Sepsis und der septische Schock sind nach wie vor die dritthäufigste Todesursache weltweit. In der multizentrischen INSEP-Studie, bei der prospektiv an fast 12.000 Patientenaufnahmen die Inzidenz- und Prävalenzrate der Sepsis auf Intensivstationen ermittelt wurde, konnte zudem eine sehr hohe Krankenhaussterblichkeitsrate von 50,9% nachgewiesen werden (SepNet Critical Care Trials Group; Intensive Care Med 2016; 42:1980).
Die saisonale Influenza-Epidemie führt jährlich zu einer beträchtlichen Morbidität und Mortalität.
Emanuel Rivers veröffentlichte im Jahr 2001 seine vielzitierte Arbeit zur „Early-goal-directed-Therapy“ (EGDT) und läutete damit einen Paradigmenwechsel in der modernen Intensivmedizin ein.
Die World Health Organization (WHO) berichtet seit dem 21.1.2020 täglich über die mittlerweile weltweite Infektion mit einem zu dem damaligen Zeitpunkt „neuartigen Coronavirus“.
Seit dem erstmaligen Nachweis des Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) und der Beschreibung der Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) in Wuhan, China, im Dezember 2019 (WHO, who.int 2020, epub), hat sich die Coronakrise zu einer Pandemie ausgeweitet (Wang C; Lancet 2020; 395:470).
Die heutige Infusionstherapie von Intensivpatienten ist weitgehend isoton („normoton“). Während der gesamten Intensivaufenthaltsdauer der Patienten werden meist „Vollelektrolytlösungen“ mit einer Natrium-Konzentration zwischen 134 und 154 mmol/l verwendet.
Eine Flüssigkeitsüberladung (Fluid Overload, FO) stellt eine häufige Komplikation bei Patienten auf der Intensivstation nach Schock und bei akutem Nierenversagen (AKI) dar und ist unabhängig mit einer erhöhten Mortalität und auch mit dem Auftreten von „Major Adverse Kidney Events (MAKE) assoziiert (Vaara ST; Crit Care 2012; 16:R197; Bouchard; Kidney Int 2009; 76:422; Woodward CW; Crit Care Med 2019; 47:e753).
Probiotika sind laut WHO-Definition „lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge konsumiert, einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben“.
Vor zwei Jahren haben wir über die möglichen positiven Auswirkungen einer Therapie mit hochdosiertem Vitamin C in der Frühphase einer Sepsis berichtet (Oudemans van Straaten H; Intensiv-News 2018/1).
Probiotika sind laut WHO-Definition „lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge konsumiert, einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben“.
Der Einsatz von Pro-und Präbiotika und deren Mikrobiom-modulierende Wirkung gewinnt in verschiedenen klinischen Bereichen immer mehr an Bedeutung.
Laktat, zumeist im Rahmen der Blutgasanalyse gemessen, ist ein verbreiteter Marker, um den Schweregrad der Erkrankung bei Intensivpatienten abzuschätzen.
Flexible Besuchszeiten für Angehörige von Patienten auf Intensivstationen (ITS) werden von verschiedenen internationalen Leitlinien empfohlen, um damit eine patienten- und angehörigenzentrierte Behandlung zu unterstützen (Anonym; Crit Care Nurse 2016; 36:e15, Davidson JE; Crit Care Med 2017; 45:103). Dennoch existieren vielerorts noch strenge Besuchszeiten.
Die Erkrankungshäufigkeit der Herzinsuffizienz nimmt laut dem aktuellen Deutschen Herzbericht 2018 seit Jahren zu.
Ein bisschen sperrig erscheint der Titel schon: „Derivation, Validation, and Potential Treatment Implications of Novel Clinical Phenotypes for Sepsis“.
Das Thema Patientensicherheit ist nach einem Aufmerksamkeitsgipfel vor etwa 10-15 Jahren wieder etwas weniger im Fokus der medizinischen Öffentlichkeit, so sind etwa die Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen dazu abnehmend.
Der Einsatz von Pro-und Präbiotika und deren Mikrobiom-modulierende Wirkung gewinnt in verschiedenen klinischen Bereichen immer mehr an Bedeutung.
Der Vitamin D-Hype hat nach der ersten Publikation 2009 mit einem Letter im New England Journal of Medicine auch die Intensivstation (ICU) erfasst. Nach auf große Hoffnung folgender Ernüchterung durch rezente Hochdosis-Vitamin-Studien bei Kritisch Kranken (wie zuletzt „Marik-Gate“ beim Critical Care Reviews Meeting in Belfast 2020) erscheint Skepsis durchaus angebracht.
Probiotika sind laut WHO-Definition „lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge konsumiert, einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben“. Durch die Fortschritte in der Erforschung des Mikrobioms rückten auch Mikrobiom-modulierende Therapiestrategien in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses.
Selten findet man bei kritisch kranken Patienten lediglich eine isolierte Funktionsstörung eines einzelnen Organs. Meist sind mehrere Organe im Sinne einer multiplen Organdysfunktion betroffen. Trotzdem scheint eine Störung der Nierenfunktion (akute Nierenschädigung – „acute kidney injury“, AKI) eines der häufigsten Ereignisse zu sein.
Selten findet man bei kritisch kranken Patienten lediglich eine isolierte Funktionsstörung eines einzelnen Organs. Meist sind mehrere Organe im Sinne einer multiplen Organdysfunktion betroffen.
Laktat, zumeist im Rahmen der Blutgasanalyse gemessen, ist ein verbreiteter Marker, um den Schweregrad der Erkrankung bei Intensivpatienten abzuschätzen.
Der Vitamin D-Hype hat nach der ersten Publikation 2009 mit einem Letter im New England Journal of Medicine auch die Intensivstation (ICU) erfasst.
Targeted temperature management, gezieltes Temperaturmanagement (TTM), bedeutet das Absenken und Halten der Körpertemperatur auf einer bestimmten Zieltemperatur, um verschiedene klinische Endpunkte für Patienten zu verbessern.
Das Flüssigkeitsmanagement bei neurologischen IntensivpatientInnen zielt neben der kardiopulmonalen Stabilisierung auf eine Optimierung der zerebralen Perfusion ab, um eine sekundäre Hirnschädigung zu verhindern.
Sepsis und der septische Schock sind nach wie vor die dritthäufigste Todesursache weltweit. In der multizentrischen INSEP-Studie, bei der prospektiv an fast 12.000 Patientenaufnahmen die Inzidenz- und Prävalenzrate der Sepsis auf Intensivstationen ermittelt wurde, konnte zudem eine sehr hohe Krankenhaussterblichkeitsrate von 50,9% nachgewiesen werden (SepNet Critical Care Trials Group; Intensive Care Med 2016; 42:1980).
Die saisonale Influenza-Epidemie führt jährlich zu einer beträchtlichen Morbidität und Mortalität.
Flexible Besuchszeiten für Angehörige von Patienten auf Intensivstationen (ITS) werden von verschiedenen internationalen Leitlinien empfohlen, um damit eine patienten- und angehörigenzentrierte Behandlung zu unterstützen (Anonym; Crit Care Nurse 2016; 36:e15, Davidson JE; Crit Care Med 2017; 45:103). Dennoch existieren vielerorts noch strenge Besuchszeiten.
Die Erkrankungshäufigkeit der Herzinsuffizienz nimmt laut dem aktuellen Deutschen Herzbericht 2018 seit Jahren zu.
Ein bisschen sperrig erscheint der Titel schon: „Derivation, Validation, and Potential Treatment Implications of Novel Clinical Phenotypes for Sepsis“.

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