Immer wieder werde ich auf Kongressen von Kollegen angesprochen, warum „Nephrologen in ihrem Haus“ weiterhin 0.9% NaCl in der Prävention des akuten Nierenversagens oder der Kontrastmittel-induzierten Nephropathie empfehlen.
Die membranöse Glomerulonephritis (MGN) ist die häufigste Ursache eines nephrotischen Syndroms bei Erwachsenen (Hanko JB; Nephrol Dial Transplant 2009; 24:3050).
Dass Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (chronic kindey disease – CKD) und insbesondere Dialysepatienten ein exorbitant erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und kardiovaskuläre Mortalität haben,
Das akute Nierenversagen ist nach wie vor häufig und mit einer hohen Mortalität assoziiert. Die mittlerweile etablierte AKI (acute kidney injury) Klassifikation nach KDIGO teilt das akute Nierenversagen
Die Zellen des renalen Tubulussystems stehen in direktem Kontakt mit einer Vielzahl verschiedener Substanzen, die einen direkten Einfluss auf physiologische Prozesse haben.
Mit Diagnosestellung einer chronischen Nierenerkrankung beginnt die Behandlung eines komplexen Krankheitsbildes, welches in viele Organsysteme und Regelkreisläufe des Körpers eingreift.
In der kürzlich publizierten PRIMAVERA-Studie wurde untersucht, ob der 3. Generation Erythropoese-stimulierende Faktor (ESA), der Continuous Erythropoesis Receptor Activator (CERA), einen nephroprotektiven oder progressionshemmenden Einfluss bei Patienten mit Niereninsuffizienz haben kann (Fliser D; Nephrol Dial Transplant 2017; 32:279).
Mehr als 25% der Bevölkerung der Industrieländer sind von IgE-vermittelten, d. h. von Typ 1 Allergien betroffen. Diese äußern sich meist als allergische Rhinitis und Konjunktivitis,
PARADIGM-Studie - Die Paradigm-Studie (McMurray J; NEJM 2014; 371:983) untersuchte den Effekt der kombinierten Angiotensinrezeptor- und Neprilysin-Inhibition im Vergleich zur ACE-Hemmung bei Patienten mit Herzinsuffizienz
Im Jahr 2015 kam vor allem aus dem Mittleren Osten und aus Afrika eine große Zahl von Menschen, die aus verschiedenen Gründen auf der Flucht waren.
Martin Tepel, damals Bochum, hatte mit seiner im Jahre 2000 im New England Journal of Medicine publizierten Studie zur Prävention der Kontrastmittel-induzierten Nephropathie
Der vorliegende Beitrag liefert einen Überblick über die Therapie der Fettstoffwechselstörungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes. Insbesondere werden die Empfehlungen der aktuellen Leitlinie der ESC/EAS von 2016 berücksichtigt.
Während erkrankungsspezifische Rehabilitationsmaßnahmen in anderen internistischen Indikationen wie Kardiologie, Onkologie oder Pneumologie in spezialisierten Abteilungen seit langem etabliert sind, stehen gezielte Rehabilitationsmaßnahmen für nephrologische Patienten noch am Anfang.
Bei Pseudoaneurysmen oder falschen Aneurysmen der A. epicastrica inferior (IEA) handelt es sich um außerordentlich seltene klinische Befunde, die bislang nur vereinzelt in der Literatur beschrieben wurden.
Ohne Zweifel ist die chronische Transplantatnephropathie eine der großen klinischen Herausforderungen in der Nephrologie, wobei unser mangelhaftes Verständnis der Pathogenese der Erkrankung einer kausalen Therapie bislang im Wege steht.
Obwohl die Lipidhypothese als ein wichtiger Faktor in der Progression der Nierenerkrankung bereits 1982 formuliert wurde, ist es bis heute nicht gelungen, den Beweis durch eine große, prospektive randomisierte und kontrollierte Studie,
Die glomerulären mesangialen Zellen der Rattenniere zeichnen sich durch die Präsenz des Thy1.1-Antigens an ihrer Oberfläche aus.
Die Erythrozytenmorphologie im Urin durch Phasenkontrastmikroskopie hat sich in der Praxis etabliert, um glomeruläre Hämaturie von nicht- glomerulärer Hämaturie zu unterscheiden (Kidney Int 40:115-120, 1991; Nephrol Dial Transplant 11:1874-1875, 1996).
