GASTRO&HEPA-News
Prävalenz und Relevanz
Bei Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
ist eine krankheitsassoziierte Mangelernährung häufig zu beobachten.
Störungen des Ernährungszustands manifestieren sich dabei vor allem in
Form von Sarkopenie, Myosteatose und sarkopener Adipositas. Die
Prävalenz dieser Mangelernährungssyndrome ist hoch und beträgt etwa
40-70% für Sarkopenie, rund 50% für Myosteatose sowie 20-40% für
sarkopene Adipositas (1).
Das Auftreten einer Sarkopenie korreliert
mit dem Schweregrad der Lebererkrankung und ist häufiger bei Männern
sowie bei Patienten mit alkoholassoziierter Lebererkrankung beschrieben
(2). Sowohl Sarkopenie als auch Myosteatose sind mit erhöhten
Komplikations- und Mortalitätsraten bei chronisch leberkranken Personen
sowie nach Lebertransplantation assoziiert. So weisen Patienten mit
Leberzirrhose und Sarkopenie ein etwa zweifach erhöhtes
Mortalitätsrisiko im Vergleich zu Zirrhosepatienten ohne Sarkopenie auf
(1,2).
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Tags: gastro&hepa-news hepatologie mangelernährung sarkopenie myosteatose sarkopene adipositas ernährungstherapie

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