Patienten mit einer akuten Episode einer thrombotisch-thrombopenischen Purpura (TTP) gehören zu den schwierigsten hämatologischen Notfällen.
Entsprechend den Empfehlungen des European Resuscitation Councils (ERC) wird nach erfolgreicher Reanimation für 24 h eine therapeutische Hypothermie mit Senkung der Körpertemperatur mit Zielbereich 33-36°C empfohlen.
Entsprechend den Empfehlungen des European Resuscitation Councils (ERC) wird nach erfolgreicher Reanimation für 24 h eine therapeutische Hypothermie mit Senkung der Körpertemperatur mit Zielbereich 33-36°C empfohlen.
Im März dieses Jahres, als Intensivmediziner vielerorts mit enormen organisatorischen und medizinischen Aufgaben im Rahmen der COVID-Pandemie beschäftigt waren, erschien – fast unbemerkt – eine randomisierte Studie zum Einsatz von Steroiden beim frühen, moderaten bis schweren akuten Lungenversagen (ARDS) (Villar J; Lancet Respir Dis 2020; 8:267).
Anfang des Jahres 2020 wurde auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) die neue S3-Leitlinie „Sepsis – Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge“ veröffentlicht.
Das „schwere akute respiratorische Syndrom in Zusammenhang mit Corona-Virus 2“ (SARS-CoV-2) ist Auslöser einer weltweiten Pandemie mit einer schweren interstitiellen Lungenerkrankung bzw. ARDS.
Die Pandemie mit COVID-19 hat die Intensivmedizin in einem bisher nicht gekannten Ausmaß gefordert. Dabei gab es, auch aufgrund der extrem dynamischen Entwicklung und der Konfrontation mit einem „neuen“ Krankheitsbild, erhebliche Diskussionen bezüglich der besten Therapieoptionen.
Es ist seit Jahrhunderten bekannt, dass Musik Einfluss auf den Menschen hat. Musik weckt und verstärkt Emotionen, die von verschiedenen Faktoren wie Alter, Lebensumständen und Stimmungen abhängig sind.
Seit sich die enterale Ernährung als zu bevorzugende Standardform der Ernährung von kritisch-kranken Patienten Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts durchgesetzt hat, wird darüber diskutiert, ob die Zufuhr der Nährlösung als Bolus/intermittierend („physiologisch“) oder aber kontinuierlich über 24 Stunden erfolgen sollte.
Die akute Nierenschädigung („acute kidney injury“, AKI) ist eine der häufigsten Komplikationen bei stationären und vor allem intensivpflichtigen Patienten.
Ein wesentlicher Bestandteil der modernen Intensivmedizin ist die Überwachung von kritisch kranken Patientinnen und Patienten. Hierfür werden verschiedene physiologische Parameter erhoben und mit Laborwerten und apparativen Untersuchungen kombiniert.
In der Notaufnahme ist eine großzügige Volumentherapie Teil nahezu jeder Erstversorgung hypotensiver (Sepsis-)Patienten. Dieser Volumen-Reflex scheint tief in unseren Köpfen (und Leitlinien) verwurzelt zu sein.
Idealerweise stellen Studien einen Zusammenhang zwischen klinischem Problem und einer möglichen Lösung her, oder sie liefern bereits eine Lösung.
Weltweit sind der “Coronavirus-induced Disease 2019” (COVID-19) Pandemie mittlerweile ca. 865.000 Menschen zum Opfer gefallen, ca. 26.000.000 Menschen wurden nachweislich infiziert.
Die 4. Medizinische Abteilung mit Infektions- und Tropenmedizin der Klinik Favoriten, eines der Wiener Großkrankenhäuser, ist die zentrale Abteilung für die Betreuung von PatientInnen mit Covid-19-Infektionen in Wien.
Die heutige Infusionstherapie von Intensivpatienten ist weitgehend isoton („normoton“). Während der gesamten Intensivaufenthaltsdauer der Patienten werden meist „Vollelektrolytlösungen“ mit einer Natrium-Konzentration zwischen 134 und 154 mmol/l verwendet.
Eine Flüssigkeitsüberladung (Fluid Overload, FO) stellt eine häufige Komplikation bei Patienten auf der Intensivstation nach Schock und bei akutem Nierenversagen (AKI) dar und ist unabhängig mit einer erhöhten Mortalität und auch mit dem Auftreten von „Major Adverse Kidney Events (MAKE) assoziiert (Vaara ST; Crit Care 2012; 16:R197; Bouchard; Kidney Int 2009; 76:422; Woodward CW; Crit Care Med 2019; 47:e753).
Probiotika sind laut WHO-Definition „lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge konsumiert, einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben“.
Emanuel Rivers veröffentlichte im Jahr 2001 seine vielzitierte Arbeit zur „Early-goal-directed-Therapy“ (EGDT) und läutete damit einen Paradigmenwechsel in der modernen Intensivmedizin ein.
Vor zwei Jahren haben wir über die möglichen positiven Auswirkungen einer Therapie mit hochdosiertem Vitamin C in der Frühphase einer Sepsis berichtet (Oudemans van Straaten H; Intensiv-News 2018/1).
Actuellement, le traitement par perfusion des patients en soins intensifs est la plupart du temps isotonique («normotonique»).
Aux soins intensifs, l’hypervolémie est une complication fréquente suite à un choc et une insuffisance rénale aiguë.
Selon la définition de l’OMS, les probiotiques sont «des micro-organismes vivants qui, consommés en quantité suffisante, ont un effet positif sur la santé».
Des rapports ont déjà fait état, par le passé, de l’effet positif potentiel d’un traitement par la vitamine C à haute dose dans la phase précoce d’un sepsis.
En 2001, la publication des recommandations sur la «Early goal-directed therapy» a provoqué un changement de paradigme dans le domaine des soins intensifs modernes.
Das „schwere akute respiratorische Syndrom in Zusammenhang mit Coronavirus 2“ (SARS-CoV-2) ist Auslöser einer weltweiten Pandemie mit einer schweren interstitiellen Lungenerkrankung bzw. ARDS.
Im Jahr 2018 sind in Deutschland 954.874 Menschen gestorben, gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Sterbefälle um 2,4% erhöht (2017: 932.300, Statistisches Bundesamt).
Patienten mit einer akuten Episode einer thrombotisch-thrombopenischen Purpura (TTP) gehören zu den schwierigsten hämatologischen Notfällen.
Im März dieses Jahres, als Intensivmediziner vielerorts mit enormen organisatorischen und medizinischen Aufgaben im Rahmen der COVID-Pandemie beschäftigt waren, erschien – fast unbemerkt – eine randomisierte Studie zum Einsatz von Steroiden beim frühen, moderaten bis schweren akuten Lungenversagen (ARDS) (Villar J; Lancet Respir Dis 2020; 8:267).
Anfang des Jahres 2020 wurde auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) die neue S3-Leitlinie „Sepsis – Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge“ veröffentlicht.

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