Metabolische Lebererkrankungen werden zunehmend zu einer Herausforderung für die Gesundheitssysteme. In Deutschland finden sich bei fast jedem Dritten Zeichen einer Steatosis der Leber und es wird geschätzt, dass die Zahl der sich daraus entwickelnden Leberentzündung bis 2030 auf 4,7 Millionen Fälle ansteigen wird.
Die metabolisch assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) ist die häufigste chronische Lebererkrankung in Europa, wobei etwa 40% der erwachsenen Allgemeinbevölkerung in Österreich eine Steatose der Leber („Verfettung der Leber“) aufweisen.
Die AG Hepatologie lud am 14.03.2026 zum Frühling der Hepatologie in Graz – bereits zum 10. Mal. Spätestens mit diesem ersten runden Jubiläum kann festgehalten werden, dass der Grazer Frühling der Hepatologie zur größten hepatologischen Veranstaltung Österreichs avanciert ist.
Der Übergang von nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) zu MASLD als Terminologie spiegelt ein genaueres Verständnis dieser weit verbreiteten Lebererkrankung wider1.
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine bahnbrechende Studie mit einem „Glukagon-like Peptid 1“ (GLP-1) Rezeptoragonisten (GLP-1RA) oder Kombinationspräparaten publiziert wird:

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