Schleifendiuretika und insbesondere Furosemid werden beim akuten Nierenversagen (ANV) seit Jahrzehnten eingesetzt. Das Rationale für ihre weitverbreitete Verwendung klingt bestechend plausibel: Der Sauerstoffverbrauch der Niere wird weitgehend durch das Ausmaß der Natriumrückresorption bestimmt.
In Abhängigkeit vom Zugangsweg - V. subclavia oder V. jugularis - werden als wesentliche Komplikationen Anlage eines zentral-venösen Katheters (ZVK) die Entstehung von Pneumothoraces (V. subclavia), arterielle Fehlpunktionen (V. jugularis häufiger als V. subclavia) und kardiale Arrhythmien beschrieben.
Die Beantwortung der Frage nach der optimalen "Dosis" bei kontinuierlicher Nierenersatztherapie bei Patienten mit akutem Nierenversagen an der Intensivstation gewinnt in Zeiten eines steigenden Kostendrucks an zunehmender Bedeutung. Ronco und Mitarbeiter gelang es erstmals in einer kontrollierten Studie, eine Mortalitätsreduktion bei septischen Intensivpatienten durch eine Erhöhung der Ultrafiltrationsrate von 25 auf 35 ml/kg/h nachzuweisen
Die Kontrastmittelnephropathie, also das akute durch Kontrastmittelapplikation verursachte Nierenversagen, zeigt eine Inzidenz zwischen 10 und 30% in entsprechend selektionierten Risikopatienten. Es stellt somit die häufigste Form des im Krankenhaus erworbenen akuten Nierenversagens dar und ist mit einer erhöhten Mortalität insbesondere bei schwerer kranken Patienten sowie mit einer verlängerten Krankenhausverweildauer verbunden.
Antikoagulation als „Trauma“ einer Nierenersatztherapie (RRT)? Das akute Nierenversagen (ANV) mit der Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie (RRT) stellt einen unabhängigen Mortalitätsfaktor bei schwerer Sepsis und septischem Schock dar (Oppert M et al., NDT 2008; 23:904-909).
Eine akute und schwere metabolische Azidose (pH < 7.20) tritt häufig bei kritischen Erkrankungen, vor allem i. R. schwerer Schockzustände und Sepsis als Laktatazidose auf und ist mit hämodynamischer Instabilität und einer deutlich erhöhten Mortalität assoziiert (Kraut JA;. N Engl J Med 2014; 371:2309). Neben der Behandlung der Grunderkrankung gehören zum Management vor allem der Versuch einer Verbesserung der Gewebeperfusion, aber auch supportive Maßnahmen wie mechanische Beatmung und Nierenersatztherapie, mit dem Ziel einer Verbesserung des Blut pH-Wertes, da eine azidotische Umgebung zu zellulärer Dysfunktion führt.
L’utilisation du citrate en dialyse suscite de manière générale et en bien des endroits de nombreuses préoccupations.
Am Universitätsklinikum des Saarlandes wird seit 2009 die kontinuierliche Dialyse (CVVHD) mit regionaler Citrat-Antikoagulation als Standardverfahren bei allen kritisch Kranken durchgeführt.
Eine chronische Niereninsuffizienz und reduzierte glomeruläre Filtrationsrate (GFR) sind Risikofaktoren für die Entwicklung einer chronischen metabolischen Azidose.
Polypharmazie ist nicht einheitlich definiert. Eine gängige Definition spricht von Polypharmazie, wenn ein Patient mindestens fünf verschiedene Arzneimittel anwendet.
Seit Jahrzehnten wird Metformin als Antidiabetikum der ersten Wahl bei der Behandlung des Typ 2 Diabetes verwendet, da zum einen seine Wirkungen zentrale Dysregulationen eines abnormen Glukose-Stoffwechsels angreifen
Mit den Gliflozinen brechen sich viele Kollegen inzwischen ihre Zunge, da ihre Wirkungen zahlreich und potentielle Indikationen vielfältige werden können, was Raum für Spekulationen, Erwartungen und Diskussionen eröffnet.
Natriumhydrogencarbonat (auch unter Natron oder doppeltkohlensaures Natron bekannt) ist das Natriumsalz der Kohlensäure mit der Summenformel NaHCO3.
Vorhofflimmern ist eine typische Erkrankung, die mit zunehmendem Lebensalter an Häufigkeit zunimmt. Oft geht die Entwicklung von Vorhofflimmern mit einer Einschränkung
Aldosteronantagonisten und insbesondere Spironolacton haben eine bemerkenswerte Karriere als Medikamente hinter sich. Es wird geschätzt wegen seiner vielen positiven renalen und kardialen Effekte und andererseits gefürchtet
Am Universitätsklinikum des Saarlandes wird seit 2009 die kontinuierliche Dialyse (CVVHD) mit regionaler Citrat-Antikoagulation als Standardverfahren bei allen kritisch Kranken durchgeführt.
Die chronische Nierenerkrankung (CKD) hat in Europa eine mit dem Alter zunehmende Prävalenz von 3-17%. Dies erfordert oft Anpassungen in der Arzneimitteltherapie, da ca. 50% der Arzneimittel renal ausgeschieden werden.
Die chronische Niereninsuffizienz (CKD) bezogen auf die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) betrifft in Europa zwischen 3% und 17% der Bevölkerung,
Mütterliche Begleiterkrankungen stellen in der Schwangerschaft immer eine besondere Herausforderung dar, weil zwei Patienten – die Mutter und das ungeborene Kind – beachtet werden müssen.
Im klinischen Alltag stellt sich häufig die Herausforderung, ein akutes Nierenversagen (acute kidney injury, AKI) frühzeitig zu erkennen und so eine extrakorporale Nierenersatztherapie (NET) zu vermeiden.
Insulinresistenz (IR) beschreibt die unzureichende Wirkung von Insulin in der Zielzelle und geht mit einer konsekutiven systemischen Hyperinsulinämie einher.
Kalium ist das am häufigsten vorkommende Kation im menschlichen Körper, so beträgt die Gesamtmenge von Kalium im Körper ca. 3500 mmol (Tamargo J; Cardiovasc Drugs Ther 2018; 32:99).
In den letzten 10-15 Jahren hat sich durch technische Fortschritte in der Analyse unser Verständnis vor allem für die Zusammensetzung und teilweise auch für die Funktion des menschlichen Mikrobioms vervielfacht
Savons-nous vraiment ce qu’est une néphropathie induite par les produits de contraste (NIPC)? Connaissons-nous le risque de survenue d’une insuffisance rénale aiguë (IRA) après administration d’un produit de contraste (PC)?
Martin Tepel, damals Bochum, hatte mit seiner im Jahre 2000 im New England Journal of Medicine publizierten Studie zur Prävention der Kontrastmittel-induzierten Nephropathie
La dialyse chez les patients à risque d’hémorragies se situe dans le champ de contrainte entre une anticoagulation suffisante du système extracorporel et une réduction maximale du risque d’hémorragies.
L’anticoagulation régionale a été décrite pour la première fois en 1983 en tant que procédé alternatif pour l’hémodialyse intermittente chez les patients à risque hémorragique accru.
L’insuffisance rénale terminale (IRA) est une défaillance organique dont la signification en médecine intensive a fondamentalement changé au cours des dernières décennies.
Ces dernières années, il s’est avéré que les procédés de dialyse sont associés à des effets indésirables et complications susceptibles d’influencer l’évolution de la maladie et le pronostic.
L’insuffisance rénale aiguë (IRA) exerce une influence massive et indépendante sur l’évolution de la maladie, le développement de complications et le pronostic du patient.

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