Die 4. Medizinische Abteilung mit Infektions- und Tropenmedizin der Klinik Favoriten, eines der Wiener Großkrankenhäuser, ist die zentrale Abteilung für die Betreuung von PatientInnen mit Covid-19-Infektionen in Wien.
Die heutige Infusionstherapie von Intensivpatienten ist weitgehend isoton („normoton“). Während der gesamten Intensivaufenthaltsdauer der Patienten werden meist „Vollelektrolytlösungen“ mit einer Natrium-Konzentration zwischen 134 und 154 mmol/l verwendet.
Eine Flüssigkeitsüberladung (Fluid Overload, FO) stellt eine häufige Komplikation bei Patienten auf der Intensivstation nach Schock und bei akutem Nierenversagen (AKI) dar und ist unabhängig mit einer erhöhten Mortalität und auch mit dem Auftreten von „Major Adverse Kidney Events (MAKE) assoziiert (Vaara ST; Crit Care 2012; 16:R197; Bouchard; Kidney Int 2009; 76:422; Woodward CW; Crit Care Med 2019; 47:e753).
Probiotika sind laut WHO-Definition „lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge konsumiert, einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben“.
Emanuel Rivers veröffentlichte im Jahr 2001 seine vielzitierte Arbeit zur „Early-goal-directed-Therapy“ (EGDT) und läutete damit einen Paradigmenwechsel in der modernen Intensivmedizin ein.
Vor zwei Jahren haben wir über die möglichen positiven Auswirkungen einer Therapie mit hochdosiertem Vitamin C in der Frühphase einer Sepsis berichtet (Oudemans van Straaten H; Intensiv-News 2018/1).
Actuellement, le traitement par perfusion des patients en soins intensifs est la plupart du temps isotonique («normotonique»).
Aux soins intensifs, l’hypervolémie est une complication fréquente suite à un choc et une insuffisance rénale aiguë.
Selon la définition de l’OMS, les probiotiques sont «des micro-organismes vivants qui, consommés en quantité suffisante, ont un effet positif sur la santé».
Des rapports ont déjà fait état, par le passé, de l’effet positif potentiel d’un traitement par la vitamine C à haute dose dans la phase précoce d’un sepsis.
En 2001, la publication des recommandations sur la «Early goal-directed therapy» a provoqué un changement de paradigme dans le domaine des soins intensifs modernes.
Das „schwere akute respiratorische Syndrom in Zusammenhang mit Coronavirus 2“ (SARS-CoV-2) ist Auslöser einer weltweiten Pandemie mit einer schweren interstitiellen Lungenerkrankung bzw. ARDS.
Im Jahr 2018 sind in Deutschland 954.874 Menschen gestorben, gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Sterbefälle um 2,4% erhöht (2017: 932.300, Statistisches Bundesamt).
Patienten mit einer akuten Episode einer thrombotisch-thrombopenischen Purpura (TTP) gehören zu den schwierigsten hämatologischen Notfällen.
Im März dieses Jahres, als Intensivmediziner vielerorts mit enormen organisatorischen und medizinischen Aufgaben im Rahmen der COVID-Pandemie beschäftigt waren, erschien – fast unbemerkt – eine randomisierte Studie zum Einsatz von Steroiden beim frühen, moderaten bis schweren akuten Lungenversagen (ARDS) (Villar J; Lancet Respir Dis 2020; 8:267).
Anfang des Jahres 2020 wurde auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) die neue S3-Leitlinie „Sepsis – Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge“ veröffentlicht.
Das „schwere akute respiratorische Syndrom in Zusammenhang mit Corona-Virus 2“ (SARS-CoV-2) ist Auslöser einer weltweiten Pandemie mit einer schweren interstitiellen Lungenerkrankung bzw. ARDS.
Die Pandemie mit COVID-19 hat die Intensivmedizin in einem bisher nicht gekannten Ausmaß gefordert. Dabei gab es, auch aufgrund der extrem dynamischen Entwicklung und der Konfrontation mit einem „neuen“ Krankheitsbild, erhebliche Diskussionen bezüglich der besten Therapieoptionen.
Le lactate est un marqueur courant permettant d’estimer la sévérité de la maladie chez les patients en soins intensifs.
La vitamine D, contrairement à ce que son nom indique, n’est en fait pas une vitamine, mais une hormone stéroïdienne.
La gestion ciblée de la température consiste à réduire la température centrale du corps et à la maintenir à un niveau cible afin d’améliorer le pronostic du patient.
Rares sont les patients en état critique qui présentent un trouble fonctionnel isolé d’un seul organe. Dans une très large majorité des cas de défaillance multiviscérale, les reins sont atteints.
L’objectif de la gestion liquidienne chez les patients en soins intensifs neurologiques est, outre la stabilisation cardiopulmonaire, l’optimisation de la perfusion cérébrale afin d’éviter une lésion cérébrale secondaire.
Le sepsis et le choc septique représentent la troisième cause de mortalité dans le monde. Parmi les patients qui en sont victimes, 50% en meurent.
L’«effet tourniquet» en unité de soins intensifs fait référence à la réadmission de patients critiques sortis très récemment de l’hôpital et représente, du point de vue du patient, une rechute indésirable.
Laktat, zumeist im Rahmen der Blutgasanalyse gemessen, ist ein verbreiteter Marker, um den Schweregrad der Erkrankung bei Intensivpatienten abzuschätzen.
Der Vitamin D-Hype hat nach der ersten Publikation 2009 mit einem Letter im New England Journal of Medicine auch die Intensivstation (ICU) erfasst.
Targeted temperature management, gezieltes Temperaturmanagement (TTM), bedeutet das Absenken und Halten der Körpertemperatur auf einer bestimmten Zieltemperatur, um verschiedene klinische Endpunkte für Patienten zu verbessern.
Selten findet man bei kritisch kranken Patienten lediglich eine isolierte Funktionsstörung eines einzelnen Organs. Meist sind mehrere Organe im Sinne einer multiplen Organdysfunktion betroffen.
Das Flüssigkeitsmanagement bei neurologischen IntensivpatientInnen zielt neben der kardiopulmonalen Stabilisierung auf eine Optimierung der zerebralen Perfusion ab, um eine sekundäre Hirnschädigung zu verhindern.

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