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Ängste erkennen und reduzieren

Patientenorientierte Kommunikation in der Endoskopie


Endoskopische Untersuchungen stellen für viele Pati­ent:innen eine belastende Situation dar. Ziel dieses Beitrags ist es, typische Angstfaktoren im Rahmen endoskopischer Eingriffe darzustellen und praxisnahe Strategien zur Angstreduktion im pflegerischen Setting aufzuzeigen.

Angst – eine physiologische Reaktion

Angst ist eine evolutionär entwickelte Emotion und dient als natürlicher Schutzmechanismus. Sie geht mit charakteristischen psychischen und physischen Reaktionen einher, darunter Anspannung und vegetativen Symptomen sowie erhöhter Wachsamkeit. Im medizinischen Kontext kann Angst jedoch die Kooperation, das subjektive Erleben und den Ablauf diagnostischer oder therapeutischer Maßnahmen negativ beeinflussen.

Bedeutung von Angst in der Endoskopie

Endoskopische Untersuchungen gehören für die meisten Patient:innen nicht zum Alltag und sind häufig mit Unsicherheit und Angst verbunden. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Viele Patient:innen empfinden ein Gefühl des Ausgeliefertseins und berichten über ausgeprägte Schamgefühle, insbesondere bei der Koloskopie. Auch die Sorge vor einer möglichen schwerwiegenden Diagnose stellt einen wesentlichen Belastungsfaktor dar.

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Tags: gastro&hepa-news endoskopie angst in der endoskopie patientenmanagement angstreduktion patientenkommunikation empathie 

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