Ärztliche Aus- und Weiterbildungsstrukturen haben sich in den letzten Jahren stark verändert; so nutzen Mediziner zunehmend digitale Angebote (Mannan M; Cureus 2024; 16:e74638).
Die Intensivstation (ITS) stellt für viele Patienten eine hochbelastende Umgebung dar. Faktoren wie Beatmung, Delir, Koma und Fixierungen können zu langanhaltenden psychischen Folgen führen (Desai SV; Crit Care Med 2011; 39:371, Harvey MA; Crit Care Med 2016; 44:381, Needham DM; Crit Care Med 2012; 40).
Die autosomal dominante polyzystische Nierenkrankheit (ADPKD) ist die häufigste erbliche Nierenerkrankung und betrifft weltweit mehr als 7 Millionen Menschen (Lanktree MB; JASN 2018; 29:2593).
Die Hyponatriämie (Serumnatrium <135 mmol/L) ist die häufigste Elektrolytstörung bei hospitalisierten PatientInnen mit einer geschätzten Prävalenz von 15-30% und begegnet ÄrztInnen der Akut- und Intensivmedizin, der Nephrologie sowie der Endokrinologie nahezu täglich.
In den ersten Jahren der Hämodialyse-Therapie waren PatientInnen phänotypisch häufig geprägt durch Malnutrition und Untergewicht, bedingt durch Urämie, Eiweißverluste im Urin oder als Folge von proteinarmer Ernährung, die durchgeführt wurde, um den Beginn der Dialysetherapie so weit wie möglich hinauszuzögern.
Die Ätiologie primärer Podozytopathien, darunter das idiopathische nephrotische Syndrom im Kindesalter, die Minimal Change Disease, die primäre fokale segmentale Glomerulosklerose sowie deren rekurrente Form nach Nierentransplantation, war lange Zeit eine der ungelösten Schlüsselfragen im Forschungsfeld glomerulärer Erkrankungen. Die Identifizierung von Anti-Nephrin Autoantikörpern bei einem Teil der Patientinnen und Patienten mit primären Podozytopathien, die Entwicklung robuster Nachweismethoden dieser Autoantikörper und der Nachweis ihrer Pathogenität haben zu einem Paradigmenwechsel in unserem Verständnis dieser Erkrankungen geführt.
Der Klimawandel hat mit dem Anstieg der durchschnittlichen Umgebungstemperatur und den daraus folgenden extrem heißen Sommermonaten auch in Mitteleuropa zu dramatischen Folgen für die Medizin und auch für die Erfordernisse der Gesundheitspolitik geführt (Bell ML; N Engl J Med 2024; 390:1793).
Im letzten Heft der Nephro-News (5/2025) hatte ich die doch recht komplexe Fragestellung der Bikarbonat-Therapie (NBT) bei schwerer metabolischer Azidose bei Intensivpatienten als Kommentar zur neuen Studie von Blank und Mitarbeitern abgehandelt und dort dargelegt, dass auch in dieser Studie bei Patienten mit akuter Nierenschädigung (AKI) wie in der großen BICARICU-1 Studie doch positive Signale und auch eine Prognoseverbesserung von AKI-Patienten zu finden waren (siehe auch John S; IntensivNews 3/23, Blank SP; Intensive Care Med 2025; 51:1078, Jaber S; Lancet 2018; 392:31).
Rejektionen nach Nierentransplantation werden in T-Zell-vermittelte (T cell-mediated rejection; TCMR) und Antikörper-vermittelte Abstoßung (antibody-mediated rejection; AMR) unterteilt (Callemeyn J; Kidney Int 2022; 101:692, Böhmig GA; Transplantation 2023; 107:1027).
Das TAR-Syndrom ist eine angeborene Erkrankung, die durch eine bilaterale Radiusaplasie und eine Thrombozytopenie charakterisiert ist.
Zwei Jahre nach Publikation der „Comparison of high-dose haemodiafiltration with high-flux haemodialysis“ (CONVINCE)-Studie (Blankestijn PJ; N Engl J Med 2023; 389:700) und noch vor Bekanntwerden der Ergebnisse aus der in England bereits fertig rekrutierten „High-volume haemodiafiltration vs high-flux haemodialysis registry trial“ (H4RT)-Studie (Caskey FJ; Trials 2022; 23:532) äußerten sich Mitglieder der EuDial Arbeitsgruppe der European Renal Association neuerlich konservativ zur Hämodiafiltration (HDF), im Vergleich zur High-Flux Hämodialyse (HD) (Battaglia Y; Nephrol Dial Transplant, 2025; 40:1590).
Die Mikrobiomtransplantation (Fecal Microbiota Transplant, FMT) ist bis heute ein heiß diskutiertes Thema.
