Im Jahr 1950 isolierten Igor Tamm und Frank Horsfall bei ihrer Suche nach potentiellen Inhibitoren der viralen Hämoagglutination aus dem Urin gesunder Personen ein Mucoprotein, welches nach seinen Entdeckern
Der Morbus Fabry, seltener auch Anderson-Fabry Krankheit genannt, gehört zur Gruppe der lysosomalen Speichererkrankungen. Ursächlich für die vielfältige Symptomatik ist eine Mutation im Gen, welches für das Enzym α-Galaktosidase A kodiert.
Störungen des Calcium- und Knochenstoffwechsels sind eine der Hauptkomplikationen bei der Langzeitbehandlung von Dialysepatienten.
Fast alle Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz sind hypertensiv und die Ätiologie der Niereninsuffizienz spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
Die Therapie des Patienten mit chronisch progredienter Niereninsuffizienz stellt eines der zentralen Probleme für den klinisch tätigen Nephrologen dar.
Die membranöse Glomerulonephritis manifestiert sich zwischen dem 30. und 40. sowie zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. Männer sind häufiger betroffen (2-3:1).
Sind viele Nephrologen der Meinung, das akute Nierenversagen (ANV) sei eine harmlose Komplikation, die man einfach durch moderne Nierenersatzverfahren überbrücken kann,
Das Gitelman-Syndrom wird durch eine chronische renale Elektrolytstörung verursacht. Im Vordergrund stehen eine fortgeschrittene Hypokaliämie, begleitet von Hypomagnesiämie und Hypokalziurie bei Thiazid-Unempfindlichkeit der renalen Elektrolytausscheidung.
Speziell die Zykloxygenase-2-Hemmer (COX-2-Hemmer) haben als Analgetika ihren Stellenwert gefunden, da sich durch die COX-2-Selektivität ein therapeutischer Vorteil in Bezug auf die Protektion der Magenmukosa im Vergleich zu unselektiven Zykloxygenasehemmern ergab
Stationäre Leistungen eines Krankenhauses werden in Diagnosis Related Groups (DRG) preisgleich zusammengefasst, die deutschen DRG's wurden aus dem australischen System entwickelt
Arteriosklerotische Komplikationen gehören zu den wesentlichen Todesursachen bei Dialysepatienten mit einem 10-20fachen höheren Mortalitätsrisiko im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung.
Zur diagnostisch wichtigen Differenzierung zwischen einer prärenalen Störung und eines "renalen" akuten Nierenversagens (ANV) werden verschiedene Harnindizes bzw. davon abgeleitete Größen eingesetzt.
Die Pathogenese des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz ist assoziiert mit Störungen des Kalzium- und Phosphatstoffwechsels.
Die diabetische Nephropathie ist die Hauptursache der terminalen Niereninsuffizienz in westlichen Industrienationen und liegt bei ca. 40% der dialysepflichtigen Patienten vor (Am J Kidney Dis 37:638-647, 2001).
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, definiert als erhöhtes Serumkreatinin, gehören zu einer Gruppe von Hochrisikopatienten, die kardiovaskuläre Erkrankungen ausprägen.
Chuahirun et al. untersuchten in ihrer prospektiven Studie, ob Rauchen über den Mechanismus einer erhöhten Albuminausscheidung im Urin zu einer rascheren Progredienzrate der diabetischen Nephropathie führt, oder ob sich auch unabhängig davon ein negativer Einfluss nachweisen lässt
Bereits 1836 vertrat Sir Richard Bright (Guy´s Hosp Rep 1836;1:380) die Ansicht, dass eine renale Funktionsstörung die primäre Ursache der Hypertonie ist.
Ein akutes Nierenversagen findet sich bei etwa 5% der hospitalisierten Patienten (Am Fam Physician 61:2077-2088, 2000). Die Aufenthaltsdauer und die Mortalität auf der Intensivstation bzw.
Erhöhte Parathormonwerte spielen nicht nur bei der renalen Knochenerkrankung, sondern auch in der Entwicklung kardiovaskulärer Risikofaktoren eine Rolle.
Bei einem 57-jährigen männlichen Hämodialysepatienten mit einer seit 7 Jahren bekannten schweren essenziellen Hypertonie wurde erstmals vor 5 Jahren ein thorakales Aortenaneurysma
Fettgewebe ist nicht nur ein interner Energiespeicher. Befunde der letzten zehn Jahre belegen, dass Adipozyten verschiedene Hormone synthetisieren können (N Engl J Med 345:1345-1346, 2001).
Das Alport-Syndrom (AS) ist eine erbliche Typ IV-Kollagen-Erkrankung, die zum progredienten Nierenversagen, Innenohrschwerhörigkeit und Augenveränderungen wie Lenticonus anterior führt.
Die Regulation der Angiogenese durch Hypoxie stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem vaskulären Sauerstoffangebot und dem metabolischen Verbrauch dar.
Die Therapie der arteriosklerotischen Nierenarterienstenose wurde auf einem Symposium unter Vorsitz von P. F. Plouin (Paris) und A. Wiecek (Katovice) unter der Teilnahme von J. Scoble (London), J. Radermacher (Hannover) und T. Philipp (Essen) diskutiert.
Auch wenn zur Zeit erst etwa 300 der 2240 Krankenhäuser in Deutschland das DRG-Fallpauschalensystem zur Echtabrechnung anwenden, ist die flächendeckende Einführung des DRG-Systems unumkehrbar.
Parathormon (PTH) gilt als Urämietoxin. PTH wirkt entweder direkt oder indirekt über eine Erhöhung des intrazellulären Kalziums toxisch mit konsekutiver
In den letzten Jahren sind eine Reihe von Arbeiten erschienen, die sich mit unserem Thema befassen. Diese Arbeiten wollen wir hier zusammenfassen.
Stickstoffmonoxid (NO) wird in den Endothelzellen durch das Enzym NO-Synthetase aus der Aminosäure L-Arginin gebildet.
Das Klientel einer Lipidambulanz weist oft einen vorselektionierten Charakter auf. Viele Patienten erlitten bereits ein kardiovaskuläres Ereignis und erreichen mit medikamentösen Standardmethoden nicht die Zielwerte der Sekundärprävention.
Unter einer Herzinsuffizienz versteht man die Unfähigkeit des Herzens, das vom Organismus benötigte Herzzeitvolumen bei ausreichendem enddiastolischem Füllungsdruck zu fördern.

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