In dieser neuen Arbeit geht’s wieder einmal um die Immunonutrition oder Pharmakonutrition, also um Formulierungen von Makro- oder Mikronährstoffen, die immunologische bzw. pharmakologische Wirkungen haben und in einer Dosierung eingesetzt werden, die über dem normalen nutritiven Bedarf liegen.
Die traditionelle mediterrane Kost ist durch einen hohen Konsum pflanzlicher Lebensmittel und einen moderaten Genuss von Wein zu den Mahlzeiten gekennzeichnet.
Omega-3 mehrfach ungesättigte Fettsäuren („Fischöl“) haben eine Reihe von günstigen klinischen Effekten und werden daher seit vielen Jahren intensiv untersucht.
Peterson und Mitarbeiter haben in dieser Beobachtungsstudie für 7 Tage die Kalorienaufnahme von 50 Patienten, die im Mittel 5.2 Tage künstlich beatmet worden waren, nach Extubation verfolgt.
Die Hyperglykämie beim akut kranken Patienten war im letzten Jahrzehnt das beherrschende Thema in der Diskussion über die metabolische Führung und Ernährung von Intensivpatienten.
Im Jahre 1999 wurde das Ernährungsteam an der Krankenanstalt Rudolfstiftung in Wien im Auftrag der Qualitätskommission errichtet, um ernährungsmedizinische Probleme interdisziplinär zu lösen. Im Jahr 2000 erfolgte von der kollegialen Führung die Implementierung in den Klinikalltag.
Als praxisnahe Maßnahme des Anfang des Jahres präsentierten Österr. Nationalen Aktionsplans Ernährung (NAP.e) wurde nun vom vorsorgemedizinischen Institut SIPCAN eine aktuelle Getränkeliste zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, eine Orientierungshilfe für die Getränkeauswahl zu geben und die gesunde Wahl zur leichteren zu machen.
Das Käsefondue „moitié-moitié“ (50% Greyerzer Käse und 50% Freiburger Vacherin Käse) ist ein typisches Schweizer Gericht, zu welchem traditionellerweise Weißwein oder Schwarztee getrunken wird.
Die Prävalenz von Diabetes mellitus Typ 2 nimmt weltweit zu. Mehr als ein Drittel der Neugeborenen in den USA wird im Lauf des Lebens an einem Diabetes mellitus erkranken, mit allen medizinischen und ökonomischen Folgen.
Sarkopenie, der Verlust an Muskelmasse und -funktion, ist ein bedeutender Faktor der Morbidität und Mortalität mit zunehmendem Lebensalter (Cooper R; BMJ 2010; 341:c4467).
Das Rote Kreuz Krankenhaus Kassel ist ein Krankenhaus der Regelversorgung und betreut ca. 11.000 stationäre und 35.000 ambulante Patienten pro Jahr.
Das Rote Kreuz Krankenhaus Kassel hat einen Schwerpunkt „Klinische Ernährungsmedizin“ etabliert, der sich besonders mit der frühzeitigen Erfassung und individuell konsequenten Behandlung von Patienten mit Unter-/Mangelernährung beschäftigt.
Der Anstieg der ernährungs- und lebensstilassoziierten Erkrankungen, insbesondere die Zunahme bei Übergewicht und Adipositas und die dadurch verursachten Folgeerkrankungen und Kosten machen integrative Maßnahmen im Bereich der ernährungsbezogenen Prävention notwendig.
Public-Health-Empfehlungen zu körperlicher Aktivität und Bewegung zielen bisher darauf ab, Umfang und Frequenz körperlicher Aktivität zu erhöhen und nicht darauf, körperliche Inaktivität zu reduzieren.
Eine Mangelernährung geht mit höheren Komplikationsraten, geringerer Lebensqualität, reduzierten Therapiemöglichkeiten, längeren Krankenhausaufenthalten, schlechterer Rekonvaleszenz, gesteigerten Behandlungskosten usw. einher.
Passivrauchen im Kindesalter wird vor allem mit Erkrankungen der Atemwege in Zusammenhang gebracht.
Eine Reduktion der makrovaskulären Erkrankungen und der Mortalität bei Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus mittels „Blutzuckertherapie“ gelang in den vor über 10 Jahren veröffentlichten großen Studien leider nicht.
Wohl wenige Themen im Bereich der künstlichen Ernährung bei Intensivpatienten werden so heftig diskutiert, wie die Frage, ob eine parenterale Ernährung überhaupt noch durchgeführt werden bzw. wenn, wann mit dieser begonnen werden sollte.
Die Prävalenz von Adipositas und Übergewicht nimmt auch bei älteren Menschen zu. Die Sicherheit und Effektivität von gewichtsreduzierenden Maßnahmen im höheren Lebensalter wird jedoch kritisch beurteilt.
Das Klinikum Bremen-Mitte gehört zum Klinikverbund Gesundheit Nord gGmbH, einem der größten kommunalen Klinikkonzerne in Deutschland:
Sepsis und septischer Schock besitzen trotz verbesserter Intensivtherapie immer noch hohe Sterblichkeitsraten zwischen 30 und 80% (Engel C, Intensive Care Med 2007; 33:606).
Bereits 1684 postulierte der englische Arzt Thomas Willis, dass Diabetes das Resultat von „Traurigkeit und länger anhaltenden Sorgen“ sei. Neuere Untersuchungen bestätigten den Zusammenhang zwischen Diabetes und Depression.
Der altersassoziierte Verlust an Muskelmasse und Muskelkraft wird als Sarkopenie bezeichnet. Das im höheren Lebensalter häufige Phänomen ist mit einer verminderten Funktionalität assoziiert, die sich unter anderem in einer erhöhten Sturz- und Frakturgefahr sowie längeren Rekonvaleszenzzeiten manifestiert.
Wie sich gesundheitspolitische Maßnahmen auf das Verhalten der Menschen auswirken, können wir nur vermuten. Valide Daten dazu sind rar.
Grüner Tee wird in Asien seit Jahrtausenden getrunken und ist inzwischen weltweit ein beliebtes Gesundheitsgetränk.
In den 1920er Jahren, als in den USA die Prohibition herrschte, demonstrierte Pearl in der „Baltimore Studie“ an 5000 Individuen die J-Kurve, die der Alkohol ins Leben schreibt: Er lässt Genießer länger leben, abstinent sein ist weniger gesund, aber schwere Trinker sterben früher.
Kaum zu glauben, aber es ist eine Tatsache, dass die erste und grundlegendste Frage, die zu stellen ist, wenn ein Intensivpatient künstlich ernährt werden soll, die Frage, was die optimale Energiezufuhr darstellt, auch nach Jahrzehnten klinischer Ernährungsforschung ungeklärt ist.
Viele Chirurgen, aber auch Kollegen von anderen Fächern sind der Auffassung, dass sich ein Patient nach einer Operation spätestens innerhalb von drei Monaten erholt haben sollte.
Nahrungsergänzungsmittel, Dietary Supplements oder Nutraceuticals, wie der Begriff z. B. von Canada Health definiert wird, sind Nahrungsmittelbestandteile, die in Ergänzung zur Ernährung oral zugeführt werden.
In den letzten 25 Jahren medizinischer Forschung gelang es mit über 30 randomisierten kontrollierten Studien nicht, den Nutzen einer Immunonutrition für Intensivpatienten schlüssig nachzuweisen.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
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