Die internistische Intensivstation (Station 14) der Medizinischen Hochschule Hannover besteht aus 15 hochaufgerüsteten Beatmungsbetten inklusive einem Schockraum zur Stabilisierung kritischer Notfallpatienten.
Im Verlauf der Betreuung und Begleitung eines Patienten vom Erkennen als potentieller Organspender bis zur möglichen Organentnahme sind wichtige Behandlungsentscheidungen zu treffen.
Die ambulant erworbene schwere Pneumonie (severe community acquired pneumonia, sCAP) wird in der Regel auf Intensivstationen behandelt und ist immer noch mit einer Krankenhaussterblichkeit bis zu 30% assoziiert.
Die neue Sepsis-Definition von 2016 stellt die Wirtsantwort und das Organversagen in den Vordergrund der konzeptuellen Sepsis-Betrachtungen.
Ein wesentliches Element bei der Diagnostik der Sepsis ist die Identifikation und Resistenztestung von Bakterien und Pilzen aus Blut. Seit dem kulturellen Nachweis von Bakterien auf Kartoffelscheiben wurden immer wieder neue Techniken zur besseren Diagnostik entwickelt.
Die Sepsis-assoziierte Enzephalopathie (SAE) ist auf eine zerebrale Dysfunktion im Rahmen der Sepsis zurückzuführen, deren Ursachen derzeit noch unvollständig bekannt sind.
Beim septischen Schock kommt es durch eine Reaktion des Organismus auf eine Infektion zu einem kardiovaskulären Kollaps und metabolischen Veränderungen, welche zu einem lebensbedrohlichen Missverhältnis von Sauerstoffangebot und Sauerstoffverbrauch der Organe führen.
Im Verlauf der Betreuung und Begleitung eines Patienten vom Erkennen als potentieller Organspender bis zur möglichen Organentnahme sind wichtige Behandlungsentscheidungen zu treffen.
Die ambulant erworbene schwere Pneumonie (severe community acquired pneumonia, sCAP) wird in der Regel auf Intensivstationen behandelt und ist immer noch mit einer Krankenhaussterblichkeit bis zu 30% assoziiert.
Die neue Sepsis-Definition von 2016 stellt die Wirtsantwort und das Organversagen in den Vordergrund der konzeptuellen Sepsis-Betrachtungen.
Ein wesentliches Element bei der Diagnostik der Sepsis ist die Identifikation und Resistenztestung von Bakterien und Pilzen aus Blut. Seit dem kulturellen Nachweis von Bakterien auf Kartoffelscheiben wurden immer wieder neue Techniken zur besseren Diagnostik entwickelt.
Die Sepsis-assoziierte Enzephalopathie (SAE) ist auf eine zerebrale Dysfunktion im Rahmen der Sepsis zurückzuführen, deren Ursachen derzeit noch unvollständig bekannt sind.
Beim septischen Schock kommt es durch eine Reaktion des Organismus auf eine Infektion zu einem kardiovaskulären Kollaps und metabolischen Veränderungen, welche zu einem lebensbedrohlichen Missverhältnis von Sauerstoffangebot und Sauerstoffverbrauch der Organe führen.
Diese prospektiv randomisierte Multicenter-Studie wurde an 37 Zentren in acht verschiedenen Ländern durchgeführt. Als Ergebnis wird berichtet, dass bei respiratorischer Insuffizienz 48 Stunden nach Extubation die nicht-invasive Beatmung verglichen mit Standardtherapie die Notwendigkeit der Reintubation und die Mortalität nicht verringert.
Ein Status epilepticus ist eine intensivneurologische Katastrophe mit hoher Morbidität und Mortalität, insbesondere, wenn der Status epilepticus nicht schnellstmöglich unterbrochen werden kann, vor allem auch, wenn die Ursache bei einem symptomatischen Status epilepticus nicht frühzeitig/rechtzeitig erkannt wird. Sterblichkeitsraten von bis zu 43% werden angegeben (Chin RF; Eur J Neurol 2004; 11:800; Raspall-Chaure M; Lancet Neurol 2006; 5:769).
