Neben der Diskussion um Kristalloide versus Kolloide gibt es wohl kaum ein Thema, das mit solcher Ausdauer diskutiert wird, wie die Bluttransfusion beim Intensivpatienten.
Die intensivmedizinische Betreuung von Patienten mit malignen Erkrankungen hat in den letzten fünfzehn Jahren eine Paradigmenwechsel erfahren. Die Aufnahme hämatologischer und onkologischer Patienten auf Intensivstationen erfolgte früher in der Regel entweder postoperativ oder manchmal im Rahmen akut auftretender Komplikationen während der Therapie.
Blut ist bekanntlich "ein ganz besonderer Saft". Einen wichtigen Anteil an dieser Besonderheit hat das Albumin, ein kleines, aus 585 Aminosäuren bestehendes Plasmaprotein, dessen evolutionäre Spur über 550 Millionen Jahre bis zu Protochordaten und primitiven Wirbeltieren verfolgt werden kann.
Die Indikation zur Abnahme einer Blutkultur stellt sich bei Verdacht auf eine bakterielle Infektion, intravaskuläre Infektion (z.B. Endocarditis), Fieber unklarer Genese, bei speziellen Krankheitsbildern wie Meningitis, Pneumonie, Pyelonephritis, Osteomyelitis, Abszessen, Phlegmonen und bei Erfüllen von 2 SIRS-Kriterien und vermutete bakterielle oder Pilz-Infektion.
Neue orale Antikoagulantien, von welchen zur Zeit mit Dabigatran ein Thrombininhibitor sowie mit Rivaroxaban und Apixaban zwei Faktor Xa-Inhibitoren zur Verfügung stehen, werden – auch aufgrund der vorhersagbaren Pharmakokinetik – weltweit immer häufiger zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern sowie zur Thromboseprophylaxe und -behandlung eingesetzt.
Was haben IronMan, Marvel’s Superheld und ein extrem trainierter Triathlet gemeinsam? Richtig, mit ihnen verbindet man neben beeindruckender Stärke auch Eisen.

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