GASTRO&HEPA-News
Die endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) ist ein
technisch anspruchsvolles Verfahren. Das assistierende Personal spielt
eine entscheidende Rolle für die sichere und effektive Durchführung.
Dieser Artikel gibt einen Überblick über zentrale klinische Aspekte der
ERCP aus pflegerischer Sicht.
Die ERCP wurde erstmals 1968 als
endoskopisches Verfahren beschrieben, das den Zugang zu Gallen- und
Pankreasgängen ermöglicht. 1974 wurde die Methode um therapeutische
Optionen erweitert, etwa durch die Papillotomie und die Entfernung von
Gallensteinen. Durch kontinuierliche technische Weiterentwicklungen ist
die ERCP heute ein etabliertes Standardverfahren zur Behandlung
pankreatobiliärer Erkrankungen und wird nur noch selten rein
diagnostisch eingesetzt.
Vor einer ERCP sind einige Dinge zu
beachten. Patient:innen müssen nüchtern sein und mindestens 24 Stunden
vor der Untersuchung aufgeklärt werden. Antikoagulatorische bzw.
thrombozytenaggregationshemmende Medikamente sind – abhängig von der
geplanten Intervention – rechtzeitig zu pausieren.
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Tags: gastro&hepa-news endoskopie vorbereitung untersuchungsraum ercp cholangiopankreatikographie monitoring patientenlagerung

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