Warum Sepsis-3? Die frühzeitige Identifizierung von Patienten mit Sepsis ist von entscheidender Bedeutung, da eine frühzeitige Therapie das Überleben wesentlich verbessern kann.
Anfang des Jahres erschienen in den Zeitschriften Intensive Care Medicine und Critical Care Medicine die neuen internationalen Leitlinien 2016 der Surviving Sepsis Campaign
Im Jahre 2016 wurde die Definition der Sepsis überarbeitet und vereinfacht (Singer M; JAMA 2016; 315:801). Sepsis wird nun allgemein als lebensbedrohliche Organdysfunktion aufgrund einer fehlregulierten
The incidence of sepsis in the United States (US) is rising due, at least in part, to the aging of the population.
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung bei erwachsenen Patienten und liegt bei 1-2% der Bevölkerung vor. In den letzten beiden Jahrzehnten wurde eine Zunahme um 13% beobachtet und dieser Trend wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen.
Ein „gelber“ Patient auf der Intensivstation ist kein seltener Anblick. In einer prospektiven Multicenterstudie konnten innerhalb von 48h nach Aufnahme erhöhte Bilirubinwerte bei 11% aller untersuchten Intensivpatienten detektiert werden.
Kaukonen und Mitarbeiter publizierten kürzlich die Ergebnisse einer vielbeachteten retrospektiven Beobachtungsstudie, welche als primäre Fragestellung die Veränderung der Krankenhaussterblichkeit bei Patienten mit schwerer Sepsis in Australien und Neuseeland in den Jahren 2000-2012 untersuchte.
Eine Erhöhung der Körpertemperatur ist ein häufiges Symptom in der Intensivmedizin, das je nach Krankengut bei bis zu 70% der Intensivpatienten beobachtet wird.
Das hämodynamische Management ist ein Schwerpunkt des durch die Surviving Sepsis Campaign (SSC) festgelegten Resuscitation-Bundels in der Initialtherapie der Sepsis.
Vor einigen Wochen erschienen im New England Journal of Medicine die Ergebnisse dieser multizentrischen SEPSI-SPAM-Studie aus Frankreich, die zum Ziel hatte , die „ewige Frage“ zu klären, welcher arterielle Mitteldruck bei Patienten im septischen Schock denn nun ein besseres Ziel ist: So wie in Leitlinien empfohlen 65-70 mmHg, oder doch ein eher höherer Druck von 80-85 mmHg.
Als Emanuel Rivers 2001 im New England Journal of Medicine seine monozentrische Studie “Early Goal Directed Therapy in the treatment of Severe Sepsis and Septic Shock” veröffentlichte, war die intensivmedizinische Welt begeistert.
Bei 5-15% der Patienten mit akutem Myokardinfarkt kommt es komplizierend zu einem kardiogenen Schock. Jährlich ist daher in den USA mit 40.000-50.000 und in Europa mit 60.000-70.000 Patienten zu rechnen, die mit einem infarktbedingten kardiogenen Schock (iKS) behandelt werden müssen.
In der aktuellen Literatur ist unzweifelhaft belegt, dass eine adäquate und vor allem zeitgerechte antiinfektive Therapie die Mortalität von Intensivpatienten mit schweren lebensbedrohlichen Infektionen signifikant reduziert.
Extrakorporale „Blutreinigungsverfahren“ werden seit ca. 15 Jahren als therapeutisches Verfahren bei Sepsis-Patienten angewendet. Die Rationale basiert auf der Beobachtung, dass eine lang andauernde und exzessive Entzündungsreaktion, die mit kontinuierlicher Freisetzung inflammatorischer Mediatoren einhergeht, zu einem multiplen Organversagen mit tödlichem Ausgang beitragen kann.
Ein Patient mit septischem Schock kommt mit wehenden Fahnen auf die Intensivstation zur weiteren Versorgung. Ein weiterer Patient verschlechtert sich zusehends, es wird der dringende Verdacht einer Sepsis geäußert.
