Der Einsatz von Pro-und Präbiotika und deren Mikrobiom-modulierende Wirkung gewinnt in verschiedenen klinischen Bereichen immer mehr an Bedeutung.
Der Vitamin D-Hype hat nach der ersten Publikation 2009 mit einem Letter im New England Journal of Medicine auch die Intensivstation (ICU) erfasst. Nach auf große Hoffnung folgender Ernüchterung durch rezente Hochdosis-Vitamin-Studien bei Kritisch Kranken (wie zuletzt „Marik-Gate“ beim Critical Care Reviews Meeting in Belfast 2020) erscheint Skepsis durchaus angebracht.
Probiotika sind laut WHO-Definition „lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge konsumiert, einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben“. Durch die Fortschritte in der Erforschung des Mikrobioms rückten auch Mikrobiom-modulierende Therapiestrategien in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses.
Selten findet man bei kritisch kranken Patienten lediglich eine isolierte Funktionsstörung eines einzelnen Organs. Meist sind mehrere Organe im Sinne einer multiplen Organdysfunktion betroffen. Trotzdem scheint eine Störung der Nierenfunktion (akute Nierenschädigung – „acute kidney injury“, AKI) eines der häufigsten Ereignisse zu sein.
Selten findet man bei kritisch kranken Patienten lediglich eine isolierte Funktionsstörung eines einzelnen Organs. Meist sind mehrere Organe im Sinne einer multiplen Organdysfunktion betroffen.
Laktat, zumeist im Rahmen der Blutgasanalyse gemessen, ist ein verbreiteter Marker, um den Schweregrad der Erkrankung bei Intensivpatienten abzuschätzen.
Der Vitamin D-Hype hat nach der ersten Publikation 2009 mit einem Letter im New England Journal of Medicine auch die Intensivstation (ICU) erfasst.
Targeted temperature management, gezieltes Temperaturmanagement (TTM), bedeutet das Absenken und Halten der Körpertemperatur auf einer bestimmten Zieltemperatur, um verschiedene klinische Endpunkte für Patienten zu verbessern.
Das Flüssigkeitsmanagement bei neurologischen IntensivpatientInnen zielt neben der kardiopulmonalen Stabilisierung auf eine Optimierung der zerebralen Perfusion ab, um eine sekundäre Hirnschädigung zu verhindern.
Sepsis und der septische Schock sind nach wie vor die dritthäufigste Todesursache weltweit. In der multizentrischen INSEP-Studie, bei der prospektiv an fast 12.000 Patientenaufnahmen die Inzidenz- und Prävalenzrate der Sepsis auf Intensivstationen ermittelt wurde, konnte zudem eine sehr hohe Krankenhaussterblichkeitsrate von 50,9% nachgewiesen werden (SepNet Critical Care Trials Group; Intensive Care Med 2016; 42:1980).
Die saisonale Influenza-Epidemie führt jährlich zu einer beträchtlichen Morbidität und Mortalität.
Flexible Besuchszeiten für Angehörige von Patienten auf Intensivstationen (ITS) werden von verschiedenen internationalen Leitlinien empfohlen, um damit eine patienten- und angehörigenzentrierte Behandlung zu unterstützen (Anonym; Crit Care Nurse 2016; 36:e15, Davidson JE; Crit Care Med 2017; 45:103). Dennoch existieren vielerorts noch strenge Besuchszeiten.
Die Erkrankungshäufigkeit der Herzinsuffizienz nimmt laut dem aktuellen Deutschen Herzbericht 2018 seit Jahren zu.
Ein bisschen sperrig erscheint der Titel schon: „Derivation, Validation, and Potential Treatment Implications of Novel Clinical Phenotypes for Sepsis“.
Das Thema Patientensicherheit ist nach einem Aufmerksamkeitsgipfel vor etwa 10-15 Jahren wieder etwas weniger im Fokus der medizinischen Öffentlichkeit, so sind etwa die Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen dazu abnehmend.
La transfusion de sang étranger reste l’une des plus importantes composantes du traitement de l’anémie aiguë, qui peut survenir dans le cadre de traumatismes, d’hémorragies gastro-intestinales aiguës ou d’opérations provoquant une importante perte de sang.
Die Transfusion von Fremdblut ist nach wie vor eine der wichtigsten Komponenten in der Behandlung einer akuten Anämie, wie sie zum Beispiel im Rahmen von Traumata, akuten gastrointestinalen Blutungen oder blutverlustreichen Operationen auftreten kann.
