Eine auf der Intensivstation erworbene Hypernatriämie, definiert als Plasmanatriumkonzentration >145 mmol/L, ist eine häufige Komplikation bei kritisch kranken Patient:innen, deren Prävalenz auf der Intensivstation bei bis zu 30% liegt (Lindner G; J Crit Care 2013; 28:216).
Ein hoher Natriumkonsum ist assoziiert mit arterieller Hypertonie, einem erhöhten kardiovaskulären Risiko und erhöhter Sterblichkeit (He FJ; J Am Coll Cardiol 2020; 75:632, Taylor RS; Am J Hypertens 2011; 24:843). Eine reduzierte Natriumzufuhr über die Nahrung bewirkt, vor allem bei Patienten mit arterieller Hypertonie, eine Blutdruckreduktion (Mayer G; NephroNews 2022/2, Huang L; BMJ 2020; 368:m315).

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