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Internistische Intensivmedizin am Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Standort Universitätsklinik-Klinik Marienhospital Herne


Die Medizinische Universitätsklinik II (Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Joachim Trappe) vertritt die Schwerpunkte Kardiologie und Angiologie am Klinikum der Ruhr-Universität Bochum. Die internistische Intensivstation, die über 13 Betten verfügt, hat alle diagnostischen und therapeutischen Methoden moderner Intensivmedizin. Sie ist eingebettet in das Konzept einer "interdisziplinären Intensivmedizin", zu der zusätzlich 13 Betten der operativen Intensivstation gehören, die ärztlich von der Klinik für Anästhesiologie geleitet wird. Die gesamte Intensivstation mit 26 Betten wurde 2001 neu gebaut und nach funktionellen Gesichtspunkten gestaltet. Während die ärztliche Leitung fachgebunden ist, wird das pflegerische Personal interdisziplinär eingesetzt, ein Konzept, das sich bisher außerordentlich bewährt hat.

Zusätzlich zu den 13 Betten der "internistischen Intensivstation" werden von dem ärztlichen und pflegerischen Personal 36 Telemetrie-Einheiten für Patienten mit Herzrhythmusstörungen auf drei peripheren Stationen betreut, so dass insgesamt 49 "Überwachungsmöglichkeiten" für Patienten vorhanden sind. Auf jeder der peripheren Stationen sind Monitore vorhanden, die kontinuierlich eine EKG-Aufzeichnung und Beurteilung "ihrer" überwachten Patienten ermöglichen. Einige Telemetrien-Einheiten können neben der Arrhythmieüberwachung zusätzlich mit der Möglichkeit der Pulsoxymetrie und der nichtinvasiven Blutdruckmessung aufgerüstet werden. Patienten nach perkutaner Koronarintervention (PCI), nach Ablationen supraventrikulärer und ventrikulärer Rhythmusstörungen, nach Implantationen auch komplexer Defibrillatorsysteme und medikamentöser (neu eingeleiteter) antiarrhythmischer Therapie können so sicher auf einer kardiologischen Normalstation überwacht werden. Beim plötzlichen Auftreten bedrohlicher Rhythmusstörungen, die auf den Telemetriemonitoren auf der Intensivstation (Abb. 1) und auf den Stationen simultan registriert und per Alarm gemeldet werden, begibt sich ein "Rea-Team" sofort zu dem Patienten.

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Tags: intensiv-news stationsvorstellung marienhospital herne 

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