In der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung sind Praktika notwendig und wichtig, um später adäquat arbeiten zu können. Natürlich ist jedes neue Praktikum eine Herausforderung bezüglich Adaption, Integration und Orientierung. Der Intensivbereich unterscheidet sich in manchen Dingen sehr von anderen Stationen, was schwierig wie auch spannend sein kann. Meine persönlichen Erfahrungen habe ich an zwei Wiener Intensivstationen gemacht.
Der Begriff Ethik ist auf Intensivstationen ein allgegenwärtiger Begriff, aber zugleich wird er von Pflegepersonen manchmal skeptisch betrachtet. Er löst Verunsicherungen und Vorurteile aus. Ethik wird als philosophisches Thema gesehen, das mit der Praxis auf der Intensivstation scheinbar nur wenig zu tun hat.
Die neurologische Intensivmedizin hat sich in den letzten 20 Jahren als integraler Bestandteil der Neurologie, Notfallmedizin und allgemeinen Intensivmedizin als eigenständige medizinische Disziplin entwickelt.
Das Neuromonitoring hat in den letzten 10 Jahren durch das Einführen von verschiedenen invasiven Monitoring-techniken neuen Aufwind bekommen und wird in neurologischen und neurochirurgischen Intensivstationen mehr und mehr eingesetzt.
Unkontrollierbare, massive Blutungen sind neben Schädel-Hirn-Verletzungen die Haupttodesursache bei polytrauma-tisierten Patienten. Häufig liegt diesen massiven Blutungen eine traumabedingte Störung der Hämostase zugrunde. Diese sogenannte »traumainduzierte Koagulopathie« korreliert mit dem Schweregrad der Verletzungen und ist bei ca. 25-30% der polytraumatisierten Patienten zum Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme nachweisbar.
Nicht rupturierte intrakranielle Aneurysmen werden mit einer Prävalenz in der allgemeinen Bevölkerung von bis zu 6% gefunden. Das Risiko einer spontanen Subarachnoidalblutung durch Ruptur eines intrakraniellen Aneurysmas wird in Abhängigkeit der Lage, Größe und Form des Aneurysmas unterschiedlich gesehen, sodass die Empfehlung, ob und wie ein Aneurysma versorgt werden soll, immer eine individuelle und interdisziplinäre sein soll.
Spontane, nichttraumatische intrazerebrale Blutungen (ICB) machen in etwa 10-17% aller Schlaganfälle aus. Immer- hin annähernd 100.000 Menschen pro Jahr erleiden in der Europäischen Union eine spontane ICB. Ein Konsortium unter der Federführung von Lewis Morgenstern hat nun eine Revision der Empfehlungen (zuletzt revidiert im Jahre 2007) für das Management von Patienten mit spontaner ICB in der Septemberausgabe (2010) von Stroke veröffentlicht (Tabelle 1) .
Die Orthorexia nervosa („Orthos“ bedeutet „richtig“ und „Orexia“ Appetit und „nervosa“ die psychische Fixierung), so der Fachbegriff, ist zwar kein anerkanntes Krankheitsbild, aber kann als extreme Form gesund orientierter Ernährung mit psychosozialen und somatischen Folgen gesehen werden.
Es ist eine besondere Freude, Klaus Thurau mit diesen Grußworten an seinem 80. Geburtstag zu ehren. Klaus Thurau ist ein Begründer der modernen Physiologie der Nierendurchblutung, ein mitreißender Lehrer, ein Wissenschafts-politiker mit internationaler Sicht, und ein Institutsleiter mit Hingabe.
Eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion ist eine häufige Komplikation nach intravasaler Verabreichung Jod-haltiger Röntgen-Kontrastmittel, vor allem bei Risikopatienten.
Die akute Lungenembolie (LE) stellt als dritthäufigste Todesursache bei hospitalisierten Patienten für den Kliniker und für den Intensivmediziner ein ganz wesentliches Krankheitsbild dar
Das „K“ in Vitamin K steht für „Koagulation“, könnte aber genauso auf „Kalzifikation“ deuten. Vitamin K hat sich in den letzten ca. 10 Jahren konsequent aus der unzweifelhaft bedeutungsvollen
Selon le concept du primary nursing (soins infirmiers personnalisés), une infirmière est assignée au patient en tant que «primary nurse» (PN) pour toute la durée de son séjour à l'hôpital et responsable des soins infirmier chez ce patient.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.