Auch wenn das akute Leberversagen selten auftritt, ist dieses Krankheitsbild durch den meist plötzlichen Beginn, den fulminanten Verlauf und die hohe Mortalität klinisch relevant.
Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung NAFDL ist mittlerweile die häufigste Lebererkrankung in westlichen Populationen.
Die Standardtherapie der chronischen Hepatitis C besteht in einer Kombination aus pegyliertem Interferon plus Ribavirin.
Die Operationsindikation bei der schweren akuten Pankreatitis (Apache II Score > 8, Ranson Score > 3) ist unverändert die infizierte Pankreasnekrose.
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist weltweit eines der häufigsten Malignome, wobei geographische Unterschiede beobachtet werden.
Nicht alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) und die nicht alkoholische Steatohepatitis (NASH) sind in den letzten Jahren in aller Munde und werden als „die“ Lebererkrankung des 21. Jahrhunderts bezeichnet.
Die Einschätzung der klinischen und prognostischen Relevanz der Fettlebererkrankung (NAFLD/NAFLE) unterliegt gewissen Modeströmungen im Wandel der Zeit, wobei sich Dramatisierungen mit Entwarnungen einander regelmäßig abwechseln und durchaus „emotional“ besetzt sind.
Zu Ehren von Prof. Dr. Hans Popper (1903-1988) als dem Vater der modernen Hepatologie mit Wiener Wurzeln und zur Stärkung der internationalen Sichtbarkeit der hepatologischen Forschung an der Medizinischen Universität Wien wurde eine jährlich abzuhaltende „Hans Popper Lecture" an der Medizinischen Universität Wien ins Leben gerufen.
Eine der Meilensteine in der Hepatologie war die 1981 von Lebrec et al. publizierte Studie, in der gezeigt werden konnte, dass durch die Gabe eines nicht selektiven β-Blockers das Auftreten einer Varizenblutung bei Zirrhosepatienten reduziert werden kann (N Engl J Med 1981; 305:1371-1374).
Die Leberzirrhose zählt zu den 10 häufigsten Todesursachen in Europa. Die fortgeschrittene Leberzirrhose führt zur Einschränkung verschiedener Organsysteme wie Gehirn, Herz-Kreislauf, Nebenniere, Lunge und Niere.
Hepatotoxizität als klinische Herausforderung - Statine im Fokus
Die sekundär sklerosierende Cholangitis wurde in den letzten Jahren anhand kleiner Fallserien als seltene Folge einer ischämisch-cholestatischen Leberschädigung im Rahmen kritischer Erkrankungen erkannt.
Gane et al. berichten über die Ergebnisse einer Phase-2-Studie (ELECTRON trial) mit dem neuen „direct-acting anti-viral“ (DAA) Sofosbuvir (vormals GS-7977 bzw. PSI-7977) bei chronischer Hepatitis C.
Fast erwartungsgemäß hält nun die rasch expandierende Mikrobiom-Forschung mit ihren rasanten Entwicklungen nach Adipositas und Diabetes nun auch auf dem Gebiet der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) ihren Einzug.
Die Standardtherapie der chronischen Hepatitis C besteht derzeit beim Genotyp(GT)-1 in einer Tripeltherapie, beste- hend aus Peginterferon/Ribavirin plus Telaprevir oder Boceprevir.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.