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Karzinompatienten profitieren von einer parenteralen Zusatzernährung


Early supplementation of parenteral nutrition is capable of improving quality of life, chemotherapy-related toxicity and body composition in patients with advanced colorectal carcinoma undergoing palliative treatment results from a prospective, randomized clinical trial.

Hasenberg T, Essenbreis M, Herold A, , et al.                                                                                     Colorectal Dis 2009 [Epub ahead of print]

Department of Surgery, University Hospital Mannheim, Ruprecht Karls University Heidelberg, Mannheim, Germany.


Bei der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen malignen Erkrankungen steht die Ernährung des Patienten nur selten im Fokus der Aufmerksamkeit. Dabei stellen die Ernährung sowie der daraus resultierende Ernährungszustand für die weitere Therapie und Prognose wichtige Faktoren dar.

Zum einen findet sich bei einer Vielzahl der Patienten schon bei Diagnosestellung ein relevanter Gewichtsverlust. Schon 1980 konnte DeWys in seiner vielbeachteten Arbeit zeigen, dass eine Mangelernährung einen ungünstigen prognostischen Einfluss auf eine Chemotherapie hat (DeWys WD; Am J Med 1980; 491).

Ungewollter Gewichtsverlust ist ein häufiges Symptom maligner Erkrankungen und findet sich bei der Hälfte aller Patienten. Ein Drittel der Patienten verliert mehr als 5% ihres Ausgangsgewichts und bis zu 20% aller malig­nom-assoziierten Todesfälle werden der Tumorkachexie direkt zugeschrieben (Tan BHL; Curr Opin Clin Nutr Metab Care 2008; 400). Noch höhere Raten finden sich bei Malignomen des oberen Aerodigestivtraktes. DieTumorkachexie zeichnet sich durch eine Steigerung des Energie- und Proteinbedarfs aus und führt neben dem reinen Gewichtsverlust auch zu einem progressiven Verlust der Muskelmasse.

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Tags: nutrition-news ernährung intensivmedizin karzinom parenteral 

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