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Endoskopische versus chirurgische Behandlung von T1-Kolorektalkarzinomen:

Wann kommt der Paradigmenwechsel?


Endoskopisch-minimalinvasive Therapien, die chirurgische Standardverfahren ersetzen, sind auf dem Vormarsch. Höhere Patient:innensicherheit, kürzere Krankenhausaufenthalte, gesteigerte Kosteneffektivität – all diese Ziele sind zur Schonung der Ressourcen im Gesundheitssystem wünschenswert. Ein Anwendungsgebiet, bei dem die endoskopische Therapie besonders in den Vordergrund gerückt ist, ist die Resektion von frühen kolorektalen Karzinomen im Stadium T1. Ein ­Wechsel von der derzeitigen chirurgischen Standard­therapie hin zur endoskopischen Behandlung könnte einen Paradigmenwechsel bedeuten, der all die oben genannten Ziele erfüllen kann. 

Organisiertes Darmkrebsscreening und die Inzidenz von Frühkarzinomen

Warum diese Neuerung in unserer heutigen Zeit so wichtig wäre, wird sichtbar, wenn man sich die derzeitige Entwicklung unserer Gesundheitssysteme in Europa ansieht. Aufgrund unserer alternden Bevölkerung ist die Etablierung von organisierten, evidenzbasierten Screeningprogrammen in den letzten Jahrzehnten vorangetrieben worden. Eine starke Evidenzlage hat vor allem das Screening auf kolorektale Karzinome (1). 

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Tags: gastro&hepa-news endoskopie onkologie t1-kolorektalkarzinomen darmkrebsscreening endoskopische resektion chirurgische resektion darmkrebsvorsorge 

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