Une grande partie des patients en état septique traités dans une unité de soins intensifs souffrent d’une insuffisance rénale aiguë (AKI). Chez ces patients, la nécessité d’un traitement de substitution rénale est largement supérieure à celle en l’absence de sepsis.
Beinahe 70% aller Intensivpatienten mit Sepsis erleiden eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI). Die meisten dieser Patienten entwickeln ein AKI-Stadium 3 (40%), was die Prognose signifikant beeinträchtigt und mit einer Sterblichkeit von über 50% verbunden ist.
Bikarbonat (auch unter Natron, doppeltkohlensaures Natron, Natriumhydrogenkarbonat und Natriumbikarbonat bekannt) ist das Natriumsalz der Kohlensäure mit der Summenformel NaHCO3.
Chez les patients en état critique, un choc, des pathologies inflammatoires systémiques et/ou des médicaments peuvent considérablement modifier le déroulement et la dynamique de la réponse «naturelle» au stress.
Bei kritisch Kranken können Schock, systeminflammatorische Erkrankungen und/oder Medikamente Ablauf und Dynamik der „natürlichen“ Stressantwort erheblich verändern. Eine Nebennierenrindeninsuffizienz wurde bei Erkrankungen wie Sepsis, Pneumonie, Polytrauma, Pankreatitis, Leberversagen oder auch nach kardiochirurgischen Eingriffen immer wieder diskutiert.
Sepsis ist die häufigste Ursache für eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI) bei kritisch kranken Patienten (Hoste EA; Intensive Care Med 2015; 41:1411). Beinahe 70% aller Intensivpatienten mit Sepsis erleiden eine akute Nierenschädigung.
Bei einer Reihe von Erkrankungen und Operationen (Leber-, Lungen-, Herz-Operationen etc.), bei Myokardinfarkt bzw. vor koronaren Interventionen wurde gezeigt, dass das präoperative bzw. präinterventionelle Kreatinin einen wesentlichen Indikator für den Krankheitsverlauf und die Prognose darstellt.
Ein 18-jähriger gebürtiger Türke wird vom betreuenden Hausarzt wegen einer chronischen Hypokaliämie (Serum Kalium unter Substitution 3,0 mmol/l) zugewiesen.
Bei etwa 11% der erwachsenen amerikanischen Bevölkerung besteht eine chronische Nierenerkrankung, definiert als vermehrte Eiweißausscheidung mit dem Urin und/oder als Reduktion der glomerulären Filtrationsrate (GFR). Entsprechende repräsentative Zahlen fehlen für den deutschsprachigen Raum.
"Dopamin in Nierendosis" ist tot, es lebe "Noradrenalin in Nierendosis"? Dieses Schlagwort ist einem Editorial von Marik entnommen (Chest 2004; 126:335), das sich auf eine Studie von Albanese bezieht, in der gezeigt wurde, dass die Infusion von Noradrenalin bei Patienten mit Sepsis zu einer Verbesserung der Nierenfunktion führt, während bei Patienten nach Trauma kein positiver Effekt festzustellen ist (Chest 2004; 126:534).
Seit Ende der 70er Jahre stehen neben der intermittierenden Dialysetherapie verschiedene kontinuierliche Therapieformen, die sich aus der kontinuierlich-arteriovenösen Hämofiltration (CAVH) entwickelt haben, für die Behandlung des akuten Nierenversagens (ANV) zur Verfügung.
Beinahe 70% aller Intensivpatienten mit Sepsis erleiden eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI). Die meisten dieser Patienten entwickeln ein AKI-Stadium 3 (40%), was die Prognose signifikant beeinträchtigt und mit einer Sterblichkeit von über 50% verbunden ist.
Chronisch nierenkranke Menschen gehören zur kardiovaskulären Hochrisikogruppe, die von einer hohen Morbidität und Mortalität betroffen sind (Gansevoort RT; Lancet 2013; 382:339). Störungen im Kalzium-Phosphat-Haushalt (CKD-MBD) tragen zu diesem erhöhten kardiovaskulären Risiko bei.
Das akute Nierenversagen ist eine im klinischen Alltag insbesondere auf Intensivstationen häufig vorkommende Komplikation, die nicht nur kurzfristig mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko (Oppert M; Nephrol Dial Transplant 2008; 23:904), sondern auch langfristig mit einem erhöhten Risiko für eine chronische Niereninsuffizienz und einem begleitenden, deutlich erhöhten, kardiovaskulären Risiko (Leung KC; Nat Rev Nephrol 2013; 9:77, Lim CC; Cardiorenal Med 2015; 5:157) einhergeht.
In den letzten zwei Jahrzehnten wurden viele Ressourcen in die Entdeckung und Validierung von diagnostischen, prognostischen und Therapie-prädiktiven Biomarkern in allen Bereichen der Medizin investiert, meist allerdings mit überschaubarem Erfolg.
Le sepsis est la cause la plus fréquente d’atteinte rénale aiguë chez les patients en état critique, puisqu’il représente 70% des cas. Environ 20% des patients en soins intensifs ont besoin d’un traitement de substitution rénale (TSR), soit quatre fois plus que la moyenne.
