Offenkundig bestand Bedarf nach Veränderung und – zumindest in der Intensivmedizin – hat sich im letzten Jahrzehnt auch ein grundlegender Wandel vollzogen. Der ausschließlich kurative Therapieansatz, in dem der Tod als „Versagen“ oder auch „Niederlage“ begriffen wurde, ist einer situationsadäquaten Ausrichtung des Therapieziels mit einem fließenden Übergang zur palliativmedizinischen Begleitung unserer PatientInnen gewichen (Lanken PN, Am J Respir Crit Care Med 2008; 177:912).
Viele Intensivpatienten haben nach einer Phase der invasiven Beatmung ein verlängertes und schwieriges Weaning. Dies führt zu einer erhöhten Verweildauer sowohl im Intensivbereich als auch im Krankenhaus und damit zu einer vermehrten Bindung von Ressourcen mit erhöhten Behandlungskosten (Boles JM; Eur Respir J 2007; 29:1033).
Vor einem Jahr starteten wir auf unserer Station 13C1 am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien unser Projekt „Schutzfixierung im Selbsttest“.
Die Brain Trauma Foundation empfiehlt in ihren Empfehlungen 2007 die Anlage von Hirndrucksonden bei Patienten mit einem Glasgow Coma Score <= 8 und intrakranieller Pathologie (Level II) oder bei komatösen Patienten ohne nachgewiesene intrakranielle Läsion, wenn 2 von den 3 folgenden Kriterien erfüllt sind:
Mit dem Alltag einer Intensivstation verbindet man vor allem das Heldenhafte, die überlegene Fähigkeit, gegen lebensbedrohliche Zustände anzukämpfen. In Notfallsituationen spielt das multiprofessionelle Team perfekt zusammen, jeder Handgriff sitzt – es wird intubiert, reanimiert, das neueste technische Equipment aufgefahren und der Patient in den meisten Fällen stabilisiert.
Mit dem Alltag einer Intensivstation verbindet man vor allem das Heldenhafte, die überlegene Fähigkeit, gegen lebensbedrohliche Zustände anzukämpfen. In Notfallsituationen spielt das multiprofessionelle Team perfekt zusammen, jeder Handgriff sitzt – es wird intubiert, reanimiert, das neueste technische Equipment aufgefahren und der Patient in den meisten Fällen stabilisiert.
Musiktherapie wird seit Herbst 2007 an der Universitätsklinik für Innere Medizin am AKH Wien angeboten. Auf Initiative von Prof. Dr. Klaus-Felix Laczika betreuen zweimal wöchentlich unter der Leitung von Priv. Doz. Mag. Dr. Gerhard Tucek Studierende der IMC Fachhochschule Krems sowie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien PatientInnen der Intensivstation 13i2.
Der Erfolg von Ernährungsinterventionen ist im Wesentlichen von der Compliance des Betroffenen abhängig.
Menschen nehmen ihre persönliche Gesundheit und die ihrer Vertrauten meist als selbstverständlich wahr und gestalten das Leben zukunftsorientiert.
Die wichtigste Voraussetzung fachgerechten Lagerns des Intensivpatienten ist die Kenntnis, wie eine Lagerung, je nach prophylaktischer und/oder therapeutischer Indikation vorzunehmen ist, um dadurch einem Patienten eine individuelle Planung für eine seiner konkreten Situation entsprechenden Lagerung angedeihen zu lassen.
Das Konzept „Primary Nursing“ wurde von Marie Manthey 1969 im Universitätskrankenhaus Minneapolis angewandt und von ihr so beschrieben: „Die Idee, dass eine Pflegefachkraft die Verantwortung für die Pflege eines Patienten übernimmt, das ist im Prinzip alles“.
Kinaesthetics ist ein erfahrungsbezogenes Lernkonzept, welches hilft, die eigene Bewegung bewusst wahrzunehmen und als Ressource für die eigene Gesundheitsentwicklung zu nutzen.
Die Assistenz von erfahrenem Endoskopiepflegepersonal erhöht die Polypendetektionsrate bei Vorsorge-coloskopien: Eine randomisierte, prospektive Multicenterstudie.
Das colorectale Karzinom ist das dritthäufigste Karzinom bei Männern und Frauen. Nach wie vor wird die Coloskopie als effektivste Vorsorgemethode empfohlen.
Herr Dr. Miorini ist seit 1992 Leiter des Instituts für angewandte Hygiene in Graz.
Frau Neumann ist derzeit Fachdozentin für Endoskopie an der City University Birmingham und Fachdozentin für Wissenschaftsethik an der Medizinischen Fakultät der Birmingham University.
Ulrike Beilenhoff ist Endoskopiefachkrankenschwester und hat über 15 Jahre Endoskopieabteilungen in Frankfurt am Main und Mainz geleitet.
Der Bedarf an endoskopischen Eingriffen steigt stetig. Demgegenüber bleibt die Zahl an ausgebildeten EndoskopikerInnen relativ konstant.
Frau Dr. Ute Gabriele Pfeifer ist leitende Fachkrankenschwester für Endoskopie am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf und studierte Pflegemanagement und Pflegewissenschaft in Köln und Vallendar.
Diskussionen über ein Vormarkieren von Läsionen in Kapselendoskopievideos durch eine Endoskopieassistenz setzten sehr bald ein, nachdem Kapselendoskopie als diagnostische Untersuchungsmethode des Dünndarms implementiert wurde. Dies ist nicht verwunderlich, weil die Auswertung der Kapselendoskopievideos sehr zeitaufwändig ist.
Die hier diskutierte Studie wurde von drei Krankenschwestern in einer Klinik in Kalifornien durchgeführt und im Journal der Amerikanischen Vereinigung für Peri Anaesthesie - Pflegepersonen veröffentlicht.
Unter dem Motto „Vil du laere mer“ sind wir am 23. April 2010 auf eine 10-tägige Praktikumsreise nach Oslo aufgebrochen. Anlass dieser Reise ist die Idee eines Erfahrungsaustausches zwischen Endoskopie-Assistenzpersonal in Österreich und dem Krankenhaus Rikhospitalet in Oslo.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte an IVEPA-Nachrichten!
Herr Univ. Prof. Lars Aabakken ist seit 2002 Leiter der Endoskopie-Abteilung im Rikshospitalet in Oslo.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.