Weltweit leiden offensichtlich deutlich mehr Patienten an Nierenerkrankungen als bisher angenommen. Jones et al (Am J Kidney Dis 32: 992-999, 1998) fanden in der US-Population bei 10,9 Mill. Einwohnern ein Serum-Kreatinin
Das akute Nierenversagen bei kritisch kranken Patienten ist mit signifikanter Morbidität und erhöhter Sterblichkeit verbunden. Nach der Einführung der kontinuierlichen Nierenersatztherapieverfahren vor mehr als dreißig Jahren und deren technischer Weiterentwicklung verbunden mit modernen Dialysekathetern ergab sich endlich die Möglichkeit von hohen kontinuierlich verabreichten Therapieintensitäten.
Weltweit werden jährlich an Millionen von Patienten Kontrastmittel verabreicht. Die Kontrastmittelnephropathie ist eine der häufigsten Komplikationen bei der Verwendung von jodhaltigen Kontrastmitteln.
Das Konzept der „Präkonditionierung” ist faszinierend und wird uns wohl die nächsten Jahre intensiv beschäftigen. Präkonditionierung bedeutet, dass ein vorhergehender Insult ein Gewebe/Organ vor der Schädigung durch einen gleichartigen nachfolgenden Insult schützt, was heute als grundlegender biologischer Schutzmechanismus angesehen wird.
Eine Einschränkung der Nierenfunktion ist ein häufiges Ereignis bei Patienten mit fortgeschrittener Leberzirrhose. Verursacht wird dies durch Infektionen, Blutungen, sowie durch die virale Grunderkrankung und Toxine, aber auch durch die fortgeschrittene Lebererkrankung per se.
Die akute Nierenschädigung (acute kidney injury [AKI], früher: akutes Nierenversagen [ANV]) tritt häufig als Auslöser oder Folge von Akuterkrankungen wie Sepsis oder nach größeren chirurgischen Eingriffen, z. B. herzchirurgischen Operationen auf und ist oftmals mit einem prognostisch ungünstigen Verlauf verbunden.
Für Patienten mit akutem Nierenversagen (ANV) und der gleichzeitigen Notwendigkeit eines Nierenersatzverfahrens konnten zwei große randomisierte, multizentrische Studien der letzten Jahren zeigen, dass hohe Ultrafiltrationsraten, und damit eine hohe „Dosis“ an Nierenersatz nicht zu einem besseren „Outcome“ führen (Palevsky PM; N Engl J Med 2008; 359:7; Bellomo R; N Engl J Med 2009; 361:1627).
Extrakorporale CO2-Eliminationssysteme sind heutzutage in vielen Kliniken als Standardverfahren zur Therapie kritisch Kranker mit Lungenversagen etabliert.
Die Niere hat es nicht leicht bei Intensivpatienten. Unzählige Faktoren können auf der Intensivstation eine renale Funktionsbeeinträchtigung begünstigen, wie hämodynamische Probleme, Volumenverschiebungen, Infektionen, Beatmung, Gerinnungsaktivierungen und auch Medikamente.
Ein akutes Nierenversagen (acute kidney injury, AKI) nach herzchirurgischen Eingriffen stellt mit einer Inzidenz von bis zu 30% ein häufiges Problem dar. Selbst ein geringer, für die Diagnose eines AKI noch nicht ausreichender Anstieg des Serum-Kreatinins ist in der Akutphase nach Herzchirurgie bereits mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität der Patienten assoziiert.
Etwa 90% aller stationär behandelten Patienten mit akuter Nierenschädigung (acute kidney injury, AKI) entwickeln diese in einer nicht-nephrologischen Fachabteilung.
Die Intensivmedizin erlebte über die letzten 10 Jahre eine Bewusstseinsschärfung für das polymorphe Syndrom der akuten Nierenschädigung. Einerseits ist dies auf die harmonisierten Diagnose- bzw. Staging-Kriterien (egal ob RIFLE, AKIN oder die rezentesten KDIGO-Kriterien) zurückzuführen, die dieses Syndrom für den Kliniker greifbarer und leichter definierbar machen.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.