Die Transfusion von Fremdblut ist nach wie vor eine der wichtigsten Komponenten in der Behandlung einer akuten Anämie, wie sie zum Beispiel im Rahmen von Traumata, akuten gastrointestinalen Blutungen oder blutverlustreichen Operationen auftreten kann.
Réduire la fièvre ou ne pas la réduire? La question ne devrait même plus se poser. Dans une méta-analyse de 2018, une réduction active de la fièvre n’a eu aucune incidence sur la mortalité.
Fieber senken oder nicht senken? Sollte das nach der vorliegenden Datenlage eigentlich noch eine Frage sein? Seit der letzten großen, randomisiert-kontrollierten Multizentrum-Studie zur Fiebersenkung von Intensivpatienten von Young und Mitarbeitern, in der eine pharmakologische Fiebersenkung bei Intensivpatienten keinerlei positive Effekte bewirkt hatte, ist keine relevante neue Studie erschienen, die für eine Fiebersenkung gesprochen hätte.
Fettemulsionen sind ein heute unverzichtbarer und mittlerweile wohl auch unbestrittener Bestandteil der parenteralen Ernährung geworden. Mit der Entwicklung der Fettemulsion "Intralipid" war in den 50er Jahren der Durchbruch in der intravenösen Fetttherapie gelungen.
n den letzten Jahren ist in verschiedenen Publikationen eindrücklich belegt worden, dass eine quantitativ und qualitativ inadäquate oder eine zu spät begonnene Ernährung bei Intensivpatienten die Komplikationsrate erhöht, die Wundheilung und die Immunkompetenz beeinträchtigt, das Risiko von Infektionen steigert und schlussendlich die Prognose der Patienten verschlechtert.
Stressulkusprophylaxe bei kritisch kranken Patienten - Die medikamentöse Stressulkusprophylaxe mittels Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI) oder seltener, Histamin-H2-Rezeptor-Antagonisten (H2RA), gehört seit Jahrzehnten zu den Basismaßnahmen der intensivmedizinischen Therapie.
932 272 personnes sont décédées en Allemagne en 2017, dont environ la moitié au cours d’un séjour hospitalier. Au sein de l’hôpital, c’est au service de soins intensifs que la grande majorité des patients a perdu la vie. Lorsqu’une personne est traitée en soins intensifs, ses proches font face à d’énormes défis.
La définition d’un bas débit cardiaque se base sur une valeur entre <2,4 l/min/m2 et 2,2 l/min/m2, bien qu’on ne sache pas précisément à partir de quelle valeur un index cardiaque doit être considéré comme normal. Une étude menée sur des patients sans problème cardiaque a démontré un vaste éventail de valeurs.
De nos jours, les anti-infectieux permettent souvent de bien contrôler la plupart des infections. Il n’existe pourtant même aujourd’hui aucune option thérapeutique causale spécifique permettant de réduire la réponse pathologique de l’hôte chez les patients septiques.
En 1980 fut décrit un traitement à haute dose d’un délirum post-opératoire par l’halopéridol. Cette substance appartient aujourd’hui au répertoire standard de la médecine intensive. Il semble indétrônable en raison de sa disponibilité parentérale et représente ainsi le neuroleptique privilégié en cas de troubles du passage gastro-intestinal.
Depuis quelques années, l’individualisation du traitement est devenue le maître mot de la médecine intensive. Rétrospectivement, il convient de se demander pourquoi on a par le passé traité des maladies plutôt que des malades, c’est-à-dire des individus. On a aujourd’hui beaucoup de mal à comprendre pourquoi le patient, dans toute sa spécificité individuelle, n’a pas toujours été au centre du traitement.
Fieber senken oder nicht senken? Sollte das nach der vorliegenden Datenlage eigentlich noch eine Frage sein? Seit der letzten großen, randomisiert-kontrollierten Multizentrum-Studie zur Fiebersenkung von Intensivpatienten von Young und Mitarbeitern, in der eine pharmakologische Fiebersenkung bei Intensivpatienten keinerlei positive Effekte bewirkt hatte, ist keine relevante neue Studie erschienen, die für eine Fiebersenkung gesprochen hätte.
Sepsis ist die häufigste Ursache für eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury – AKI) bei kritisch kranken Patienten (Hoste EA; Intensive Care Med 2015; 41:1411). Andererseits tritt eine akute Nierenschädigung bei fast 70% der Intensivpatienten mit einer Sepsis auf.

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