Das kolorektale Karzinom zählt weltweit zu den häufigsten malignen Erkrankungen. Auch in der Schweiz besteht eine hohe epidemiologische Relevanz mit rund 4.500 Neuerkrankungen pro Jahr, wobei etwa ein Drittel den Enddarm betrifft. Lange Zeit galt die Erkrankung als Tumor des höheren Lebensalters mit einem Inzidenzgipfel über dem 70. Lebensjahr. In den letzten Jahren wird jedoch ein signifikanter Anstieg der Inzidenz bei unter 50-Jährigen beobachtet [1-5].
Im Bereich der Diagnostik und Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen gab es im Jahr 2025 eine Reihe interessanter und klinisch relevanter Publikationen. Neue Therapeutika wurden zugelassen, sodass aktuell so viele Therapieoptionen zur Verfügung stehen wie nie zuvor. Gleichzeitig besteht eine Unsicherheit hinsichtlich der Sequenz der Anwendung der Präparate und hinsichtlich der Therapiealgorithmen.
Die Jahre 2024 und 2025 brachten eine Vielzahl neuer klinischer und translationaler Erkenntnisse rund um Erkrankungen des Pankreas. Besonders im Fokus stehen die Behandlung und Vorbeugung der akuten und die operative versus endoskopische Therapie der chronischen Pankreatitis, Konzepte im Management pankreatischer Zysten sowie Fortschritte in der Prävention und in der personalisierten Therapie des Pankreaskarzinoms und neuroendokriner Tumore.
Die Entwicklungen der letzten Jahre innerhalb der Neurogastroenterologie und gastrointestinalen Motilitätsforschung verdeutlichen eindrucksvoll, wie dynamisch sich dieses Fachgebiet weiterentwickelt. Eine besondere Rolle spielt dabei der demografische Wandel, da der alternde menschliche Körper spezifische Veränderungen der gastrointestinalen Physiologie mit sich bringt.

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