In der Therapie der akuten Herzinsuffizienz sind neben einer symptomatisch ausgerichteten Therapie wie Sauerstoffgabe und Schmerzbekämpfung Vasodilatatoren, Diuretika sowie positiv inotrope Substanzen und/oder Vasopressoren die Grundpfeiler der medikamentösen Behandlung (Dickstein K; Eur Heart J 2008; 29:2388).
Die Herzinsuffizienz nimmt in den letzten Jahren stetig zu und wird als das führende kardiale Krankheitsbild des 21. Jahrhunderts angesehen (Janssens U; Med Klin Intensivmed Notfmed 2012; 107:397).
Der erfolgreiche Einsatz einer positiven Druckbeatmung bei Patienten mit Linksherzinsuffizienz wurde erstmals vor über 60 Jahren berichtet (1‚2). Seit Untersuchungen von Rasanen et al. aus dem Jahre 1985 (3) ist die Atemhilfe mit CPAP eine akzeptierte Form der Therapie von Patienten mit kardialem Lungenödem (4).
In der Arbeit von Montalescot et al. (1) wurde im klinischen Versuch eine positiv inotrope Wirkung von Prostacyclin gefunden. Dieses Ergebnis wird von den Autoren mit den negativen Auswirkungen von Flolan (Prostacyclin) in der FIRST Studie (2) assoziiert.
Die Überwachung und Betreuung eines Patienten mit einer intraaortalen Ballonpumpe (IABP) stellt hohe Anforderungen an das gesamte Behandlungsteam. Die Überwachung muss engmaschig erfolgen und dokumentiert werden.
Mit zunehmender Herzinsuffizienz (CHF) kommt es über verschiedenste neurohumorale Mechanismen zu einer verstärkten Rückresorption von Wasser und Natrium. Die resultierende Erhöhung des Natriumbestandes und Volumenüberladung ist eines der klinischen Leitsymptome der CHF, mehr als 50% aller Patienten kommen deshalb zum Arzt.
Die Herzinsuffizienz nimmt in den letzten Jahren stetig zu und wird als das führende kardiale Krankheitsbild des 21. Jahrhunderts angesehen. Die koronare Herzkrankheit (KHK) alleine oder in Kombination mit der arteriellen Hypertonie ist sicherlich die häufigste Ursache der Herzinsuffizienz in den westlichen Industrieländern.
Die Herzinsuffizienz ist ein komplexes klinisches Syndrom als Folge einer strukturellen oder funktionellen Erkrankung des Herzens. In den Vereinigten Staaten liegt die Prävalenz bei über 5,8 Millionen, weltweit sicherlich bei 23 Millionen Patienten.
Trotz einer ständigen Verbesserung der medikamentösen Therapie ist die Hospitalisierungsrate, die Hospitalisierungsdauer, die Morbidität und Mortalität der Patienten mit Herzinsuffizienz im NYHA-Stadium III und IV hoch.
Mehr als dreißig Jahre nach Etablierung der chronischen Peritonealdialyse ist ihr Stellenwert in der Behandlung der schweren Herzinsuffizienz nach wie vor ungeklärt.
Asymptomatische Herzinsuffizienz ist eigentlich ein Paradox, da die Herzinsuffizienz klinisch als Symptomenkomplex (Dyspnoe, Leistungsminderung, Wasserretention) definiert wird. Allerdings werden für die Diagnose zusätzlich der objektive Nachweis einer Herzerkrankung und die Quantifizierung der kardialen Funktionsstörung gefordert.
Die Anzahl der Patienten mit chronischer Nierenerkrankung steigt weltweit. Für die amerikanische Bevölkerung (NHANES 2003-2006, MDRD- Formel) wird ein Anteil von 15,2% chronischer Nierenerkrankungen gesehen.
Das kardiorenale Syndrom, das eine bidirektionale, pathophysiologische Störung von Herz und Nieren definiert, wird im klinischen Alltag zunehmend als relevante Krankheitsentität wahrgenommen.
Aktuelle Studienlage - In einer aktuellen Metaanalyse wurden 864 Literaturstellen identifiziert, letztendlich fanden sich 34 Artikel, welche eine Studie zum Thema der Peritonealdialyse bei Herzinsuffizienz untersucht hatten.
Chronische Nierenerkrankungen (CKD) sind mit einer deutlich erhöhten kardiovaskulären Morbidität und Sterblichkeit verbunden. Es ist aber noch wenig über die Wechselwirkung mit Vorhofflimmern bekannt.

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.