Nach zahlreichen kleineren Studien brachte der multizentrische VAsopressin in Septic Shock Trial (VASST) erstmalig Klarheit über die Outcomeeffekte von Arginin Vasopressin (AVP) im septischen Schock (
Ein akutes Nierenversagen (acute kidney injury, AKI) ist eine der häufigsten Komplikationen bei Patienten auf der Intensivstation und mit einer hohen Morbidität und Mortalität verbunden (Uchino S; JAMA 2005; 294:813).
Die Gruppe der bullösen Autoimmundermatosen umfasst Erkrankungen der Haut und der Schleimhäute
Pharmakokinetik beschreibt, wie rasch und in welchem Ausmaß ein Arzneistoff nach seiner Verabreichung im Blutplasma und in verschiedenen Körpergeweben auftritt und wie schnell und in welcher Weise er wieder ausgeschieden wird.
Av-Fisteln werden meist in Form einer Seit-zu-End-Anastomose angelegt. Wegen des in Ruhe hohen peripheren Widerstandes in Muskel-versorgenden Arterien kann häufig in der Diastole
Die Calciphylaxie ist ein seltenes, lebensbedrohliches Syndrom, welches durch Mediaverkalkungen kleinerer und mittlerer arterieller Gefäße sowie progrediente und sehr schmerzhafte kutane Ulzerationen charakterisiert ist
Die Glomerulonephritis (GN) im Menschen ist durch ein weites Spektrum an klinischen Präsentationen, histologischen Erscheinungsformen und funktionellen Auswirkungen charakterisiert. Studien im Humansystem sowie experimentelle Studien konnten zeigen, dass diverse Zellen des Immunsystems eine Schlüsselrolle in der Pathogenese der Glomerulonephritis spielen.
Chronische Nierenerkrankungen wie die diabetische Nephropathie und hypertensive Nephropathie gehen oft mit einer Schädigung der glomerulären Filtrationsbarriere einher, die zur Proteinurie führt.
Die extrazelluläre Matrix (ECM) setzt sich aus einer Vielzahl von strukturellen und funktionellen Makromolekülen zusammen, die eine wichtige Rolle bei der Organentwicklung sowie bei Wachstums- und Reparaturvorgängen spielen.
Das Ausmaß der tubulointerstitiellen Fibrosierung bestimmt oft unabhängig von der renalen Grunderkrankung die Prognose der Nierenerkrankung (Bohle A, Exp Nephrol 2: 205-210, 1994).
1. Pathophysiologische Bedeutung des Endothelin-Systems bei Hypertonie - Endothelin ist ein aus 21 Aminosäuren bestehendes Peptid, das in 3 Isoformen (Endothelin-1, Endothelin-2 und Endothelin-3) existiert
Das Renin-Angiotensin-System spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation des Blutdrucks. Vor inzwischen über 70 Jahren konnte Harry Goldblatt zeigen, dass die Aktivierung dieses Hormonsystems den hohen Blutdruck bei renovaskulärer Hypertonie verursacht.
Amerikanischen Empfehlungen von 2005 zur Folge sollten Erwachsene weniger als 2300 mg (100 mmol) Natrium pro Tag, entsprechend etwa 6 g Kochsalz pro Tag essen, um die Manifestation eines hohen Blutdrucks zu verzögern oder
Wir berichten über ein 12-jähriges Mädchen. Aus der Anamnese sind folgende Befunde erwähnenswert:- Steroid-abhängiges nephrotisches Syndrom 1995 (3. Lebensjahr) - Nierenbiopsie 2/1997: Minimal change-Glomerulopathie mit Übergang in eine fokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS)
Paradigmenwechsel: sHPT mit kardiovaskulärer Mortalität assoziiert - Hinsichtlich des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) und der renalen Osteopathie hat sich in den letzten Jahren ein Paradigmenwechsel vollzogen.
Die ständig steigende Zahl diagnostischer Kontrastmittelanwendungen und therapeutischer Interventionen auf dem Gebiet der Kardiologie, Angiologie oder Radiologie bringt bei einer immer größer werdenden Zahl an Risikopatienten
Am 7.2.2005 war bei einem 1958 geborenen Patienten mit konzentrischer linksventrikulärer Hypertrophie bei Hypertonie, Hashimoto-Immunthyreoiditis und bekannter Mikrohämaturie (bei Verdacht auf IgA-Nephropathie) Atorvastatin 10 mg/Tag verordnet worden.
Epidemiologische Studien über die Säuglingssterblichkeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Großbritannien zeigten einen deutlichen Zusammenhang zwischen Geburtsgewicht und Säuglingssterblichkeit.
Die ersten biotechnologisch hergestellten therapeutischen Proteine, seit Ende der 80er Jahre auf dem Markt, sind nicht mehr patentgeschützt.
Die Hypertonie stellt einen der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung des Myokardinfarktes und den wichtigsten Risikofaktor für die Entstehung des Schlaganfalls dar
Das Urinsediment stellt die Weichen zwischen bakterieller und abakterieller interstitieller Nephritis. Besonders leicht wird die Diagnostik mit Hilfe des Phasenkontrastmikroskops.
Der Morbus Fabry ist eine seltene lysosomale Speichererkrankung und wird X-chromosomal vererbt. Ursache der Erkrankung ist eine fehlende oder mangelnde Aktivität des Enzyms a-Galaktosidase A
Im breiten Spektrum autoimmunologischer Erkrankungen stellen die Vaskulitiden eine besonders aggressive Krankheitsform mit hoher Mortalität auf Basis schwerer Schädigung nahezu sämtlicher Organsysteme dar
Nachdem deutsche Politiker unfähig sind, eine Länderübergreifende einheitliche Regelung für die Einschränkung des Zigarettenrauchens zu schaffen, ist es von besonderem Interesse, die Aufmerksamkeit auf eine weitere,
Die Analyse der Pulswelle ist eine sehr alte medizinische Technik, die allerdings mit der Einführung der Blutdruckmessung durch Riva Rocci und Korotkow in Vergessenheit geriet,
Die Amyloidosen bilden eine Gruppe von Erkrankungen, bei welchen sich Proteine extrazellulär im Gewebe als Fibrillen ablagern.
Altern ist ein komplexer biologischer, physiologischer Vorgang des späteren Lebensabschnittes. Er führt zu einer Verminderung von Organreserven sowie zu einer reduzierten Anpassungs- und Reaktionsfähigkeit auf innere und äußere Belastungen.
Patienten mit essentieller Hypertonie und fehlender Blutdruckabsenkung während der Nacht (Nondipping) haben ein höheres Risiko für Zielorganschäden im Vergleich zu den Patienten mit adäquater Blutdruckabsenkung zur Nacht.
Heute wird niedrig-dosiertes Aspirin ("Kinder-Aspirin” , 50 – 375 mg/Tag, in Mitteleuropa meist 100 mg/Tag) bei einer großen Anzahl von Personen zur sekundären, immer häufiger aber auch zur primären Prophylaxe von Gefäßerkrankungen und insbesondere des Myokardinfarktes eingesetzt.
Der polyzystischen Nierenerkrankung liegt eine autosomal-dominante erbliche Nephropathie mit progredienter Zystenbildung zugrunde (Abb. 1 und 2). Andere Organe wie Leber, Herz, Gehirn, Lunge und/oder Pankreas können beteiligt sein.

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