Die akute Nierenfunktionsverschlechterung (Akute Nierenschädigung; Acute Kidney Injury; AKI) wird über einen akuten (Teil-)Verlust der Nierenfunktion definiert, gemessen an den beiden Parametern Urinausscheidung und Plasma-Kreatinin.
Im Jahr 2023 verstarben in Deutschland rund 441.557 Menschen im Krankenhaus (Sterbefälle insgesamt 1.028.206).
Medikationsfehler sind an Intensivstationen häufig und stellen ein erhebliches Problem für die Patientensicherheit dar (Valentin A; BMJ 2009; 338:b814).
In den letzten beiden Jahrzehnten wurden umfassende Ressourcen darauf verwendet, die hämodynamische Therapie von PatientInnen mit septischem Schock zu optimieren.
Die aktuell publizierte S3-Leitlinie „Sepsis – Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge“ der Deutschen Sepsis Gesellschaft (DSG) von 2025 stellt ein Update der vorherigen S3-Leitlinie gleichen Titels (AWMF-Register-Nr. 079-001) aus dem Jahr 2018 dar.
Das ist doch Allgemeinwissen: Eine (schwere?) Azidose hat verschiedenste ungünstige Nebenwirkungen beim Intensivpatienten, erhöht die Vasodilatation und damit den Vasopressorenbedarf, vermindert auch die Vasokonstriktorwirkung, senkt die kardiale Kontraktilität, steigert Arrhythmien, steigert Proteinkatabolismus und Knochenresorption und ist mit einer erhöhten Mortalität assoziiert (Wernly B; Eur J Intern Med 2020; 76:76).
Hyponatriämie, definiert als eine Serumnatriumkonzentration unter 135 mmol/l, ist die häufigste Elektrolytstörung in der klinischen Praxis und betrifft bis zu 30% der hospitalisierten Patienten. Selbst leichte chronische Hyponatriämien sind mit kognitiven Einschränkungen, erhöhter Sturzgefahr, gesteigerter Frakturrate und Osteoporose assoziiert.
Der Traum von der Xenotransplantation, der Verpflanzung von Tierorganen in den Menschen ist so alt, wie jener der Transplantation an sich.
Die chronische Nierenerkrankung (CKD) stellt ein global hochrelevantes Gesundheitsproblem dar (Kalantar-Zadeh K; Lancet 2021; 398:786). Zwei der am häufigsten zugrunde liegenden Ursachen sind arterielle Hypertonie (HTN) und Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM), die sowohl unabhängig voneinander als auch gemeinsam auftreten können (Kalantar-Zadeh K; Lancet 2021; 398:786).
Die Nephropathologie bildet einen zentralen Pfeiler in der Diagnostik von Nierenerkrankungen und erfordert die Nutzung einer Vielzahl spezialisierter Methoden.
Wenige Substanzklassen haben in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit erregt als die SGLT2-Inhibitoren. Ursprünglich als Medikamente zur Behandlung des Typ-2-Diabetes entwickelt, haben sie binnen weniger Jahre eine rasante Verbreiterung ihrer Anwendungsgebiete erfahren.
Mikroplastik ist zu einem bedeutenden und wachsenden, besorgniserregenden Gesundheitsrisiko geworden. Aktuelle Daten zeigen alarmierende Werte bezüglich der Exposition und Kontamination des Menschen.
Gewalt gegen Beschäftigte im Gesundheitswesen ist insbesondere in Notaufnahmen weit verbreitet und zeigt weltweit eine steigende Inzidenz
ntgegen der vielfach geäußerten Meinung, dass Mikronährstoffmängel bei einer gemischten mitteleuropäischen Ernährungsweise nicht zu erwarten sind, können schwerwiegende Mangelzustände bei verschiedensten PatientInnengruppen häufig auftreten und das betrifft vor allem Thiamin, das Vitamin B1.
Die Entwicklung einer Immuntoleranz als klinisches Ziel in der Transplantationsmedizin hat unverändert hohe Bedeutung.
Die Zukunft der Medizin wird nicht nur digitaler – sie wird, mit Hilfe immersiver Technologien, auch „erlebbarer“ werden. Der Begriff „Immersive Technologien“ leitet sich vom lateinischen Wort „immersio“ ab, was so viel bedeutet wie „Eintauchen“.
Die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Sauerstoffversorgung des Organismus ist eine der essentiellen homöostatischen Funktionen der Nieren.
Die wichtigsten durch Impfungen vermeidbaren respiratorischen Infektionen (vaccine preventable respiratory infections, VPRI) stellen SARS-CoV-2-, Influenza-, Respiratory Syncytial Virus (RSV)- und Pneumokokken-Infektionen dar.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.