GASTRO&HEPA-News
Die Ergebnisse der österreichischen Erhebung unterstreichen die Bedeutung präventiver Maßnahmen, bevor schwerwiegende oder chronische Beschwerden entstehen. Dabei rückt zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, wie gesundheitsfördernde Interventionen möglichst einfach in den klinischen Alltag integriert werden können, ohne den Arbeitsablauf wesentlich zu beeinträchtigen oder die Effizienz in der Patient:innenversorgung zu reduzieren.
Ein möglicher Ansatz besteht darin, kurze Bewegungseinheiten unmittelbar vor Dienstbeginn durchzuführen. Anstatt Prävention ausschließlich auf ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und theoretische Schulungen zu beschränken, verfolgt dieses Konzept einen aktiven Ansatz: Durch gezielte Mobilisations-, Kräftigungs- und Dehnübungen sollen jene Körperregionen, die während des Arbeitstages besonders beansprucht werden, einen Ausgleich zu monotonen Bewegungsabläufen und statischen Haltungen erfahren. Ein entsprechendes, physiotherapeutisch entwickeltes Programm für die Endoskopie wurde kürzlich als praxisnahes Beispiel veröffentlicht.
Ausgehend von den beschriebenen Belastungen der österreichischen Erhebung entstand daher das Projekt „EndoFit“ (1). Im Rahmen dieses Projekts wurde ein speziell auf die Anforderungen des Endoskopiepersonals abgestimmtes Bewegungsprogramm entwickelt und umgesetzt. An dem Projekt waren unter anderem die Endoskopieabteilung des Ordensklinikums der Barmherzigen Schwestern in Linz, die betriebliche Gesundheitsförderung, die FH Gesundheitsberufe Oberösterreich sowie Fachpersonen aus Physiotherapie und Lehre beteiligt.
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Tags: gastro&hepa-news endoskopie körperliche gesundheit physiotherapie Übungen für gesunden berufsalltag beweglichkeit mobilisation kräftigung dehnung

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