenten, der wegen einer Proteinurie bei uns vorgestellt wurde. Die durchgeführte Nierenbiopsie (6/2000) ergab die Diagnose einer IgA-Nephropathie.
Eine kürzlich verbreitete Stellungnahme überraschte mit der Feststellung, beim Diabetiker mit Nephropathie sei die renoprotektive Wirkung der Absenkung des Blutdrucks auf Werte unter 140/90 mmHg durch keinerlei Evidenz gestützt.
Mikroalbuminurie wird definiert als renale Albuminausscheidung von 30-300 mg/Tag (20-200 mg/l). Makroalbuminurie wird definiert als Albuminausscheidung von > 300 mg/Tag.

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