GASTRO&HEPA-News
Einleitung
Die
flexible Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD) stellt das primäre
diagnostische und therapeutische Verfahren bei Fremdkörperingestionen im
oberen Gastrointestinaltrakt dar. Die endoskopische Entfernung weist
Erfolgsraten von über 90-95% auf, wodurch chirurgische Interventionen
nur selten erforderlich sind.
Epidemiologie und Risikofaktoren
Fremdkörperingestionen gehören zu den
zeitkritischen Notfallsituationen in der gastrointestinalen Endoskopie.
Schätzungen zufolge passieren etwa 80-90% der verschluckten Fremdkörper
den Gastrointestinaltrakt spontan. Etwa 10-20% der Fälle erfordern
jedoch eine endoskopische Intervention.
Weniger als 1% der Fälle
machen eine chirurgische Intervention notwendig.Bei Erwachsenen handelt
es sich häufig um Nahrungsboli, Knochenfragmente oder Zahnprothesen. Bei
Kindern hingegen müssen insbesondere Münzen, Knopfbatterien oder kleine
Spielzeugteile ingestiert werden.
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