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CED und Rehabilitation:

Wie kommen Patient:innen in die Rehabilitation?


CED-Rehabilitation – Allgemein

In Europa sind geschätzt 0,3% der Bevölkerung von einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) betroffen. Obwohl diese Zahl sehr klein erscheint, hat sie eine große sozialmedizinische Bedeutung, da Betroffene in ihrer Lebensqualität sowie ihrer sozialen und beruflichen Teilhabe stark eingeschränkt sind. Zusätzlich sind die andauernde Behandlungsbedürftigkeit und eingeschränkte Arbeitsfähigkeit ein großer Belastungsfaktor sowohl für die Patient:innen als auch für das Gesundheitssystem. Die Ätiologie der Erkrankung ist nach wie vor nicht vollständig geklärt. Multifaktorielle Einflüsse, wie das individuelle Immunsystem, genetische Prädisposition sowie gewisse Umweltfaktoren beeinflussen die Erkrankung. Die Krankheitsprognose ist oft sehr instabil und der Verlauf geprägt von Remissionen und Rezidiven. 

Mit gezielten Rehabilitationsmaßnahmen können der Verlauf einer Remission positiv beeinflusst und Rezidive hinausgezögert werden. Außerdem können neben bereits bestehenden medikamentösen Therapiekonzepten im Rahmen der Rehabilitation nicht-­medikamentöse Therapiemöglichkeiten kennengelernt und bestenfalls anschließend nachhaltig in den Alltag integriert werden.

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Tags: gastro&hepa-news nutrition schluckstörung ernährungssonden peg-implantationstechniken nasogastrale sonde 

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