Es gilt als wissenschaftlich gesichert, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Ernährung und dem Gesundheitszustand bzw. Wohlbefinden der PatientInnen gibt.
Mangelernährung als Ursache für Mikronährstoffdefizite Mangelernährung findet sich häufig bei Tumorpatienten. Die Angaben zur Inzidenz liegen zwischen 30 und 90%, je nach Art, Lokalisation und Stadium der Tumorerkrankung sowie der Tumortherapie.
In Europa ist der Anteil mangelernährter hospitalisierter Patienten mit 20% ein signifikantes Problem und eine adäquate Ernährungstherapie wird bei Risikopatienten oft vernachlässigt.
Pulmonale Aspiration von Mageninhalt ist einer von vielen Risikofaktoren für die Entwicklung einer Pneumonie bei beatmeten Patienten und damit möglicherweise mitverantwortlich für eine der häufigsten Todesursachen auf Intensivstationen.
In der klinischen Ernährung von Intensivpatienten ist in den letzten Jahren durch große negative Studien so manche jahrzehntelange liebgewordene „Ernährungsüberzeugung“ in Frage gestellt worden.
In der klinischen Ernährung von Intensivpatienten ist in den letzten Jahren durch große negative Studien so manche jahrzehntelange liebgewordene „Ernährungsüberzeugung“ in Frage gestellt worden.
Mittlerweile ist allgemein anerkannt, dass eine präoperative Malnutrition zu einer Erhöhung der Inzidenz von perioperativen Komplikationen und auch der Letalität führt. Selbst in kontrollierten Studien wurde gezeigt, dass eine präoperative Ernährungstherapie diesen negativen Effekt ausgleichen kann.
Die vorliegende Arbeit ist die bisher größte Meta-Analyse zum Thema Immunonutrition. Ausgewählt wurden ausschließlich Studien, die folgenden vordefinierten Kriterien entsprachen: Randomisierung, chirurgische bzw. ICU Patienten,
Heyland hat wieder zugeschlagen. Nachdem er uns für Intensivpatienten die parenterale Ernährung vermiest hat (JAMA 1998; 280: 2013 ), die Immunonutrition zur Gefahr erklärt hat (JAMA 2001;286:944) hat er jetzt die Kombination der enteralen mit einer parenteralen Ernährung (EE+PE) aufs Korn genommen.
In einem kürzlich erschienen Editorial von Marik/Pinsky mit dem Titel "Death by parenteral nutrition" (Intensive Care Med 2003: 29: 867) wurde die Behauptung aufgestellt, eine parenterale Ernährung erfülle alle Kriterien eines Toxins, sei gefährlich und sollte daher nicht mehr verabreicht werden. Dies deckt sich mit einigen früheren Aussagen, wie "What supports nutritional support?".
Schluckstörungen und deren Folgen (z. B. Aspiration, Malnutrition) sind auf Intensivstationen ein gut bekanntes und häufiges Problem. Die Häufigkeit für Schluckstörungen (Dysphagie) auf Intensivstationen
Eine chronische Niereninsuffizienz und reduzierte glomeruläre Filtrationsrate (GFR) sind Risikofaktoren für die Entwicklung einer chronischen metabolischen Azidose.
Rund 20-60% der Patienten, die in ein Krankenhaus eingewiesen werden, zeigen Zeichen einer Mangelernährung (Pirlich M; Clin Nutr 2006; 25:563).
Diät und Ernährungsweise sind wichtige Faktoren in der Entstehung des metabolischen Syndroms mit seinen Begleiterkrankungen, wie Fettleibigkeit, Dyslipidämie, Hypertonie und Diabetes mellitus Typ 2.
Das Trinkverhalten hat sich über die Jahre erheblich verändert – zumindest scheint es so zu sein. Man beobachtet junge Menschen, wie sie sich mit ihren Rucksäcken durch Flughäfen oder Bahnhöfe bewegen.
Der Portionsgrößen-Effekt bezeichnet den Umstand, dass größere Portionen dazu führen, dass man eine größere Nahrungsmenge isst. Dieser Effekt ist so robust, dass er selbst auftritt,
Wie archäologische Funde in Hallstatt darlegen, erlangte das „weiße Gold“ bereits in frühester Vorzeit eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung und wurde, wie der Name vermuten lässt, oftmals mit Gold aufgewogen.
Der Ernährungsstatus des Patienten spielt für den Erfolg einer Krebstherapie und damit für das Überleben eine entscheidende Rolle.
In einer aktuellen britischen Studie gaben alleinlebende Personen an, etwa 74% aller Mahlzeiten alleine zu essen (Yates L; Br J Sociol 2017; 68:97).
En matière d’alimentation clinique des patients en soins intensifs, les spécialistes ne s’accordent guère que sur un petit nombre de points
Die klinische Ernährung von Intensivpatienten bleibt ein umstrittenes Thema. Es gibt nur wenige Punkte, in denen die meisten Intensivisten übereinstimmen; dazu gehört die Aussage, dass eine Intensivernährung
Die klinische Ernährung von Intensivpatienten bleibt ein umstrittenes Thema. Es gibt nur wenige Punkte, in denen die meisten Intensivisten übereinstimmen; dazu gehört die Aussage, dass eine Intensivernährung
Das Trinkverhalten hat sich über die Jahre erheblich verändert – zumindest scheint es so zu sein. Man beobachtet junge Menschen, wie sie sich mit ihren Rucksäcken durch Flughäfen oder Bahnhöfe bewegen.
Ernährung des Intensivpatienten ist und bleibt ein kontrovers diskutiertes Thema. Evidenz-basierte Aussagen sind nur in wenigen Bereichen möglich.
Un éditorial récemment paru, écrit par Paul Marik, portait le titre «Décès dû à la nutrition parentérale: une méthode obsolète».
Ein kürzlich erschienenes Editorial von Paul Marik hatte den Titel “Tod durch parenterale Ernährung – das endgültige Aus“ getragen und damit wohl sagen wollen, dass die parenterale Ernährung nun endgültig obsolet geworden ist, aus unserem therapeutischen Instrumentarium entsorgt werden sollte (Marik PE; Crit Care Med 2008; 36:1964).
Debra O’Meara, infirmière à Cleveland, Ohio, États-Unis, a tenté de découvrir avec une équipe de soignants, de médecins et de diététiciens spécialisés quelles sont les raisons qui empêchent un apport alimentaire suffisant à nos patients.
Un traitement intensif entraîne souvent une polyneuropathie (CIP: critical illness polyneuropathy), une myopathie (CIM: critical illness myopathy) ou une polyneuromyopathie (CIPNM).
Das Thema „Enterale Ernährung“ ist inzwischen zum Dauerbrenner an unseren Intensivstationen geworden; liegt doch auf der Hand, dass eine ausreichende Nährstoffzufuhr sich positiv auf das Outcome unserer Patienten auswirkt.
Eine (prolongierte) Intensivbehandlung führt häufig zu einer Polyneuropathie (CIP - critical illness polyneuropathy), zu einer Myopathie (CIM – critical illness myopathy) bzw. zu einer Polyneuromyopathie (CIPNM) (wobei die Abkürzungen variieren).

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
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