Die Intensivstation (ITS) stellt für viele Patienten eine hochbelastende Umgebung dar. Faktoren wie Beatmung, Delir, Koma und Fixierungen können zu langanhaltenden psychischen Folgen führen (Desai SV; Crit Care Med 2011; 39:371, Harvey MA; Crit Care Med 2016; 44:381, Needham DM; Crit Care Med 2012; 40).
Seit Langem wird die Verwendung von 0,9% Natriumchlorid-Lösung (NaCl 0,9%) zur Volumentherapie kritisch hinterfragt.
Das akute Leberversagen (acute liver failure, ALF) stellt trotz erheblicher Fortschritte im Bereich der Hepatologie und Intensivmedizin weiterhin ein hochletales Krankheitsbild mit unmittelbarem Handlungsbedarf dar (Stravitz RT; Lancet 2019; 394:869).
Die Publikation der EGDT Studie kurz nach der Jahrtausendwende, die eine beachtliche Mortalitätsreduktion der early goal directed therapy ergab, muss wohl große Euphorie in der klinischen Sepsisforschung ausgelöst haben (Rivers E; N Engl J Med 2001; 345:1368).
Entscheidungen zur „end-of-life“-care im Sinne von Therapiezieländerungen sind in den letzten Jahren fester Bestandteil intensivmedizinischer Praxis geworden, da entweder die Indikation für eine Maßnahme fehlt (nach fachlich begründeter Einschätzung mit bestimmter Wahrscheinlichkeit kein bestimmtes Therapieziel erreichbar, Neitzke G; Med Klin Intensivmed Notfallmed 2014; 109:8), oder der Patientenwille nicht (mehr) gegeben ist.
Die Hyponatriämie (Serumnatrium <135 mmol/L) ist die häufigste Elektrolytstörung bei hospitalisierten PatientInnen mit einer geschätzten Prävalenz von 15-30% und begegnet ÄrztInnen der Akut- und Intensivmedizin, der Nephrologie sowie der Endokrinologie nahezu täglich.
Die Publikation der EGDT Studie kurz nach der Jahrtausendwende, die eine beachtliche Mortalitätsreduktion der early goal directed therapy ergab, muss wohl große Euphorie in der klinischen Sepsisforschung ausgelöst haben (Rivers E; N Engl J Med 2001; 345:1368).
Die Intensivstation (ITS) stellt für viele Patienten eine hochbelastende Umgebung dar. Faktoren wie Beatmung, Delir, Koma und Fixierungen können zu langanhaltenden psychischen Folgen führen (Desai SV; Crit Care Med 2011; 39:371, Harvey MA; Crit Care Med 2016; 44:381, Needham DM; Crit Care Med 2012; 40).
Seit Langem wird die Verwendung von 0,9% Natriumchlorid-Lösung (NaCl 0,9%) zur Volumentherapie kritisch hinterfragt.
Das akute Leberversagen (acute liver failure, ALF) stellt trotz erheblicher Fortschritte im Bereich der Hepatologie und Intensivmedizin weiterhin ein hochletales Krankheitsbild mit unmittelbarem Handlungsbedarf dar (Stravitz RT; Lancet 2019; 394:869).
Entscheidungen zur „end-of-life“-care im Sinne von Therapiezieländerungen sind in den letzten Jahren fester Bestandteil intensivmedizinischer Praxis geworden, da entweder die Indikation für eine Maßnahme fehlt (nach fachlich begründeter Einschätzung mit bestimmter Wahrscheinlichkeit kein bestimmtes Therapieziel erreichbar, Neitzke G; Med Klin Intensivmed Notfallmed 2014; 109:8), oder der Patientenwille nicht (mehr) gegeben ist.
Die Hyponatriämie (Serumnatrium <135 mmol/L) ist die häufigste Elektrolytstörung bei hospitalisierten PatientInnen mit einer geschätzten Prävalenz von 15-30% und begegnet ÄrztInnen der Akut- und Intensivmedizin, der Nephrologie sowie der Endokrinologie nahezu täglich.
Im Jahr 2023 verstarben in Deutschland rund 441.557 Menschen im Krankenhaus (Sterbefälle insgesamt 1.028.206).
Die akute Nierenfunktionsverschlechterung (Akute Nierenschädigung; Acute Kidney Injury; AKI) wird über einen akuten (Teil-)Verlust der Nierenfunktion definiert, gemessen an den beiden Parametern Urinausscheidung und Plasma-Kreatinin.
