Selten findet man bei kritisch kranken Patienten lediglich eine isolierte Funktionsstörung eines einzelnen Organs. Meist sind mehrere Organe im Sinne einer multiplen Organdysfunktion betroffen. Trotzdem scheint eine Störung der Nierenfunktion (akute Nierenschädigung – „acute kidney injury“, AKI) eines der häufigsten Ereignisse zu sein.
Die thrombotisch-thrombopenische Purpura (TTP) ist eine gut definierte Erkrankung aus der Gruppe der thrombotischen Mikroangiopathien (TMA). Sie sind charakterisiert durch eine mikroangiopathische hämolytische Anämie mit Erythrozytenfragmentierung, Thrombopenie und unspezifische Organfunktionsstörungen, die vital bedrohend sein können (Knöbl P; Memo 2018; 11:220).
Verglichen mit Heparin vermindert die regionale Citrat-Antikoagulation (RCA) das Risiko von Blutungen und verlängert die Filterlaufzeit, wodurch Dosis und Qualität einer kontinuierlichen Nierenersatztherapie (CRRT) verbessert werden.
Selten findet man bei kritisch kranken Patienten lediglich eine isolierte Funktionsstörung eines einzelnen Organs. Meist sind mehrere Organe im Sinne einer multiplen Organdysfunktion betroffen.
Diese zunächst möglicherweise überraschende Frage, ob Aminosäuren einen protektiven Effekt auf die Niere entfalten könnten, beruht auf der Tatsache, dass die Nierenfunktion eines Menschen eben nicht konstant ist, sondern sich je nach Anfall osmotisch aktiver Substanzen, die ausgeschieden werden müssen, ändert.
Die akute Nierenschädigung (acute kidney injury/AKI) gilt weiterhin als eine der schwersten Komplikationen während einer stationären Behandlung mit ähnlich schlechtem Outcome wie der Myokardinfarkt (Chawla LS; CJASN 2014; 9: 448).
Diese zunächst möglicherweise überraschende Frage, ob Aminosäuren einen protektiven Effekt auf die Niere entfalten könnten, beruht auf der Tatsache, dass die Nierenfunktion eines Menschen eben nicht konstant ist,
Das akute Nierenversagen ist eine insbesondere auf Intensivstationen häufige Erkrankung, die u. a. mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko (Oppert M; Nephrol Dial Transplant 2008; 23:904) und einem deutlich erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergeht (Leung KC; Nat Rev Nephrol 2013; 9:77; Lim CC; Cardiorenal Med 2015; 5:157).
Das C-reaktive Protein (CRP) hat sich in der Klinik als klassischer Marker zur Überwachung des Entzündungsgeschehens bei Infektionen, Inflammation und Traumata etabliert.
Diese zunächst möglicherweise überraschende Frage beruht auf der Tatsache, dass die Nierenfunktion eines Menschen eben nicht konstant ist, sondern sich je nach Anfall osmotisch aktiver Substanzen, die ausgeschieden werden müssen, ändert.
Aufgrund der steigenden Inzidenz der chronischen Nierenerkrankung besteht ein wachsender klinischer Bedarf, den renalen Funktionsverlust aufzuhalten und das Risiko kardiovaskulärer Komplikationen zu verringern.
Auf dem Gebiet der Organtransplantation sowie bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz spielt die Vermeidung von Infektionen eine entscheidende Rolle.
Eine Eisentherapie ist zur Deckung des hohen Eisenbedarfs bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CNI) essenziell.
Die akute Nierenschädigung (acute kidney injury/AKI) gilt weiterhin als eine der schwersten Komplikationen während einer stationären Behandlung mit ähnlich schlechtem Outcome wie der Myokardinfarkt (Chawla LS; CJASN 2014; 9: 448).
Studien der letzten Jahre haben die Substanzklasse der SGLT-2-Hemmer als vielversprechendste pharmakologische Therapie für diabetische Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CKD) und zuletzt auch mit systolischer Herzinsuffizienz erscheinen lassen.
Serum-Kaliumstörungen zählen neben Störungen der Serum-Natriumkonzentration zu den häufigsten Elektrolytabnormalitäten. Da Kalium eine wichtige Rolle bei der Erregungsbildung und -leitung spielt, sind Hypo- und Hyperkaliämie mit einem erhöhten Risiko von lebensgefährlichen Arrhythmien verbunden.
