Die Behandlung kritisch kranker Patient:innen in der Intensivmedizin steht seit jeher im Spannungsfeld zwischen schneller Infektionskontrolle, konsequenter Supportivtherapie und innovativen immunmodulatorischen Ansätzen (Heming N; Expert Rev Anti Infect Ther 2021; 19:635).
Sepsis ist trotz intensiver Forschung in den letzten Jahrzehnten nach wie vor eine Erkrankung mit hoher Morbidität und Mortalität und führt zu etwa elf Millionen Toten weltweit jährlich (Singer M; JAMA 2016; 315:801).
Eine adäquate antimykotische Therapie stellt einen entscheidenden Prädiktor für das Überleben kritisch kranker PatientInnen mit invasiven Mykosen dar.
Sepsis und septischer Schock sind nach wie vor mit einer hohen Krankenhaussterblichkeit assoziiert und weltweit eine der häufigsten Todesursachen (Rudd KE; Lancet 2020; 395:200).
Die Sepsis in der Schwangerschaft allgemein ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, definiert durch eine Organfunktionsstörung, die durch eine Infektion während der Schwangerschaft, der Geburt, des Wochenbetts oder nach einem Schwangerschaftsabbruch verursacht wird.
ie aktuell publizierte S3-Leitlinie „Sepsis – Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge“ der Deutschen Sepsis Gesellschaft (DSG) von 2025 stellt ein Update der vorherigen S3-Leitlinie gleichen Titels (AWMF-Register-Nr. 079-001) aus dem Jahr 2018 dar.
Mit der Publikation „Improved pathogen identification in sepsis or septic shock by clinical metagenomic sequencing” hebt die German Society of Anaesthesiology and Intensive Care (GSAIC) Trials Group der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) die Next Generation Sequencing (NGS)-basierte Erregerdiagnostik auf eine neue Evolutionsstufe auf dem Weg zu einer Evidenz-basierten Standarddiagnostik bei Sepsis (Brenner T; J Infect 2025; 91:106565).
Bei einer Sepsis führt eine dysregulierte Immunantwort häufig zu einem Multiorganversagen mit hoher Mortalität. Charakteristisch dafür ist eine gestörte Mikrozirkulation, die zu einer inadäquaten Organversorgung mit Sauerstoff, Flüssigkeit und Nährstoffen führt.
Die Behandlung kritisch kranker Patient:innen in der Intensivmedizin steht seit jeher im Spannungsfeld zwischen schneller Infektionskontrolle, konsequenter Supportivtherapie und innovativen immunmodulatorischen Ansätzen (Heming N; Expert Rev Anti Infect Ther 2021; 19:635).
Sepsis ist trotz intensiver Forschung in den letzten Jahrzehnten nach wie vor eine Erkrankung mit hoher Morbidität und Mortalität und führt zu etwa elf Millionen Toten weltweit jährlich (Singer M; JAMA 2016; 315:801).
Eine adäquate antimykotische Therapie stellt einen entscheidenden Prädiktor für das Überleben kritisch kranker PatientInnen mit invasiven Mykosen dar.
Sepsis und septischer Schock sind nach wie vor mit einer hohen Krankenhaussterblichkeit assoziiert und weltweit eine der häufigsten Todesursachen (Rudd KE; Lancet 2020; 395:200).
Die Sepsis in der Schwangerschaft allgemein ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, definiert durch eine Organfunktionsstörung, die durch eine Infektion während der Schwangerschaft, der Geburt, des Wochenbetts oder nach einem Schwangerschaftsabbruch verursacht wird.
ie aktuell publizierte S3-Leitlinie „Sepsis – Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge“ der Deutschen Sepsis Gesellschaft (DSG) von 2025 stellt ein Update der vorherigen S3-Leitlinie gleichen Titels (AWMF-Register-Nr. 079-001) aus dem Jahr 2018 dar.
Mit der Publikation „Improved pathogen identification in sepsis or septic shock by clinical metagenomic sequencing” hebt die German Society of Anaesthesiology and Intensive Care (GSAIC) Trials Group der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) die Next Generation Sequencing (NGS)-basierte Erregerdiagnostik auf eine neue Evolutionsstufe auf dem Weg zu einer Evidenz-basierten Standarddiagnostik bei Sepsis (Brenner T; J Infect 2025; 91:106565).
Bei einer Sepsis führt eine dysregulierte Immunantwort häufig zu einem Multiorganversagen mit hoher Mortalität. Charakteristisch dafür ist eine gestörte Mikrozirkulation, die zu einer inadäquaten Organversorgung mit Sauerstoff, Flüssigkeit und Nährstoffen führt.
