Die Intensivmedizin steht vor einem tiefgreifenden demografischen und epidemiologischen Wandel. Eine aktuelle populationsbasierte Analyse aller deutschen ICU-Fälle von 2011 bis 2022 (n=8,4 Millionen Aufnahmen) zeichnet dabei ein differenziertes Bild (Thomsen SY; Crit Care 2026; 30:159):
Die Intensivmedizin steht vor einem tiefgreifenden demografischen und epidemiologischen Wandel. Eine aktuelle populationsbasierte Analyse aller deutschen ICU-Fälle von 2011 bis 2022 (n=8,4 Millionen Aufnahmen) zeichnet dabei ein differenziertes Bild (Thomsen SY; Crit Care 2026; 30:159):
Der außerklinische Herz-Kreislauf-Stillstand (Out-of-Hospital Cardiac Arrest, OHCA) stellt weltweit eine der Haupttodesursachen dar.
Der außerklinische Herz-Kreislauf-Stillstand (Out-of-Hospital Cardiac Arrest, OHCA) stellt weltweit eine der Haupttodesursachen dar.
Der Bevölkerungswandel erfordert tiefgreifende Anpassungen des Gesundheitssystems. Die Auswirkungen sind in der Chirurgie bereits seit Jahren sichtbar: So waren im Jahr 2019 laut Statistischem Bundesamt mehr als 50% der 3,6 Millionen operierten Patienten 60 Jahre alt oder älter (www.destatis.de).
Die Fortschritte der modernen Intensivmedizin haben dazu geführt, dass immer mehr Patienten in einem Zustand überleben, der von einer Fortführung der intensivmedizinischen Therapie einschließlich einer invasiven Beatmung elementar abhängig ist.
Die Fortschritte der modernen Intensivmedizin haben dazu geführt, dass immer mehr Patienten in einem Zustand überleben, der von einer Fortführung der intensivmedizinischen Therapie einschließlich einer invasiven Beatmung elementar abhängig ist.
Die Covid-19 Pandemie hat eine bekannte intensivmedizinische Fragestellung wieder sehr aktuell gemacht: Kann jemand zu alt sein, um auf eine Intensivstation aufgenommen zu werden?
Die Covid-19 Pandemie hat eine bekannte intensivmedizinische Fragestellung wieder sehr aktuell gemacht: Kann jemand zu alt sein, um auf eine Intensivstation aufgenommen zu werden?

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