Patienten mit dekompensierter ACLD (advanced chronic liver disease = Leberzirrhose) haben eine stark reduzierte Lebenserwartung.
Ist es wirklich möglich, durch die gezielte Einbindung eines einzigen Biomarkers – hier Procalcitonin (PCT) – die Sterblichkeit von Sepsispatienten zu senken, ohne den Gesamtverbrauch von Antibiotika messbar zu reduzieren?
Beim akuten Leberversagen (ALV) kommt es bei PatientInnen ohne vorbestehende chronische fortgeschrittene Lebererkrankung oder Zirrhose zum lebensbedrohlichen Verlust der Leberfunktion.
Eine intravenöse Flüssigkeitstherapie sollte so wie jedes andere Medikament aufgefasst werden – mit Dosis-Wirkungs-Beziehung, therapeutischem Fenster und unerwünschten Arzneimittelwirkungen.
Die Geschichte des Vitamin C in der Intensivmedizin gleicht einer Achterbahnfahrt. Was einst als vielversprechende, kostengünstige und nebenwirkungsarme Therapie erschien, hat sich in den letzten Jahren als eine der größten Enttäuschungen in der Behandlung kritisch kranker Patienten erwiesen.
Nur in 4,7% der deutschen Krankenhäuser wird medizinisches Personal aller Abteilungen regelmäßig zur Erkennung und Behandlung der Sepsis geschult. In gut einem Drittel der Kliniken existiert ein standardisiertes Screening.
In der modernen Intensivmedizin stehen Behandlungsteams täglich vor komplexen ethischen und medizinischen Entscheidungen am Lebensende.
Patienten mit dekompensierter ACLD (advanced chronic liver disease = Leberzirrhose) haben eine stark reduzierte Lebenserwartung.
Ist es wirklich möglich, durch die gezielte Einbindung eines einzigen Biomarkers – hier Procalcitonin (PCT) – die Sterblichkeit von Sepsispatienten zu senken, ohne den Gesamtverbrauch von Antibiotika messbar zu reduzieren?
Beim akuten Leberversagen (ALV) kommt es bei PatientInnen ohne vorbestehende chronische fortgeschrittene Lebererkrankung oder Zirrhose zum lebensbedrohlichen Verlust der Leberfunktion.
Eine intravenöse Flüssigkeitstherapie sollte so wie jedes andere Medikament aufgefasst werden – mit Dosis-Wirkungs-Beziehung, therapeutischem Fenster und unerwünschten Arzneimittelwirkungen.
Die Geschichte des Vitamin C in der Intensivmedizin gleicht einer Achterbahnfahrt. Was einst als vielversprechende, kostengünstige und nebenwirkungsarme Therapie erschien, hat sich in den letzten Jahren als eine der größten Enttäuschungen in der Behandlung kritisch kranker Patienten erwiesen.
Nur in 4,7% der deutschen Krankenhäuser wird medizinisches Personal aller Abteilungen regelmäßig zur Erkennung und Behandlung der Sepsis geschult. In gut einem Drittel der Kliniken existiert ein standardisiertes Screening.
In der modernen Intensivmedizin stehen Behandlungsteams täglich vor komplexen ethischen und medizinischen Entscheidungen am Lebensende.
Das Multiple Myelom (MM) ist die zweithäufigste hämatologische Neoplasie und trotz erheblicher therapeutischer Fortschritte bislang nicht heilbar (Malard F; Nat Rev Dis Primers 2024; 10:45).
Der innerklinische Herz-Kreislauf-Stillstand (In-Hospital Cardiac Arrest, IHCA) stellt mit jährlich etwa 290.000 betroffenen Erwachsenen in den Vereinigten Staaten ein signifikantes medizinisches Problem dar (Andersen LW; JAMA 2019; 321:1200, Benjamin EJ; Circulation 2019; 139:e56) und ist mit einem hohen Mortalitätsrisiko verbunden (Jerkeman M; Eur Heart J 2022; 43:4817, Thompson LE; Resuscitation 2018; 123:58).
