Von einer Bradykardie spricht man bei einer Herzfrequenz von weniger als 60 Schlägen pro Minute. Bradykarde Rhythmusstörungen sind charakterisiert durch eine Pulsfrequenz <60/min mit Störungen der Erregungsbildung und/ oder der Erregungsleitung (Schuster HP, Trappe HJ [2005] EKG-Kurs für Isabel, Thieme Verlag Stuttgart).
Jahrzehntelang hat die Medizin versucht, das kardiovaskuläre Risiko auf der Basis der klassischen Risikofaktoren männliches Geschlecht, Bauchumfang, Hypertonie, Diabetes, Zigarettenrauchen und Fettstoffwechselstörungen vorherzusagen.
Erst in den letzten Jahren wurde die Anämie bei Patienten nach Nierentransplantation ausführlicher untersucht (Lorenz M, Eur J Clin Invest 2005; in press). Dies ist vor allem durch die Ergebnisse von großen Studien begründet,
Das exzessive kardiovaskuläre Risiko von Patienten mit Nierenerkrankungen sinkt nach einer erfolgreichen Transplantation, unabhängig vom Alter, dem Geschlecht oder der Grunderkrankung im Vergleich zu Dialysepatienten auf der Warteliste zwar deutlich,
Neben der systemischen Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems zeigen neuere Forschungsergebnisse, dass bei kardiovaskulären Erkrankungen wie Hypertonie, Myokardinfarkt und Herzinsuffizienz das Herz
Die Interaktion von Niere und Herz hat in den letzten Jahren breitestes Interesse gefunden, ist äußerst komplex und bislang wohl nur unvollständig verstanden.
Eine Reduktion der Nierenfunktion gilt eindeutig als unabhängiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Komplikationen und Mortalität (Sarnak MJ, Circulation 108:2154-2169, 2003; Go AS, N Engl J Med 351:1296-1305, 2004).
Ein maßvoller regelmäßiger Alkoholkonsum reduziert das Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen (Friedman LA, Am J Epidemiol 124: 481-489, 1986; Rimm EB, Lancet 338: 464-468,1991), möglicherweise durch günstige Effekte auf
Chronisches Nierenversagen (CKD) und Herzinsuffizienz sind seit jeher eng miteinander verwobene Krankheitsbilder; mit dem Überbegriff „Kardiorenales Syndrom“ wird das häufig gleichzeitige Auftreten in ein und demselben Patienten versinnbildlicht.
Die Hämodynamik von Patienten mit septischem Schock ist durch eine Kombination von teils profunder Vasoplegie, Hyporeaktivität auf Katecholamine und myokardialer Dysfunktion gekennzeichnet.
Antiarrhythmika werden häufig bei schockrefraktärem Kammerflimmern oder pulsloser Kammertachykardie im Rahmen eines sogenannten „Out-of-Hospital Cardiac Arrest“ verabreicht,
Die Herzinsuffizienz ist ein komplexes klinisches Syndrom als Folge einer strukturellen oder funktionellen Erkrankung des Herzens. In den Vereinigten Staaten liegt die Prävalenz bei über 5,8 Millionen, weltweit sicherlich bei 23 Millionen Patienten.
Die aktuellen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie empfehlen eine Herzkatheteruntersuchung gefolgt von einer Revaskularisation bei der Mehrheit der Patienten mit Nicht-ST-Streckenhebungsinfarkt
Kardiovaskuläre Erkrankungen sind derzeit die weltweit führende Todesursache, wobei eine Vielzahl dieser Todesfälle durch den plötzlichen Herztod bedingt ist.
Amerikanischen Empfehlungen von 2005 zur Folge sollten Erwachsene weniger als 2300 mg (100 mmol) Natrium pro Tag, entsprechend etwa 6 g Kochsalz pro Tag essen, um die Manifestation eines hohen Blutdrucks zu verzögern oder
Epidemiologische Studien über die Säuglingssterblichkeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Großbritannien zeigten einen deutlichen Zusammenhang zwischen Geburtsgewicht und Säuglingssterblichkeit.
Trotz einer ständigen Verbesserung der medikamentösen Therapie ist die Hospitalisierungsrate, die Hospitalisierungsdauer, die Morbidität und Mortalität der Patienten mit Herzinsuffizienz im NYHA-Stadium III und IV hoch.
Die CHUV-Forscher Prof. Michel Burnier und Dr. Murielle Bochud erhalten für ihre Arbeiten zu genetischen Ursachen des Bluthochdrucks den sanofi-aventis heart prize 2007.
Die renale Exkretion von Albumin kann qualitativ und semiquantitativ mit speziellen Harnteststreifen erfasst werden, die sich daher primär als Screeningmethode eignen
Großangelegte, randomisierte Studien an Patienten mit vorbestehender koronarer Herzkrankheit haben gezeigt, dass sich das Risiko für koronare Ereignisse und Schlaganfälle durch eine Senkung des LDL-Cholesterins um 1 mmol/l
Mehr als dreißig Jahre nach Etablierung der chronischen Peritonealdialyse ist ihr Stellenwert in der Behandlung der schweren Herzinsuffizienz nach wie vor ungeklärt.
Für ein gesundes Leben werden Serumkonzentrationen an 25-Hydroxyvitamin D3 (25(OH)D) von >32 ng/ml (>80 nmol/l) empfohlen (Heaney RP, Clin J Am Soc Nephrol 3:1535-1541, 2008). Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 30-50% der gesunden Erwachsenen einen Vitamin D-Mangel aufweisen (Holick MF, Ann Epidemol 19:73-78, 2009).
Patienten mit schwergradiger chronischer Herzinsuffizienz leiden oftmals auch an einer begleitenden Niereninsuffizienz. Aufgrund der demographischen Entwicklung nimmt die Herzinsuffizienz weiter altersabhängig zu [www.herzinsuffizienz.versorgungsleitlinien.de].
Asymptomatische Herzinsuffizienz ist eigentlich ein Paradox, da die Herzinsuffizienz klinisch als Symptomenkomplex (Dyspnoe, Leistungsminderung, Wasserretention) definiert wird. Allerdings werden für die Diagnose zusätzlich der objektive Nachweis einer Herzerkrankung und die Quantifizierung der kardialen Funktionsstörung gefordert.
Das kardiorenale Syndrom wird als eine pathophysiologische Störung von Herz und Niere definiert, bei der eine akute oder chronische Dysfunktion eines Organs eine akute oder chronische Dysfunktion des anderen Organs verursachen kann.
Dass ein erhöhter Konsum von Kochsalz (Natriumchlorid, NaCl, im Folgenden Salz) eine schädigende Wirkung auf das kardiovaskuläre System hat, konnte in experimentellen,
Vorhofflimmern ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz. Die Prävalenz von Vorhofflimmern liegt bei etwa 1% in der Allgemeinbevölkerung bei den unter 60-Jährigen und bei etwa 8% bei den unter 80-Jährigen.
Zahlreiche Studien haben eine enge Beziehung zwischen hohem Salzkonsum, arterieller Hypertonie und kardiovaskulären Komplikationen ergeben.
Einleitung – Historie - Die Entwicklung aktivierter Formen von Vitamin D bei chronischen Nierenerkrankungen (CKD) begann mit der Entdeckung, Zulassung und Verbreitung von Calcitriol
Die Definition des kardiorenalen Syndroms kann in Abhängigkeit des Stadiums der Erkrankung (früh oder spät, akut oder chronisch) unterschiedlich dargestellt werden.

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