Grampositive Haufenkokken in Blutkulturen sind im klinischen Alltag keine Seltenheit. Dabei werden häufig die niedrig-virulenten Koagulase-negativen Staphylokokken, wie Staphylococcus epidermidis oder S. hominis angezüchtet, die zur normalen Hautflora gehören.
Seit mehr als 70 Jahren werden Albuminhaltige Infusionslösungen zur Therapie schwerer Akuterkrankungen eingesetzt. Während diese Intervention bei Patienten mit Leberzirrhose und spontaner bakterieller Peritonitis inzwischen empfohlen wird und bei Verbrennungspatienten vorteilhaft erscheint, ist der Einsatz bei heterogenen Kollektiven kritisch Kranker, obwohl intensiv untersucht, nach wie vor umstritten.
Das bisherige Scheitern neuer Ansätze zur Behandlung der Sepsis ist eng mit den Defiziten einer differenzierten Diagnosemöglichkeit verbunden. Der Zeitpunkt der Diagnose und damit die frühzeitige Initiierung therapeutischer Maßnahmen ist jedoch die entscheidende Determinante der hohen Letalität.
Seit der Einführung der 3-Hydroxy-3-Methylglutaryl-Coenzym-A-Reduktase-(HMG-CoA-Reduktase-) Inhibitoren in der Therapie von Fettstoffwechselstörungen, haben Statine weit über ihre Cholesterin-senkende Wirkung hinaus Bedeutung in der Medizin erlangt.
Das oberste Ziel der Schocktherapie ist die Wiederherstellung einer ausreichenden Sauerstoffversorgung der Organe. Basierend auf der physiologischen Kenntnis über die Komponenten der Sauerstofftransportkapazität kann das systemische Sauerstoffangebot durch Anhebung des Herzzeitvolumens, der Sauerstoffsättigung sowie der Hämoglobin-konzentration erhöht werden.
Das oberste Ziel der Schocktherapie ist die Wiederherstellung einer ausreichenden Sauerstoffversorgung der Organe. Basierend auf der physiologischen Kenntnis über die Komponenten der Sauerstofftransportkapazität kann das systemische Sauerstoffangebot durch Anhebung des Herzzeitvolumens, der Sauerstoffsättigung sowie der Hämoglobin-konzentration erhöht werden.
In Deutschland erkranken derzeit 220 pro 100.000 Menschen jährlich an einer Sepsis, 60.000 Patienten versterben pro Jahr. Täglich versterben weltweit schätzungsweise 1.400 Menschen an einer Sepsis.
In Deutschland erkranken derzeit 220 pro 100.000 Menschen jährlich an einer Sepsis, 60.000 Patienten versterben pro Jahr. Täglich versterben weltweit schätzungsweise 1.400 Menschen an einer Sepsis.
Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Frühe Diagnose und rascher Therapiebeginn können das Behandlungsergebnis günstig beeinflussen. Die Diagnose ist jedoch schwierig zu stellen.
Im Verlauf einer Sepsis treten Funktionsstörungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur in unterschiedlicher Ausprägung auf.
L'objectif suprême du traitement du choc est de rétablir un apport suffisant en oxygène.
220 personnes sur 100'000 sont atteintes chaque année de septicémie en Allemagne.
1939 beschrieben die Kinderärzte Scott und Robb-Smith erstmals ein Syndrom, das durch Fieber, Hepatosplenomegalie, Zytopenie und das Vorhandensein von aktivierten Makrophagen in hämatopoetischen Organen
Emanuel Rivers und seine Mitarbeiter konzipierten Mitte der 90er Jahre die Meilensteinstudie zur frühen zielorientierten Therapie (EGDT) bei Patienten mit schwerer Sepsis und septischem Schock.
Der septische Schock ist charakterisiert durch eine Verminderung des arteriellen Blutdruckes einhergehend mit einer inadäquaten Gewebeoxygenierung. Die zelluläre Hypoxie wird zum Teil durch den zirkulatorischen Zusammenbruch erklärt.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.