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SGLT2-Inhibitoren auch bei Dialysepatienten und nach einer Nierentransplantation?


Die ursprünglich als Antiglykämikum entwickelten SGLT2-Hemmer (SGLT2i) sind heute aufgrund ihrer mannigfaltigen organprotektiven Wirkungen aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Bereits in den initialen, auf kardiovaskuläre Sicherheit ausgelegten Studien bei Diabetes mellitus Typ-2 (T2D) mit Cana-, Empa- und Dapagliflozin fand sich in der ­CANVAS, ­DECLARE-TIMI 58 und ­EMPA-REG Outcome Studie bei ­Patienten ohne vorbestehende chronische Nierenerkrankung (CKD) oder Herzinsuffizienz (HF) konklusiv eine Reduktion der HF-Hospitalisierung und des Auftretens renaler Endpunkte (Neal B; N Engl J Med 2017; 377:644, Wanner C; N Engl J Med 2016; 375:323, ­Wiviott SD; N Engl J Med 2019; 380:347). 

In der EMPA-REG Outcome Studie bei hohem kardiovaskulären Ausgangsrisiko in der Sekundärprävention wurde außerdem der 3-Punkt MACE (­Major adverse cardiovascular events) sowie die kardiovasku­läre und Gesamtmortalität reduziert (Zinman B; N Engl J Med 2015; 373:2117). Spätere Studien bei CKD mit und ohne T2D konnten in der DAPA-CKD und EMPA-KIDNEY Studie eindrucksvoll eine verlangsamte CKD-Progression mit Verminderung des ­eGFR-Abfalles und Reduktion von terminalem Nierenversagen (ESKD) nachweisen (Heerspink HJL; N Engl J Med 2020; 383:1436, ­Herrington WG; N Engl J Med 2023; 388:117). 

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Tags: nephro-news nephrologie sglt2-inhibitoren nierentransplantation 

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