Die akute Nierenschädigung (acute kidney injury/AKI) gilt weiterhin als eine der schwersten Komplikationen während einer stationären Behandlung mit ähnlich schlechtem Outcome wie der Myokardinfarkt (Chawla LS; CJASN 2014; 9: 448).
Glomeruläre parietale Epithelzellen (PECs) stellen eine unscheinbare Zellpopulation im gesunden Glomerulus dar. Sie kleiden den Bowman’schen Kapselraum meist als sehr flache Epithelzellen vollständig aus und erscheinen im Vergleich zu z. B. proximalen Tubuluszellen in der Niere als nicht besonders metabolisch aktiv.
Une grande partie des patients en état septique traités dans une unité de soins intensifs souffrent d’une insuffisance rénale aiguë (AKI). Chez ces patients, la nécessité d’un traitement de substitution rénale est largement supérieure à celle en l’absence de sepsis.
Beinahe 70% aller Intensivpatienten mit Sepsis erleiden eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI). Die meisten dieser Patienten entwickeln ein AKI-Stadium 3 (40%), was die Prognose signifikant beeinträchtigt und mit einer Sterblichkeit von über 50% verbunden ist.
Bikarbonat (auch unter Natron, doppeltkohlensaures Natron, Natriumhydrogenkarbonat und Natriumbikarbonat bekannt) ist das Natriumsalz der Kohlensäure mit der Summenformel NaHCO3.
Chez les patients en état critique, un choc, des pathologies inflammatoires systémiques et/ou des médicaments peuvent considérablement modifier le déroulement et la dynamique de la réponse «naturelle» au stress.
Bei kritisch Kranken können Schock, systeminflammatorische Erkrankungen und/oder Medikamente Ablauf und Dynamik der „natürlichen“ Stressantwort erheblich verändern. Eine Nebennierenrindeninsuffizienz wurde bei Erkrankungen wie Sepsis, Pneumonie, Polytrauma, Pankreatitis, Leberversagen oder auch nach kardiochirurgischen Eingriffen immer wieder diskutiert.
Sepsis ist die häufigste Ursache für eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI) bei kritisch kranken Patienten (Hoste EA; Intensive Care Med 2015; 41:1411). Beinahe 70% aller Intensivpatienten mit Sepsis erleiden eine akute Nierenschädigung.
Bei einer Reihe von Erkrankungen und Operationen (Leber-, Lungen-, Herz-Operationen etc.), bei Myokardinfarkt bzw. vor koronaren Interventionen wurde gezeigt, dass das präoperative bzw. präinterventionelle Kreatinin einen wesentlichen Indikator für den Krankheitsverlauf und die Prognose darstellt.
Ein 18-jähriger gebürtiger Türke wird vom betreuenden Hausarzt wegen einer chronischen Hypokaliämie (Serum Kalium unter Substitution 3,0 mmol/l) zugewiesen.
Bei etwa 11% der erwachsenen amerikanischen Bevölkerung besteht eine chronische Nierenerkrankung, definiert als vermehrte Eiweißausscheidung mit dem Urin und/oder als Reduktion der glomerulären Filtrationsrate (GFR). Entsprechende repräsentative Zahlen fehlen für den deutschsprachigen Raum.
"Dopamin in Nierendosis" ist tot, es lebe "Noradrenalin in Nierendosis"? Dieses Schlagwort ist einem Editorial von Marik entnommen (Chest 2004; 126:335), das sich auf eine Studie von Albanese bezieht, in der gezeigt wurde, dass die Infusion von Noradrenalin bei Patienten mit Sepsis zu einer Verbesserung der Nierenfunktion führt, während bei Patienten nach Trauma kein positiver Effekt festzustellen ist (Chest 2004; 126:534).
Seit Ende der 70er Jahre stehen neben der intermittierenden Dialysetherapie verschiedene kontinuierliche Therapieformen, die sich aus der kontinuierlich-arteriovenösen Hämofiltration (CAVH) entwickelt haben, für die Behandlung des akuten Nierenversagens (ANV) zur Verfügung.
Beinahe 70% aller Intensivpatienten mit Sepsis erleiden eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI). Die meisten dieser Patienten entwickeln ein AKI-Stadium 3 (40%), was die Prognose signifikant beeinträchtigt und mit einer Sterblichkeit von über 50% verbunden ist.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.