Nahezu jeder fünfte Patient erleidet im Rahmen eines größeren chirurgischen Eingriffs eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury, AKI). Die Mortalität steigt mit dem AKI Stadium deutlich an und erreicht im KDIGO Stadium III etwa 27% (Zarbock A; Intensive Care Med 2023; 49:1441).
Die moderne Intensivversorgung steht für maximale physiologische Kontrolle. Beatmung, Kreislaufunterstützung, Sedierung, kontinuierliche Ernährung und engmaschiges Monitoring sichern das Überleben kritisch kranker Patientinnen und Patienten.
Der exertionale Hitzschlag (EHS) ist ein lebensbedrohliches Syndrom, das durch eine ausgeprägte Hyperthermie (Körperkerntemperatur in der Regel ≥40 °C) und eine akute neurologische Dysfunktion infolge intensiver körperlicher Belastung bei Versagen der physiologischen Thermoregulation gekennzeichnet ist.
Welches Blutdruckziel sollte therapeutisch bei kritisch kranken Patienten im septischen Schock angestrebt werden? Diese Frage ist in erster Linie deshalb so relevant, weil der arterielle Blutdruck ein relativ einfach und kontinuierlich zu monitierender Parameter ist.
Die Sepsisforschung steht seit Jahren vor einem ungelösten Spannungsfeld zwischen wachsenden Erkenntnissen über biologische Differenzierung und weiterhin überwiegend syndrombasierter klinischer Behandlung.
Das Multiple Myelom (MM) ist die zweithäufigste hämatologische Neoplasie und trotz erheblicher therapeutischer Fortschritte bislang nicht heilbar (Malard F; Nat Rev Dis Primers 2024; 10:45).
Der innerklinische Herz-Kreislauf-Stillstand (In-Hospital Cardiac Arrest, IHCA) stellt mit jährlich etwa 290.000 betroffenen Erwachsenen in den Vereinigten Staaten ein signifikantes medizinisches Problem dar (Andersen LW; JAMA 2019; 321:1200, Benjamin EJ; Circulation 2019; 139:e56) und ist mit einem hohen Mortalitätsrisiko verbunden (Jerkeman M; Eur Heart J 2022; 43:4817, Thompson LE; Resuscitation 2018; 123:58).
Nahezu jeder fünfte Patient erleidet im Rahmen eines größeren chirurgischen Eingriffs eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury, AKI). Die Mortalität steigt mit dem AKI Stadium deutlich an und erreicht im KDIGO Stadium III etwa 27% (Zarbock A; Intensive Care Med 2023; 49:1441).
Die moderne Intensivversorgung steht für maximale physiologische Kontrolle. Beatmung, Kreislaufunterstützung, Sedierung, kontinuierliche Ernährung und engmaschiges Monitoring sichern das Überleben kritisch kranker Patientinnen und Patienten.
Der exertionale Hitzschlag (EHS) ist ein lebensbedrohliches Syndrom, das durch eine ausgeprägte Hyperthermie (Körperkerntemperatur in der Regel ≥40 °C) und eine akute neurologische Dysfunktion infolge intensiver körperlicher Belastung bei Versagen der physiologischen Thermoregulation gekennzeichnet ist.
Welches Blutdruckziel sollte therapeutisch bei kritisch kranken Patienten im septischen Schock angestrebt werden? Diese Frage ist in erster Linie deshalb so relevant, weil der arterielle Blutdruck ein relativ einfach und kontinuierlich zu monitierender Parameter ist.
Die Sepsisforschung steht seit Jahren vor einem ungelösten Spannungsfeld zwischen wachsenden Erkenntnissen über biologische Differenzierung und weiterhin überwiegend syndrombasierter klinischer Behandlung.
Der außerklinische Herz-Kreislauf-Stillstand (Out-of-Hospital Cardiac Arrest, OHCA) stellt weltweit eine der Haupttodesursachen dar.
GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) werden in den letzten Jahren für verschiedene Indikationen zunehmend verschrieben und eingesetzt.

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