Die Repräsentation von Frauen in der akademischen Medizin ist seit Jahren ein zentrales Thema wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten.
Die Mikrobiomtransplantation (Fecal Microbiota Transplant, FMT) ist bis heute ein heiß diskutiertes Thema. Bei diesem Verfahren wird eine aufbereitete Stuhlprobe eines geeigneten Spenders per Endoskopie (Gastroskopie, Koloskopie), Magensonde oder in Form von Kapseln verabreicht, um das physiologische Darmmikrobiom wiederherzustellen (Cammarota G; Gut 2017; 66:569, Kump PK; Z Gastroenterol 2014; 52:1485).
Der Ursprung einer neu initiierten Betablockertherapie im septischen Schock beruht auf den Beobachtungen, dass eine prolongierte Tachykardie mit einem schlechteren Outcome assoziiert ist.
Medikationsfehler sind an Intensivstationen häufig und stellen ein erhebliches Problem für die Patientensicherheit dar (Valentin A; BMJ 2009; 338:b814).
Der Klimawandel hat mit dem Anstieg der durchschnittlichen Umgebungstemperatur und den daraus folgenden extrem heißen Sommermonaten auch in Mitteleuropa zu dramatischen Folgen für die Medizin und auch für die Erfordernisse der Gesundheitspolitik geführt (Bell ML; N Engl J Med 2024; 390:1793).
Im Jahr 2023 verstarben in Deutschland rund 441.557 Menschen im Krankenhaus (Sterbefälle insgesamt 1.028.206).
Die akute Nierenfunktionsverschlechterung (Akute Nierenschädigung; Acute Kidney Injury; AKI) wird über einen akuten (Teil-)Verlust der Nierenfunktion definiert, gemessen an den beiden Parametern Urinausscheidung und Plasma-Kreatinin.
Die Repräsentation von Frauen in der akademischen Medizin ist seit Jahren ein zentrales Thema wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten.
Die Mikrobiomtransplantation (Fecal Microbiota Transplant, FMT) ist bis heute ein heiß diskutiertes Thema. Bei diesem Verfahren wird eine aufbereitete Stuhlprobe eines geeigneten Spenders per Endoskopie (Gastroskopie, Koloskopie), Magensonde oder in Form von Kapseln verabreicht, um das physiologische Darmmikrobiom wiederherzustellen (Cammarota G; Gut 2017; 66:569, Kump PK; Z Gastroenterol 2014; 52:1485).
Der Ursprung einer neu initiierten Betablockertherapie im septischen Schock beruht auf den Beobachtungen, dass eine prolongierte Tachykardie mit einem schlechteren Outcome assoziiert ist.
Medikationsfehler sind an Intensivstationen häufig und stellen ein erhebliches Problem für die Patientensicherheit dar (Valentin A; BMJ 2009; 338:b814).
Der Klimawandel hat mit dem Anstieg der durchschnittlichen Umgebungstemperatur und den daraus folgenden extrem heißen Sommermonaten auch in Mitteleuropa zu dramatischen Folgen für die Medizin und auch für die Erfordernisse der Gesundheitspolitik geführt (Bell ML; N Engl J Med 2024; 390:1793).
Hyponatriämie, definiert als eine Serumnatriumkonzentration unter 135 mmol/l, ist die häufigste Elektrolytstörung in der klinischen Praxis und betrifft bis zu 30% der hospitalisierten Patienten. Selbst leichte chronische Hyponatriämien sind mit kognitiven Einschränkungen, erhöhter Sturzgefahr, gesteigerter Frakturrate und Osteoporose assoziiert.
Der kardiogene Schock (kS) bleibt trotz erheblicher Fortschritte in der kardiovaskulären Medizin eine der schwerwiegendsten Komplikationen bei Patienten mit akutem Myokardinfarkt (AMI) und fortgeschrittener Herzinsuffizienz.
In den letzten beiden Jahrzehnten wurden umfassende Ressourcen darauf verwendet, die hämodynamische Therapie von PatientInnen mit septischem Schock zu optimieren.
Das akute hypoxämische Versagen ist eine der häufigsten Indikationen zur Aufnahme auf Intensivstationen (Bellani G; JAMA 2016; 315:788). Bis zu 50% der PatientInnen benötigen im Verlauf der Behandlung eine invasive mechanische Beatmung (Frat JP; N Engl J Med 2015; 372:2185).

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