Die Sepsis und der septische Schock stellen extreme Stresssituationen für den Organismus dar, in denen der Körper durch zahlreiche Regulationsmechanismen versucht, den Kreislauf und die Organfunktionen aufrechtzuerhalten.
Die akute obere gastrointestinale Blutung stellt mit einer Inzidenz von 48-160 pro 100.000 PatientInnen pro Jahr einen häufigen Vorstellungsgrund an notfallmedizinischen Einrichtungen dar (Long B; Am J Emerg Med 2024; 81:116).
ARDS, die hypoxämische, respiratorische Insuffizienz mit inflammatorischer Lungenschädigung, tritt bei bis zu 10% aller Intensivaufnahmen auf und betrifft fast 25% aller Patienten, die eine invasive mechanische Beatmung benötigen. Die assoziierte Krankenhausmortalität liegt weiterhin bei bis zu 40%.
Eine kritische Erkrankung mit der Notwendigkeit einer Intensivtherapie kann für IntensivpatientInnen erhebliche Langzeitfolgen nach sich ziehen.
Seit der Publikation einer bahnbrechenden Sekundäranalyse von Daten des ARDS Netzwerks durch Amato et al. im Jahr 2015 (Amato MBP; N Engl J Med 2015; 372:747) wird der „Driving Pressure” (ΔP), d. h., die treibende Druckdifferenz zwischen endinspiratorischem Plateaudruck und positiv endexspiratorischem Druck, als entscheidender Faktor in der Entstehung ventilatorassoziierter Lungenschädigungen und für die Sterblichkeit bei PatientInnen im ARDS anerkannt.
Obwohl Mangelernährung ein globales Problem darstellt und mit steigender Morbidität, Mortalität und Kosten einhergeht, bestand lange Zeit kein Konsens über diagnostische Kriterien, was die Diagnose der Mangelernährung im klinischen Alltag deutlich erschwerte.
Die Sepsis und der septische Schock stellen extreme Stresssituationen für den Organismus dar, in denen der Körper durch zahlreiche Regulationsmechanismen versucht, den Kreislauf und die Organfunktionen aufrechtzuerhalten.
Die akute obere gastrointestinale Blutung stellt mit einer Inzidenz von 48-160 pro 100.000 PatientInnen pro Jahr einen häufigen Vorstellungsgrund an notfallmedizinischen Einrichtungen dar (Long B; Am J Emerg Med 2024; 81:116).
ARDS, die hypoxämische, respiratorische Insuffizienz mit inflammatorischer Lungenschädigung, tritt bei bis zu 10% aller Intensivaufnahmen auf und betrifft fast 25% aller Patienten, die eine invasive mechanische Beatmung benötigen. Die assoziierte Krankenhausmortalität liegt weiterhin bei bis zu 40%.
Eine kritische Erkrankung mit der Notwendigkeit einer Intensivtherapie kann für IntensivpatientInnen erhebliche Langzeitfolgen nach sich ziehen.
Seit der Publikation einer bahnbrechenden Sekundäranalyse von Daten des ARDS Netzwerks durch Amato et al. im Jahr 2015 (Amato MBP; N Engl J Med 2015; 372:747) wird der „Driving Pressure” (ΔP), d. h., die treibende Druckdifferenz zwischen endinspiratorischem Plateaudruck und positiv endexspiratorischem Druck, als entscheidender Faktor in der Entstehung ventilatorassoziierter Lungenschädigungen und für die Sterblichkeit bei PatientInnen im ARDS anerkannt.
Obwohl Mangelernährung ein globales Problem darstellt und mit steigender Morbidität, Mortalität und Kosten einhergeht, bestand lange Zeit kein Konsens über diagnostische Kriterien, was die Diagnose der Mangelernährung im klinischen Alltag deutlich erschwerte.
Zweifellos haben Antibiotika die Sterblichkeit von Sepsis-Patienten auf der Intensivstation erheblich gesenkt, weshalb die frühe empirische Therapie ein zentraler Bestandteil der Behandlung der Sepsis ist (Evans L; Crit Care Med 2021; 49:e1063).
Unbestritten ist, dass die Obduktion einen großen Beitrag zur Diagnostik und damit zur Qualitätskontrolle der medizinischen Maßnahmen leisten kann. Dennoch ist in den vergangenen Jahrzehnten in Europa und den USA ein stetiger Rückgang der Obduktionszahlen und -quoten zu verzeichnen (Wong A; J Intensive Care Soc 2015; 16:278)

Wir wollen Fachärzte und Pfleger topaktuell und wissenschaftlich fundiert über Studien, fachspezifische Entwicklungen und deren praktische Umsetzung informieren, um sie in ihrer Arbeit und Fortbildung zu unterstützen.
Wählen Sie dazu bitte Ihr Land aus.