Mechanische Beatmung kann zu einer Vielzahl von unerwünschten Nebenwirkungen führen, die bislang aber in der Regel nur unvollständig erfasst werden.
Dieser in Kidney International in Publikation befindliche Beitrag berichtet von den Ergebnissen einer Forschungsgruppe aus North Carolina, die einen systembiologischen Ansatz gewählt hat, um ein umfassendes Bild der Nierenschädigung bei einem systemisch inflammatorischen Response-Syndrom (SIRS) bzw. bei akutem Nierenversagen zu erhalten.
James Bond, so scheint es, hat das ewige Leben. Es ist so lang, dass sogar regelmäßig die Hauptdarsteller ausgetauscht werden müssen. Spectre ist die aktuelle Heldengeschichte des Agenten mit der Lizenz zum Töten.
Im Durchschnitt essen Patienten im Krankenhaus deutlich weniger als es dem errechneten Energiebedarf entsprechen würde. Zumindest jeder 5. Patient kann nur weniger als die Hälfte des Energiebedarfs decken.
Der Ernährungszustand von Patienten ist eine der wesentlichen Determinanten für Krankheitsverlauf und Prognose. Diese Tatsache ist bei praktisch allen Patientengruppen gezeigt worden und gilt ebenso für Intensivpatienten.
Die Diagnosestellung kann bei entzündlichen Vaskulitiden im Anfangsstadium oft sehr schwierig sein, im Fall von Gertrude S. war es ein langer Leidensweg bis im September 2003 dann das seltene Krankheitsbild einer Panarteriitis nodosa und ein Antiphospholipidantikörpersyndrom diagnostiziert wurden.
Malnutrition stellt ein bedeutendes klinisches Problem dar, das mit erhöhter Morbidität und Mortalität verbunden ist. Dies trifft besonders auf Intensivpatienten zu, wo sich ein zu später Einsatz von klinischer Ernährung besonders schwerwiegend auswirken kann.
Heyland hat wieder zugeschlagen. Nachdem er uns für Intensivpatienten die parenterale Ernährung (PE) vermiest hat, die Immunonutrition zur Gefahr erklärt hat (JAMA 2001; 286:944), hat er jetzt die Kombination der enteralen (EE) mit einer parenteralen Ernährung (EE+PE) aufs Korn genommen (Dhaliwal & Heyland, Intensive Care Med 20004; 30:1666).
Mikronährstoffe sind die "Cinderella" der künstlichen Ernährung. Jedem ist klar, dass es sich dabei um "essentielle" Nahrungsbestandteile handelt.
Diese Studie von Galvan aus Innsbruck und eine weitere Arbeit von Alvares-da-Silva¹ vergleichen verschiedene Scores zur Beurteilung von Malnutrition sowie deren Wertigkeit für die Vorhersage des klinischen Outcomes bei unterschiedlichen Patientengruppen.
Wie viele aus verschiedenen Meldungen in der Tagespresse und dem Fernsehen ersehen haben, beginnen sich Patienten und Patientengruppen gegen die neue Praxis des Kostenersatzes der künstlichen Ernährung durch die Krankenkassen zu wehren.
Parenterale Ernährung (PE) ist schlecht, gefährlich, teuer; enterale Ernährung (EE) ist gut, komplikationsarm und billig. Diese Meinung ist heute ein Dogma, das keiner mehr in Frage stellt, weil ein Dogma eben auch nicht hinterfragt werden muss oder darf.
Die noch immer zahlreichen Ernährungsnihilisten unter Intensivisten meinen weiterhin, man könne bei Intensivpatienten erst einmal 3 bis 5 Tage warten, ob der Patient essen kann oder nicht, bzw. wenn schon ernähren, mit einer enteralen Ernährung beginnen, wenn der Patient diese aber nicht toleriert, eben weiter zuzuwarten.
Die positiven Effekte enteraler Sondenernährung für die Erhaltung einer intakten gastrointestinalen Schleimhaut bei kritisch kranken Patienten, sind in den letzten Jahren wohl unumstrittenen anerkannt worden.
Die Zeiten der "Hyperalimentation” sind nun schon lange vorbei. In den letzten Jahren wurde ausgiebig belegt, dass eine überhöhte Energiezufuhr keinen Nutzen bringt, sondern lediglich die Komplikationsrate wesentlich erhöht.
Selten hat ein neuentdecktes gastrointestinales Hormon soviel Interesse auf sich gezogen wie Ghrelin (Kojima M, Nature 1999; Cummings DE Diabetes 2001, Wren AM J Clin Endocrinol Metab 2001).
Metaanalysen boomen – aber meistens verfehlen diese Analysen eine einheitliche Meinung zu kontroversiell diskutierten Punkten zu erzielen und ändern somit unser klinisches Handeln kaum.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW; Adverse drug reactions) als Ursache für eine Hospitalisation oder als iatrogenes Risiko im Krankenhaus sind heute für die Patientensicherheit und medizinische Behandlungsqualität im Brennpunkt.
Stickstoffverluste im Rahmen eines Eiweißkatabolismus nach Operationen, Traumata, bei Sepsis, Verbrennung oder nach einer langdauernden Immobilisierung sind entscheidend für die Prognose der Patienten.
In dieser Studie aus Lausanne wurden 16 männliche Freiwillige vor der Applikation eines Bolus von Endotoxin (LPS) zu einer Vorbehandlung mit 2.5 ml/kg Omegaven® randomisiert - 48 h und 24 h vor dem Ereignis über 6 h intravenös gegeben – oder zu keiner Vorbehandlung.
Die parenterale Ernährung hatte im letzten Jahrzehnt eine schlechte Presse.
Bei Patienten, die eine chronische Hämodialysetherapie benötigen, ist die Mangelernährung zusammen mit der „Inflammation“ die wichtigste Determinante für das Auftreten von komplizierender Erkrankungen und die Prognose.
Der nächste Kongress der European Society for Parenteral and Enteral Nutrition findet vom 29. August bis 1. September 2009 in Wien statt. Das Motto lautet: „Nutritional Networking: From the Cell to Europe“.
Es ist häufig und es ist mit Komplikationen verbunden: Bei ca. jedem 5. Krankenhauspatienten besteht ein riskanter, schädlicher oder abhängiger Alkoholkonsum.
Die Bedeutung der frühen enteralen Ernährung (EN) ist weltweit unumstritten. Alleine die Empfehlungen zum Beginn der additiven Gabe einer parenteralen Ernährung (PN) unterscheiden sich zwischen dem amerikanisch/kanadischen Raum und Europa.
In den letzten Jahren ist klar gezeigt worden, dass eine frühzeitig begonnene Ernährungstherapie bei kritisch Kranken den Krankheitsverlauf günstig beeinflusst, die Zahl der insbesondere infektiösen Komplikationen vermindern hilft und auch die Prognose der Patienten verbessern kann.
Nutrition support is an important link between the response to injury and recovery in critically ill patients admitted to an intensive care unit in order to offset malnutrition and prevent starvation-induced immune depletion.
Cholesterol has such a low reputation in modern medicine that it is frequently overlooked what a broad spectrum of important physiologic functions it has to fulfil.
Ein klassisches Prinzip der Medizin besagt, dass bei jeder medizinischen Handlung vorrangig darauf zu achten sei, keinen Schaden zu erzeugen.
Die Arbeitsgruppe um Mervyn Singer beschäftigt sich seit längerem mit septischen Prozessen auf zellulärer Ebene.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
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