Bei kritisch Kranken können Schock, systeminflammatorische Erkrankungen und/oder Medikamente Ablauf und Dynamik der „natürlichen“ Stressantwort erheblich verändern. Eine Nebennierenrindeninsuffizienz wurde bei Erkrankungen wie Sepsis, Pneumonie, Polytrauma, Pankreatitis, Leberversagen oder auch nach kardiochirurgischen Eingriffen immer wieder diskutiert.
Menschen und Großaffen zählen zu den einzigen Säugetieren, bei denen die als Endprodukt des Purinstoffwechsels anfallende Harnsäure durch eine genetisch bedingte Inaktivierung der Uricase vor ca. 8-20 Mio. Jahren nicht in das wasserlösliche Allantoin umgewandelt werden kann.
Tamm-Horsfall Protein (THP) ist ein für Kliniker und Grundlagenforscher gleichermaßen faszinierendes renales Mukoprotein. Es ist im Urin nachweisbar und stellt mit seiner Ausscheidungsmenge von 50 bis 150 mg/d den Spitzenreiter der Harnproteine. Bekannt wurde es als „Cilindrina“ mit seiner Erstbeschreibung durch Rovida (1873), der es als Substanz der Tubuluszylinder zutreffend beschrieb. Später wurde es von seinen Namensgebern, I. Tamm und F. Horsfall, biochemisch als salzpräzipitiertes Glykoprotein von etwa 100 kDa (616 Aminosäuren) beschrieben.
Sepsis ist die häufigste Ursache für eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI) bei kritisch kranken Patienten (Hoste EA; Intensive Care Med 2015; 41:1411). Andererseits tritt eine akute Nierenschädigung bei fast 70% der Intensivpatienten mit einer Sepsis auf. Hiervon weisen immerhin 40% der Sepsispatienten ein AKI Stadium 3 (versus 24% bei Intensivpatienten ohne Sepsis) auf.
Sepsis ist die häufigste Ursache für eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI) bei kritisch kranken Patienten (Hoste EA; Intensive Care Med 2015; 41:1411). Andererseits tritt eine akute Nierenschädigung bei fast 70% der Intensivpatienten mit einer Sepsis auf. Hiervon weisen immerhin 40% der Sepsispatienten ein AKI Stadium 3 (versus 24% bei Intensivpatienten ohne Sepsis) auf.
Eine chronische Niereninsuffizienz und reduzierte glomeruläre Filtrationsrate (GFR) sind Risikofaktoren für die Entwicklung einer chronischen metabolischen Azidose. Die Prävention oder Korrektur der Azidose kann die Progression der chronischen Nierenerkrankung verzögern. Die Ernährung hat dabei einen bedeutenden Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt (Siener R; Nutrients 2018; 10:E512).
L’acidose métabolique aiguë survient souvent lors d’un choc sévère. Elle est associée à une instabilité hémodynamique et à une augmentation significative de la mortalité. Outre le traitement de la maladie sous-jacente, l’objectif est d’améliorer la perfusion tissulaire. Des mesures de soutien telles que la ventilation mécanique ou la thérapie de remplacement rénal servent cet objectif.
Hippokrates wird der Lehrsatz zugeschrieben, es sei wichtiger zu wissen, wer eine Krankheit habe, als den Namen der Krankheit benennen zu können.
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Aufklärung der prinzipiellen Mechanismen, wie epitheliale Zellen transportieren und wie dieser Transport genau reguliert wird. Bekanntlich sind z. B. das antidiuretische Hormon, Parathormon oder Aldosteron Schlüsselhormone für die Regulation von Transportprozessen mit Angriffspunkten an bestimmten Abschnitten des Nierentubulus.
Im Bereich des juxtaglomerulären Apparats (JGA) nimmt die aus dem Nierenmark aufsteigende Pars recta des distalen Tubulus unmittelbaren Kontakt zu ihrem Ursprungsglomerulus auf. Hier finden sich in der Kontaktregion zwischen Tubulus und dem anliegenden extraglomerulären Mesangium spezialisierte Tubuluszellen, die sogenannten Macula-densa-Zellen.
In den letzten Jahren wurden, basierend auf neuen Erkenntnissen des Zystenwachstums bei autosomal dominant vererbter polyzystischer Nierenerkrankung (ADPKD), innovative Therapieansätze zur Progressionsverzögerung evaluiert.
Intestinal werden täglich etwa 1-2 mg Eisen absorbiert, kalkuliert auf der Basis einer täglichen oralen Eisenzufuhr von 12-18 mg mit der Nahrung. Die intestinale Eisenabsorption ist abhängig von der Füllung oder Depletion der Eisenspeicher im menschlichen Organismus und dem Ausmaß der Stimulation der Erythropoiese
Kardiovaskuläre Komplikationen sind für mehr als 50% der Todesfälle bei Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen verantwortlich. Ursächlich verantwortlich für die akzelerierte Atherosklerose bei chronischer Niereninsuffizienz sind traditionelle und sogenannte nicht-traditionelle Risikofaktoren.
Eisen ist ein essentieller Nahrungsbestandteil lebender Zellen. Eisenmangel führt zu Wachstumsstillstand und Anämie. Umgekehrt bewirkt eine Eisenüberladung die Bildung von toxischen Radikalen und die progrediente Organzerstörung.

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