Un des développements essentiels en médecine intensive au cours des dernières années repose sur la compréhension du fait que les mesures thérapeutiques doivent être précoces et ciblées ("early goal directed").
Eine der wesentlichen Entwicklungen in der Intensivmedizin in den letzten Jahren beruht auf der Erkenntnis, dass das Schicksal des Intensivpatienten sich früh entscheidet und therapeutische Maßnahmen frühzeitig und zielgerichtet („early goal directed“) eingeleitet werden müssen.
Aujourd’hui, même les plus obstinés des nihilistes en matière de nutrition sont obligés d’accepter qu’un traitement nutritionnel individualisé et optimisé fait partie intégrante du traitement de base de tout patient se trouvant dans un état critique.
Mittlerweile haben auch die hartnäckigsten Ernährungsnihilisten akzeptieren müssen, dass eine individuell adaptierte und optimierte Ernährungstherapie zur Basisversorgung jedes kritisch-kranken Patienten gehört.
Adipositas und die damit assoziierten Folgekrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs nehmen weltweit zu (NCD Risk Factor Collaboration; Lancet 2017; 390:2627).
In vielen Kulturen stellt rotes und weißes Fleisch einen wichtigen Bestandteil der menschlichen Ernährung dar, und der Konsum von Fleisch steigt weltweit an:
Dass wir Essen zur Aufrechterhaltung unseres Energiehaushaltes benötigen, ist uns allen bewusst. Dass unser Essverhalten zudem durch Stress und Gefühle beeinflusst wird
Die klinische Ernährung von Intensivpatienten bleibt ein umstrittenes Thema. Es gibt nur wenige Punkte, in denen die meisten Intensivisten übereinstimmen; dazu gehört die Aussage, dass eine Intensivernährung „früh“ begonnen
Smartphones und Tablets sind heute in unserem Alltag unverzichtbare Begleiter. Dies zeigen unter anderem die Nutzerstatistiken im deutschsprachigen Raum.
Le sevrage respiratoire – «weaning» en anglais – est la reprise graduelle du travail respiratoire par le patient lui-même après avoir été dépendant du respirateur.
Die Entwöhnung von der Beatmung (=Weaning) beschreibt die graduelle Übertragung der Atemarbeit vom Respirator auf den Patienten. Die Entwöhnung kann bis zur Hälfte der gesamten Beatmungszeit einnehmen und stellt für Patienten, Ärzte und Pflegepersonal häufig eine Herausforderung dar (Esteban A; Chest 1994; 106:1188).
La question si une nutrition parentérale (NP) doit encore être considérée en général chez les patients sous soins intensifs et si oui, quand elle doit être commencée, fait aujourd’hui l’objet de grandes controverses.
Für einen deklarierten Proponenten einer Kombination einer enteralen (EE) mit einer parenteralen Ernährung (PE) für Intensivpatienten, bei denen der (frühe) enterale Ernährungsaufbau trotz verschiedener Maßnahmen (Prokinetika, Jejunalsonde) nicht zeitgerecht gelingt, sind die Ergebnisse der neuen EPaNIC-Studie aus Belgien auf den ersten Blick sicherlich enttäuschend (Casaer MP; NEJM 2011; 365:506).
En 2009, 51% de la population adulte en Allemagne présentait un excès de poids, les hommes plus que les femmes.
Im Jahr 2009 waren insgesamt 51% der erwachsenen Bevölkerung (60% der Männer und 43% der Frauen) in Deutschland übergewichtig. Der Anteil Übergewichtiger ist im Vergleich zu 1999 (Männer 56%, Frauen 40%) somit nachweislich gestiegen (Statistisches Bundesamt, www.destatis.de, Zugriff Dezember 2011).
Dans trois grandes études, l'utilisation d'une nutrition spécialisée contenant de l'acide icosapentaénoïque, de l'acide gamma-linolénique et des antioxydants a permis des effets positifs chez des patients en état de défaillance pulmonaire aiguë.
Il est difficile de déterminer quel est l'apport idéal de nourriture entérale administrée par sonde en phase précoce de traitement d'un patient sous soins intensifs.
Die ideale Zufuhrrate einer enteralen Sondenkost in der frühen Behandlungsphase von Intensivpatienten ist schwierig zu bestimmen und bleibt ein kontrovers geführtes Thema.
Jusqu'à présent, l'objectif nutritionnel considéré était presque toujours l'apport énergétique (total), qui devait être "normocalorique", c'est-à-dire que le patient ne devait recevoir que ce qu'il était en mesure de métaboliser.
In den letzten Jahren wurde die – wohl für alle Bereiche der Intensivtherapie gültige – Forderung nach einer Ziel-definierten bzw. Ziel-orientierten Therapie auch auf die klinische Ernährung übertragen.
Après la publication de l'étude EPaNIC, la nutrition parentérale (NP) chez les patients sous soins intensifs a fait l'objet de grandes discussions.
Nach Publikation der „Early Parenteral Nutrition in Intensive Care“ (EPaNIC)-Studie aus Belgien im Sommer 2011 ist die parenterale Ernährung (PE) bei Intensivpatienten massiv in Diskussion gekommen.
On observe une baisse de glutamine (GLN) chez de nombreux malades dans un état critique et il est connu que les faibles taux plasmatiques de cette substance constituent un facteur de risque indépendant de mortalité.
Die negativen Ergebnisse der gerade publizierten REDOXS-Studie, der bislang größten multizentrischen, geblindeten, randomisiert kontrollierten Studie zu Glutamin (GLN) hat in der Intensivmedizin wie ein Blitz eingeschlagen (Heyland D; N Engl J Med 2013; 368:1489).
Une des questions les plus controversées dans le domaine de la nutrition artificielle des patients sous soins intensifs est si une nutrition parentérale (NP) exerce en soi une influence défavorable sur l'évolution de la maladie ou le pronostic.
Wohl in wenigen Bereichen der klinischen Medizin hat die Durchführung großer randomisiert-kontrollierter multizentrischer Studien, also dem „Gold-Standard“ der derzeitigen Wissenschaftsideologie, in einem solchen Ausmaß zur Unsicherheit, um nicht zu sagen Verwirrung beigetragen wie in der künstlichen Ernährung des Intensivpatienten.
Une grande étude interventionnelle sur la vitamine D a montré qu'un sous-groupe substitué en vitamine D avait une mortalité significativement plus faible.
Die erste große Vitamin D-Interventionsstudie auf Intensivstationen zeigte zwar keine Reduktion der Länge des Spitalsaufenthaltes, lieferte aber dennoch vielversprechende Ergebnisse: In der Subgruppe mit schwerem Vitamin D-Mangel war die Sterblichkeit im Spital signifikant um absolut 17.5% reduziert.
Une maladie critique est associée à de fortes modifications dynamiques du métabolisme et de la fonction gastro-intestinale.
Im Rahmen einer kritischen Erkrankung kommt es zu erheblichen dynamischen Veränderungen des Stoffwechsels und der gastrointestinalen Funktion. Die metabolischen Veränderungen umfassen neben der Veränderung des Energieumsatzes vor allem eine vermehrte Freisetzung von Aminosäuren aus dem Skelettmuskel.

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