GASTRO&HEPA-News
In den letzten Jahren hat sich viel im Management von großen, prämalignen, kolorektalen Polypen und Frühkarzinomen verändert.
Mit fortgeschrittenen Resektionstechniken, von der „piece-meal“ endoskopischen Mukosaresektion (EMR) mit thermischer Randablation (snare-tip soft-coagulation) bis hin zur endoskopischen Submukosadissektion (ESD), und dem besseren Management von Komplikationen, insbesondere dem Verschwinden des „Schreckgespensts“ Perforation, ist es nun möglich, beinahe alle prämalignen Polypen im Darm endoskopisch zu behandeln. (1) Darüber hinaus können „low-risk“ Frühkarzinome ohne Risikofaktoren (Abbildung 1) ebenfalls endoskopisch kurativ reseziert werden. (2)
Weitere Daten zeigen, dass die Invasionstiefe (d. h. sm2/3) wahrscheinlich kein relevanter Risikofaktor ist – das erweitert das endoskopisch-resektable Spektrum für die ESD und die endoskopische intramuskuläre Dissektion (EID). (3,4,5) Fernerhin könnte sich in Zukunft zeigen, dass „low-risk“ pT2 Karzinome (wir sind hier bereits bei der M. propria-Invasion) für eine EID zugänglich sind und so ebenfalls kurativ reseziert werden können. (5)
So weit, so gut. Aber worum geht es überhaupt bei der ganzen Diskussion um lokale kurative Resektion, „low-“ vs. „high-risk“, „completion surgery“ and gegebenenfalls adjuvante (Radio)chemotherapie?
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Tags: gastro&hepa-news endoskopie onkologie tesar-trial mukosaresektion submukosadissektion radiochemotherapie karzinome rektumkarzinom

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